Der ideenkanal Eine Plattform zur Förderung von Menschen mit gesellschaftlicher Gestaltungskraft

Der ideenkanal ist ein mehrfach erprobter Ideenförderprozess für Menschen, die in Liechtenstein oder von hier ausgehend, sinnstiftende Projektideen entwickeln, erproben und skalieren möchten. Mithilfe moderner Online-Tools und innovativer Veranstaltungsformaten identifiziert und fördert der ideenkanal im Zweijahres-Rhythmus besonders motivierte Ideengeber, stellt diesen ein hochkarätiges Mentorenteam zur Seite und unterstützt sie dabei, die daraus resultierenden Projekte mittels Crowdfunding zu finanzieren und international bekannt zu machen. Ursprünglich im Jahr 2010 in Liechtenstein entwickelt, wird der ideenkanal-Prozess mittlerweile auch von anderen Regionen genutzt, um das unternehmerische Denken, die Innovationsfreudigkeit und die gesellschaftliche Gestaltungskraft ihrer Bürger zu stärken.

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Unternehmertum - den Wandel gestalten

Im Jahr 2015 haben sich mehr als 190 Staaten zu 17 internationalen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) verpflichtet, mit dem Ziel, extreme Armut zu beenden, Ungleichheit und Ungerechtigkeit zu bekämpfen und den Klimawandel zu stoppen. Wir alle haben eine Rolle zu spielen, wenn wir diese Ziele einer gerechteren und nachhaltigeren Welt erreichen wollen. Die Stärkung unternehmerischer Ökosysteme und von Bürgern getragene Innovationen, bilden dabei eine Schlüsselstrategie, insbesondere auf nationaler Ebene. 

„Der ideenkanal zeigt vor, wie Unternehmertum von Bürgerinnen gestartet und finanziert werden kann“

Dr. Daniel Risch Regierungschef-Stellvertreter und Wirtschaftsminister Liechtensteins
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Schlummernde Ideen - ein riesiges Potenzial

Immer wieder – täglich, überall – haben Menschen jeden Alters und jeder Herkunft Einfälle für neue Initiativen. Oft ist es nur ein interessanter Gedanke und er muss auch nicht immer ganz neu sein. Solche Ideen und Impulse stellen ein enormes, ungenutztes Potenzial dar. Doch damit Ideen nicht nur Träumereien und Wünsche bleiben, muss man ihnen eine Chance geben, umgesetzt zu werden. Dafür fehlt jedoch oft der Mut, das nötige Fachwissen, die entsprechenden Kontakte und die finanziellen Mittel.

Christof Brockhoff und Stephan Schweiger

Fans, Mentoren & Crowdfunding – die entscheidenden Erfolgsfaktoren

Um dieses Potenzial auszuschöpfen und gesellschaftlich relevante Ideen systematisch zu sammeln und zu unterstützen, haben die Liechtensteiner Stephan Schweiger und Christof Brockhoff bereits im Jahr 2010 einen neuartigen Förderprozess entwickelt, mit dem Ziel, das unternehmerische Denken und die Innovationskraft der Liechtensteinischen Bevölkerung zu stärken, insbesondere unter Frauen und jungen Erwachsenen. Durch die Verbindung moderner Online-Tools und innovativer Veranstaltungsformate haben die Beiden eine einzigartige Plattform geschaffen, die es der Öffentlichkeit ermöglicht, besonders vielversprechende und nachhaltige Projektideen zu identifizieren, sich bei deren Realisierung als ehrenamtlich tätige Mentorinnen zu engagieren und die daraus resultierenden Projekte mittels Crowdfunding zu finanzieren und international bekannt zu machen. Der Fokus liegt dabei auf Projekten, die sich in einem frühen Entwicklungsstadium befinden, einen positiven Beitrag zum Gemeinwohl leisten und auf eine finanzielle Eigenständigkeit abzielen - in den Bereichen Umwelt, Mobilität, Technologie, Soziales, Bildung, Gesundheit sowie Kunst und Kultur. 

„Die gute Idee allein reicht leider nicht. Es braucht Mittel und Wege, sie zu verwirklichen, vom ideellen zum finanziellen und dann vor allem auch das Netzwerk, um die Idee zu verbreiten. Und das bietet der ideenkanal.“

Claudia Fritsche Ehem. UNO-Botschafterin Liechtensteins und ideenkanal-Mentorin 2017 und 2019
Ideengeber*innen und Team

60 geförderte Projekte – ein grosser Erfahrungsschatz

In den bisherigen drei Durchgängen des ideenkanals in Liechtenstein - in den Jahren 2010, 2015 und 2017 - sind über 170 Ideen eingereicht worden. Die 21 vielversprechendsten Ideen wurden von über 100 Mentorinnen fachlich begleitet und von mehr als 1‘000 Privatpersonen via Crowdfunding mit insgesamt über CHF 200‘000 finanziell gefördert. Die ideenkanal-Ideen wurden mehrfach international ausgezeichnet, haben gemeinsam über CHF 2´500´000 an weiterführenden Fördergeldern und Investitionen erhalten und insgesamt 37 neue Arbeitsplätze geschaffen. Dazu gehören unter Anderem das landesweite, gratis Velo-Verleihsystem FreeVeloPoint, die  transparente und unabhängige Plattform wahlhilfe.li, die international erfolgreichen Lebensmittel-Startups Frooggies und Alpenpionier, die 7000 m2 grosse Gartenkooperative Liechtenstein-Werdenberg, die regionale Einkaufs-App direkt-regional, die Einweggrill-Alternative Taschengrill, der ganzheitliche Kindergarten Fuchsbau und das Lehrstellenportal mychoice.info.

“Der ideenkanal war für uns ein Sprungbrett, das uns ermöglicht hat, mit unserem Projekt so richtig loszulegen. Damit meine ich nicht einfach das Startkapital, sondern die Motivation, die mit dem Gewinn einherging, die Kooperationen, die sich durch die Bekanntmachung ermöglichten, sowie durch die Begleitung über den Wettbewerb hinaus, durch Mentoren und durch den Zuspruch des ideenkanal-Teams selbst.”

Simon Egger Geförderter Ideengeber 2015 & Initiator Free Velo Point, Liechtenstein
Elevator Pitch Night

ideenkanal 2018/2019 - Einreichphase bis 18 November 2018

Aufgrund der positiven Resonanz der Vorjahre, den zahlreichen internationalen Erfolgsgeschichten und der grossen Nachfrage weiterer motivierter Ideengeberinnen und Mentorinnen, führt die gleichnamige, gemeinnützige ideenkanal Stiftung ihren Förderprozess künftig im Zweijahres-Rhythmus durch. Seit Anfang September läuft der bereits vierte Durchgang, bei dem sich erstmals eine Vielzahl an in Vorjahren geförderten Ideengeberinnen als Mentorinnen engagieren. Damit möchten die Stiftung das bereits hohe Niveau an Kooperation nochmals anheben und deren Zusammenarbeit und Selbstorganisation weiter ausbauen. Neben der gezielten Stärkung des heimischen, unternehmerischen Ökosystems, verfolgt die Stiftung zunehmend auch das Ziel, Liechtenstein verstärkt als Vorbild und Knotenpunkt für gesellschaftliche Innovationsprozesse weiter zu positionieren.

“Wir brauchen soziale Innovationen, um den Problemen der Gesellschaft entgegentreten zu können. Dazu braucht es Menschen, die in einem innovations-freundlichen, offenen und kooperativen Klima ihre Kreativität entfalten können. Mit dem ideenkanal sind viele interessanten Ideen gereift, gross geworden und sind heute in unserem Umfeld Realität."

Andreas Bong Forschungsleiter der Hilti AG und ideenkanal-Mentor 2010 und 2015
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Teilnahme - Dynamisches Online-Profil statt statisches Einreichformular

Um am ideenkanal teilzunehmen, erstellen die Ideengeberinnen auf www.startnext.com - mit über 1`000`000 Benutzer die erfolgreichste Crowdfunding-Plattform im deutschsprachigen Raum - ein Ideen-Profil. Dabei beantworten sie fünf Fragen und können entsprechendes Bild- und Videomaterial veröffentlichen. Erfüllt eine Idee die Teilnahmebedingungen, wird sie auf Startnext freigeschaltet,  erscheint automatisch auch auf der Webseite des ideenkanals und kann bis zum Ende der Bewerbungsphase fortlaufend ergänzt und weiterentwickelt werden. Die wichtigsten Teilnahmebedingungen sind:

  • Gesellschaftlicher Mehrwert der Idee
  • Konfessionelle und parteipolitische Neutralität
  • Bezug zu Liechtenstein
  • Organisationsgründung (falls bereits erfolgt) weniger als zwei Jahre zurückliegend
Stimmen sammeln

Qualifikation - Fans und Feedback sammeln anstatt auf Juryentscheid warten

Ab der Veröffentlichung der Idee sind die Ideengeberinnen dazu angehalten, möglichst viele Fans für ihre Ideen sowie wertvolles Feedback zu sammeln. Die zehn Ideengeberinnen die bis zum 03. Dezember 2018 den grössten Zuspruch erhalten, qualifizieren sich direkt für das Ideencamp. Aus den verbleibenden 30 meist-gestimmten Ideen nominiert die ideenkanal Stiftung bis zum 10. Dezember 2018 zehn weitere Ideengeberinnen für das Ideencamp. Das definitive Ergebnis wird am 14. Dezember 2018 bekannt gegeben. Die Entscheidungskriterien sind:

  • Motivation und Beweggründe
  • klare, erreichbare Ziele
  • Sinn für unternehmerisches Denken
  • Art und Höhe der benötigten Unterstützung
  • Potenzial für Crowdfunding

Was unterscheidet den ideenkanal von anderen Auswahlverfahren?
Anstatt nach persönlichen Qualifikationen und ausführlichen Projektbeschreibungen zu fragen, fordert der ideenkanal seine Teilnehmerinnen dazu auf, ihre oft noch vagen Projektideen möglichst früh online zu stellen und mit ihren Freunden und Bekannten zu teilen. Dadurch erhalten die Ideengeberinnen bereits in der Anfangsphase der Ideenentwicklung wichtigen Zuspruch, was in der Regel dazu führt, dass sie sich noch stärker mit ihren Vorhaben identifizieren. Indem die Ideengeberinnen möglichst viele Befürworterinnen gewinnen müssen, stellen sie ihre Leidenschaft, ihren Antrieb und ihr Durchhaltevermögen unter beweis, erhalten wichtiges Feedback und bauen sich im Hinblick auf das nachfolgende Crowdfunding ein erstes Unterstützerinnen-Netzwerk auf. Durch die öffentliche Bewertung der Projektideen fördert die ideenkanal Stiftung einen breiten Dialog rund um das Thema Zukunftsgestaltung, erfasst ein gesellschaftliches Stimmungsbild und regt zum Mitmachen- und Nachahmen an.

„Die Idee haben und die Idee umsetzen, ist nicht das Gleiche. Es ist wichtig, mit anderen über die Idee zu reden. Danach geht es darum, Kontakte zu knüpfen. Dank dem ideenkanal ist Profi-Snowboarder Nicolas Müller und Jennifer Rosenberg zu unserem Team gestossen. Ohne die Erfahrungen aus dem Ideencamp, hätten wir das Projekt nicht so gross gedacht, wie es jetzt aufgezogen wurde.“

Carlo Weber Geförderter Ideengeber 2017, Mitgründer der Alpenpionier AG und ideenkanal-Mentor 2019
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Ideencamp - Ideen präsentieren, Mentoren überzeugen und realisierbare Projektpläne erstellen

Das Ideencamp ist ein viertägiges Mini-Festival, welches Präsentations- und Mentoring-Formate mit inspirierende Impulsvorträge und kulturellen Auszeiten verbindet. Zu Beginn des Ideencamps lernen sich die 20 nominierten Ideengeberinnen – respektive Ideen-Teams – gegenseitig kennen und bereiten sich gemeinsam auf die “Pitch Night” vor. Hierbei haben die Ideengeberinnen jeweils 60 Sekunden Zeit, um die insgesamt 40 Mentorinnen von ihrer Grundidee zu begeistern sowie während drei Minuten aufkommende Fragen zu beantworten. Gemeinsam entscheiden sich die Mentorinnen für zehn Ideen, mit denen sie in den folgenden drei Tagen Prototypen entwerfen, Geschäftsmodelle entwickeln und professionelle Crowdfunding-Kampagnen konzipieren. Abschliessend präsentieren die Ideengeberinnen ihre gereiften Projekte vor Entscheidungsträgern, Medienschaffenden und der interessierten Öffentlichkeit.

Wer sind die Mentorinnen und was ist deren gesellschaftlicher Mehrwert?
Die Mentorinnen werden durch direkte Kontaktaufnahme, einem öffentlichen Bewerbungsverfahren und in Zusammenarbeit mit einheimischen Unternehmen akquiriert. Gemeinsam repräsentieren sie die unterschiedlichsten beruflichen und sozialen Hintergründe. Hier trifft die Geschäftsführerin auf die Sozialarbeiterin, die Treuhänderin auf die Bäuerin und die Spitzensportlerin auf die Handwerkerin. Durch die interdisziplinäre Zusammensetzung und gezielte Mischung von jungen Talenten mit erfahrenen Expertinnen, entsteht ein einzigartiges Netzwerk, welches weit über den ideenkanal hinaus Früchte trägt: in Form von neuen Geschäftskooperationen, Aufträgen und Forschungsprojekten. Die Mentorinnen erhalten keinen finanziellen Ausgleich für ihr Engagement und bestimmen darum auch selbst, welche Ideen sie in welchem Ausmass unterstützen wollen. Durch diese offene und ungezwungene Art der Zusammenarbeit entstehen zwischen den Ideengeberinnen und Mentorinnen oft langjährige Beziehungen, die weit über das Ideencamp hinaus bestand haben: z.B. als Türöffnerin, Verwaltungsrätin oder sogar als Business Angel.

“Die Leute vom ideenkanal haben mir Mut gemacht, mein Projekt auch wirklich durchzuziehen.”

Severin Guérig Geförderter Ideengeber 2017, Gründer Taschengrill und ideenkanal-Mentor 2019
Ideenkanal Crowdfunding auf Startnext

Crowdfunding - Ideen auf regionale Nachfrage und Attraktivität testen

Nach dem Ideencamp haben die Ideengeberinnen zwei Monate Zeit, um ihr bestehendes Ideen-Profil mit Texten, Videos und Bildern zu vervollständigen und ein definitives Fundingziel und entsprechende Gegenleistungen festzulegen. Jeder, der möchte, dass eine Idee Wirklichkeit wird, kann das Projekt während einem Zeitrahmen von 45 Tagen finanzieren helfen. Die Unterstützerinnen können sich als Gegenleistung „Dankeschöns” – wie beispielsweise das fertige Produkt – auswählen oder die Idee mit einem freien Betrag fördern. Wenn das Projekt die festgelegte Finanzierungssumme erreicht oder überschreitet, bekommen die Initiatorinnen das Geld ausbezahlt und können Ihr Projekt realisieren – wenn nicht, geht das Geld an die Förderinnen zurück. Doch nicht nur Das Geld zählt. Crowdfunding hat das Potenzial, spannende, kritische und auch mal radikale Projekte zu ermöglichen, die es sonst wohl eher schwer gehabt hätten. Ideengeberinnen, die am ideenkanal teilnehmen, aber nicht zu den Finalistinnen gehören, können – aufbauend auf ihrem bestehenden Ideen-Profil – dennoch selbstständig eine Crowdfunding-Kampagne starten und auf ausgewählte Coaching-Leistungen von Startnext zurückgreifen. Das Unterstützungsangebot der ideenkanal Stiftung beinhaltet:

  • zweistündiges Telefon-Coaching mit Startnext
  • professionelle Unterstützung bei der Produktion des Kampagnen-Videos
  • professionell produziertes Bildmaterial
  • Berichterstattung in den Liechtensteinischen Landesmedien
  • Fortlaufende Erwähnung auf Facebook und Instagram

Was sind die Vorteile von Crowdfunding?
Im Gegensatz zu allen uns bekannten Förderprogrammen bietet der ideenkanal keine direkte finanzielle Unterstützung, sondern befähigt die Öffentlichkeit dazu, die für sie relevanten Ideen selbst zu finanzieren. Durch die Einbindung der „Crowd“ werden die Projektideen auf ihre regionale Nachfrage und Attraktivität getestet und deren Initiantinnen von Beginn an dazu aufgefordert, mit potenziellen Kundinnen sowie Partnerinnen in Kontakt zu treten. Dadurch erhalten die Ideengeberinnen weiteren Zuspruch und Feedback, bauen ihr Netzwerk weiter aktiv aus und steigern die Qualität ihrer Projekte insgesamt. Infolgedessen erhalten weiterführende Förderinstitutionen einen Eindruck davon, welche Ideen funktionieren und von besonderem öffentlichem Interesse sind.

“Ich konnte mehrere Tausend Franken sammeln. Dies war die erste wichtige Anschubfinanzierung. Mit diesem Betrag im Hinterkopf konnte ich zu weiteren Geldgeberinnen gehen und ihnen zeigen, dass uns schon andere Personen unterstützen und an das Projekt glauben. Dies hat Glaubwürdigkeit geschaffen.”

Robin Schädler Geförderter Ideengeber 2015, Gründer von wahlhilfe.li und ideenkanal-Mentor 2019
Ideenkanal Begleitung

Community Building - Langfristige Begleitung

Sämtliche geförderten Ideengeberinnen erhalten für ein halbes Jahr eine gratis Mitgliedschaft im Technopark Liechtenstein und haben dauerhaft Zugriff auf weiterführende Beratungsdienstleistungen der ideenkanal Stiftung: von der Firmengründung über die Öffentlichkeitsarbeit bis hin zum Fundraising. Darüber hinaus legt das ideenkanal-Team grössten Wert darauf, fortlaufende Networking- und Präsentations-Möglichkeiten für Ideengeberinnen, Mentorinnen und Kooperationspartnerinnen zu schaffen. Infolgedessen pflegen die meisten Mentorinnen langjährige Beziehungen zu ihren bevorzugten Ideengeberinnen und entwickeln Freund- sowie Geschäftspartner-schaften untereinander. Erfolgreich geförderte Ideengeberinnen vergangener Durchgänge fungieren als ideenkanal-Botschafterinnen bei Kommunikationskampagnen und öffentlichen Veranstaltungen und engagieren sich bei künftigen ideenkanal-Programmen als Mentorinnen. Die Öffentlichkeit, Sponsoren und Partnerorganisationen werden mittels Sozialen Medien, Newsletter, Blog und Medienmitteilungen laufend über den Stand der Dinge informiert.

Was ist die Langzeitwirkung des ideenkanals?
Neben der Förderung sinnstiftender Projektideen, ist der ideenkanal ist in erster Linie ein innovatives Standortförderungs- und Regionalentwicklungs-Instrument: er weckt den Innovations- und Unternehmergeist der Bevölkerung, fördert deren Eigeneninitiative und Selbstverantwortung, vernetzt engagierte Personen mit Expertinnen, potenziellen Kundinnen, Partnerinnen, Medienschaffenden und der Öffentlichkeit, schafft Schnittstellen zwischen politischen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen und erfasst ein gesellschaftliches Stimmungsbild.

„Ich habe mit frooggies in den letzten Jahren etwas durchgemacht, das nicht jeder durchgemacht hat. Als Mentor beim ideenkanal kann ich jemandem helfen, der ganz am Anfang steht. Ich kann Tipps geben, beratend zur Seite stehen und über Hürden hinweghelfen, die ich selbst schon mal mit meinem Unternehmen nehmen musste.“

Sarah Nissl Geförderter Ideengeberin 2015, Mitgründerin der frooggies AG und ideenkanal-Mentorin 2017 und 2019
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Ideenkanal adaptieren - ein offenes Franchisesystem

Den rechtlichen Rahmen des ideenkanals bildet die gleichnamige, gemeinnützige ideenkanal Stiftung mit Sitz in Vaduz, Liechtenstein. Neben ihren Tätigkeiten in Liechtenstein, unterstützt die Stiftung öffentlich-rechtliche Institutionen im Rahmen eines offenene Franchise-Systems dabei, den ideenkanal-Prozess auf die lokalen Bedürfnisse und Begebenheiten anzupassen.

„Das Konzept von ideenkanal zeigt, wie innovative Ideen in Zukunft gefördert werden sollen und ist damit wegweisend. Die Teilnehmerinnen formulieren gemeinsam Lösungsansätze gesellschaftlicher Problemstellungen. Die Ideen landen nach dem Ideencamp nicht in der Schublade, sondern werden über ein Crowdfunding direkt in der Zielgruppe getestet und erhalten somit eine echte Chance auf Realisierung.“

Denis Bartel Gründer Startnext Crowdfunding GmbH
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Startnext ist die erfolgreichste Crowdfunding-Plattform im deutschsprachigen Raum. Sie bietet unseren TeilnehmerInnen die bestmögliche Infrastruktur und Reichweite, um Feedback zu erhalten, Fans zu sammeln und finanziell unterstützt zu werden. Sämtliche Angaben auf Startnext werden in Echtzeit auf der ideenkanal Webseite übernommen.

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