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13 Jahre Ideenkanal: ein Rück- und Ausblick

Aktualisiert: Juni 14

Eine ungereifte Idee, zwei Menschen, viel Tatendrang: Mit diesen Voraussetzungen begann der Gedanke des Ideenkanals im Jahr 2008 in den Köpfen von Stephan Schweiger und Christof Brockhoff zu wachsen. Dieses Jahr findet der Ideenkanal bereits zum 12.Mal statt! Bis zum 05. September sind wieder alle Kanäle offen für gute Ideen. Hier erzählen wir euch, wie der Ideenkanal angefangen hat, tischen euch ein paar Fakten auf und berichten, was wir Neues zu bieten haben.


Brutstätte des Ideenkanals


Eines Abends sassen Stephan und Christof in einem Zug von Sargans nach Zürich und beschlossen, dass sie nicht einfach weiter zuschauen konnten, wie die Welt zu Grunde geht. Sie merkten, dass sie selbst ihren Beitrag leisten konnten, um etwas in der Gesellschaft zu bewegen! Seit kurzem besassen sie einen Uni-Abschluss, doch sie waren nach wie vor etwas ahnungslos, wie sie ihren Tatendrang und eine sinnvolle Beschäftigung angemessen kombinieren konnten. Ohne lange zu zögern, gründeten sie den Club Benefactum – eine Art Selbsthilfegruppe für Menschen auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung. Es dauerte nicht lange, und sie setzten die ersten gemeinsamen Projekte mit vielen Interessierten um.



Statt Erfahrung zählen hier Beweggründe und Herzblut


Stephan und Christof bewiesen sich als gutes Duo, um Menschen für ihre Vorhaben zu begeistern. Doch was fehlte: Unterstützter:innen für eine nicht ausgereifte Idee! Sie erkannten, wie viel ungenutztes Potenzial verpufft, wenn Menschen mit guten Ideen scheiterten diese umzusetzen, weil es ihnen an Mut, Startkapital oder Wissen fehlte. Es gab zwar Formate für Start-Ups und Unterstützung für Leute, die einen ausgefeilten Businessplan vorweisen konnten. Doch was ist mit den kreativen Köpfen, die keine Lust auf lange Konzepte haben? Deshalb gründeten die Zwei den Ideenkanal! Ein Ideenförderprozess, bei dem statt Erfahrung vor allem die persönlichen Beweggründe und das Herzblut der Teilnehmer:innen als Entscheidungsgrundlage zählen. Das Besondere/Neue am Ansatz des Ideenkanals im Vergleich zu herkömmlichen Förderangeboten waren/sind dabei:

  • der Fokus auf neue, noch vage Projektvorhaben;

  • der Fokus auf Projekte mit gesellschaftlichem Mehrwert;

  • extrem niederschwellige Teilnahmebedingungen: zur Teilnahme genügen eine Ideenbeschreibung von max. 300 Zeichen;

  • die Vorauswahl der Ideen durch die Öffentlichkeit (anstatt einer Jury) mittels eines Online-Votings;