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  • Fabienne Wohlwend im FuckUp-Talk: Wenn "Augen zu und durch" zur Erfolgsstrategie wird

    Zwischen Nervenkitzel und Neubeginn! Die Liechtensteiner Profirennfahrerin Fabienne Wohlwend blickt mit Stephan im Rahmen des Ideencamp Sport #2 auf ihre bewegte Karriere zurück. Fabienne spricht offen über das Scheitern auf der Rennstrecke, die Narben ihres ersten schweren Unfalls, die Mentalität "Augen zu und durch" und ihre Entscheidung, den sicheren Hafen ihres Bankjobs zu verlassen und alles auf den Motorsport zu setzen. Hier gibt's den ganzen Talk mit Fabienne Wohlwend: Save the Date Die nächsten Termine für Täter:innen, Kompliz:innen und Gäste. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum Ideenkanal und den Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren ,  unserer Telegram-Gruppe beizutreten  oder uns auf LinkedIn  zu folgen.

  • Freeride-Camp bis All-in-one-Kassensystem – das war das Ideencamp #36

    Am 13. November wurde das Vadozner Huus zum letzten Mal im Jahr 2025 zum lebendigen Treffpunkt für Innovations- und Kooperationsbegeisterte aus dem Alpenrheintal. Beim Ideencam p #36 standen vier frische Ideen sowie drei aufstrebende Projekte aus vergangenen Camps im Rampenlicht – begleitet von intensiven Mentoring-Runden und einem kraftvollen FuckUp-Talk mit Unternehmer Marco Weishaupt. Ideencamp #36 - Super Stimmung mit tollen Ideen und guter Musik. Fotos: Daniel Schwendener & Moris Frommelt Bereits beim Eintreffen war spürbar: Die Neugier ist gross. Wiederum fanden sich über 40 Personen im Alter zwischen 14 und 80 Jahren ein, tauschten sich rege aus und lernten sich bereits vor dem offiziellen Start kennen. Als der Countdown zehn Minuten bis zum Beginn anzeigte und die Gäste langsam Platz nahmen, sorgte Musiker Larry Woodley mit seiner Gitarre für heitere Stimmung. Sein Auftritt – inklusive dem Hit Rolling Down the River – war auch der Moment, der Moderator Stephan nach vorne brachte, um den symbolischen Bogen vom Fluss zum Kanal zu spannen. Mit einem herzlichen «Willkomma bim Ideencam p #36 vo dr Ideenkanal Stiftig» eröffnete er den Abend. Besonders erfreulich: Rund die Hälfte der Anwesenden hob die Hand, als er fragte, wer zum ersten Mal dabei sei. Alles war bereit für einen inspirierenden Abend im Herzen von Vaduz – aufgeteilt in eine Update-Runde, einen FuckUp-Talk, den Ideen-Pitch, Mentoring-Sessions und viel Raum zum Netzwerken bei gutem Essen, Getränken und bester Live-Musik. Drei Ideen - die Update-Runde Bevor die neuen Ideen ihren Pitch präsentierten, berichteten drei Teams aus früheren Ideencamps von ihren jüngsten Fortschritten. Ein Auftakt, der eindrücklich zeigte, wie vielseitig und wirkungsvoll sich Projekte weiterentwickeln können: Coworking-Space 2.0 – von Annette Höland Nach ihrer Teilnahme beim Ideencamp #32 nahm Annette zahlreiche Inputs mit – vor allem einen zentralen: in kleinen Schritten weitergehen. Diese Herangehensweise zahlte sich aus. Das Projekt wuchs stetig weiter, bis der grosse Schritt gelang: Mit Unterstützung der Gemeinde Schaan darf das Team nun gemeinsam mit weiteren Interessierten die Planung für einen neuen Coworking-Space im Zentrum von Schaan vorantreiben. Crowd.li – von Stephan Gstöhl Stephan präsentierte die jüngsten Entwicklungen der Plattform Crowd.li, die regionalen Projekten Sichtbarkeit und Unterstützung bietet. Die wertvollen Rückmeldungen aus dem Ideencamp #31 trugen massgeblich zur Weiterentwicklung bei. Interessierte können sich bereits jetzt für den Newsletter anmelden, um den Start im Jahr 2026 mitzuerleben und mitzuwirken. projektMACHEREI – vom AHA Tipps & Infos für junge Menschen Virginie Meusburger-Cavassino stellte die projektMACHEREI vor – ein Format, das junge Menschen ermutigt, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Das Projekt entstand auch aufgrund der Inputs aus dem Ideencamp #30 und löst den in die Jahre gekommenen Jugendprojektwettbewerb ab. Der geplante Start in der Poolbar Feldkirch verzögert sich aufgrund politischer Entwicklungen in beteiligten Bundesländern und Kantonen. 2026 soll nun ein neuer Versuch starten. Wir werden versuchen im Jahr 2026 noch mehr junge Menschen ans Ideencamp zu bringen. Täterin und Partnerin Virginie Meusburger-Cavassino Vier Ideen – die Pitch-Runde Wie immer hatten die Teams eine Minute, um ihre Vision auf den Punkt zu bringen. Und wie immer war es beeindruckend, wie viel Energie, Klarheit und Leidenschaft in diesen 60 Sekunden steckt. Die vier Ideen im Überblick: Memy – Geschichten bewahren - von Valentin Bese (Vaduz) Die App verwandelt WhatsApp-Chats in persönliche Erinnerungsbücher – eine digitale Schatzkiste für Familien, Paare und Freundschaften. Gesucht (und gefunden): Feedbackgeber:innen für die Weiterentwicklung. Ich hatte alle Generationen am Tisch und sie haben mir aufgezeigt, was es alles noch für weitere Bedürfnisse gibt. Jetzt fokussiere ich mich auf den nächsten Schritt und fühle mich noch mehr bekräftig, die Idee umzusetzen. Täter Valentin Bese Vendli – Das All-in-One Kassensystem - von Stefan Macanovic (Schaanwald) Eine smarte Lösung für lokale Händler: Verkauf, Lager und Buchhaltung vereint in einem System, das kleinen Betrieben Zeit spart und Abläufe vereinfacht. Gesucht (und gefunden): Inputs von Unternehmer:innen und Ladenbesitzer:innen – insbesondere zur Optimierung des Bonussystems. Es waren genau die richtigen Menschen bei mir am Tisch. Sie alle haben mir wichtige und richtige Impulse für die Weiterentwicklung von meinem Projekt gegeben. Täter Stefan Macanovic Freeride – Eine Woche, die bewegt - von Luis (15) & Alvin (14) mit Virginie Meusburger-Cavassino (Vaduz) Eine Erlebniswoche in den Alpen, die jungen Menschen – vor allem Jungs – durch Freeride-Sport Selbstvertrauen, Verantwortung und Teamgeist vermittelt. Gesucht (und gefunden): Freerider:innen und Unterstützende, die das Format weiterentwickeln und beim Ausbau mitwirken möchten. Für uns war es eine tolle Erfahrung, mit so vielen Menschen unsere Idee zu teilen und weiter zu entwickeln. Wir werden das Projekt umsetzten. Täter Alvin & Luis MO-bility – CO₂-neutrale Logistik - von Alexander Moosbrugger, Gerold Strehle & Peter Gschliesser (Lochau & Bregenz) Ein innovativer Ansatz für nachhaltige Lieferketten: Photovoltaik trifft E-Mobilität. Ziel ist eine kreislauffähige, klimaneutrale Logistik für die Region. Gesucht (und gefunden): Mitstreiter:innen aus den Bereichen Transport, Energie & Innovation. Es ist immer wieder eine unglaubliche Erfahrung und eine wunderbare Aufbruchstimmung am Ideencamp. Danke allen Kompliz:innen, Mitdenker:innen und dem ganzen Ideenkanal-Team dafür! Mittäter Gerold Strehle Mentoring-Sessions mit der Komplizenschaft In den anschliessenden drei Mentoring-Runden wurde intensiv diskutiert. Die Teams setzten sich mit Expert:innen, Unternehmer:innen und interessierten Gästen zusammen – offen, neugierig und manchmal herausfordernd. Von Feinschliff am Geschäftsmodell über Zielgruppen-Schärfung bis zur Suche nach Partnerschaften: Die Unterstützung war breit, konkret und wirkungsvoll, auch dank der tollen Arbeit des Moderator:innen-Teams . FuckUp-Talk mit Marco Weishaupt Ein besonderes Highlight war der offene, humorvolle und reflektierte Talk mit Marco Weishaupt , Gründer der b_smart selection . Er sprach über seinen Weg als Quereinsteiger, das Abwägen von Risiken und darüber, wie einige seiner wichtigsten Erkenntnisse genau aus den Momenten entstanden sind, in denen etwas nicht wie geplant lief. Hier geht's zum ganzen FuckUp-Talk-Video . Musik, Verpflegung & Austausch Bei Musik von Larry Woodley , einer entspannten Atmosphäre und gutem Essen der Ackerküche des Vereins Ackerschaft entstanden neue Kontakte, spontane Ideen und inspirierende Gespräche – bis spät in den Abend hinein. Fazit Das Ideencamp #36 hat vier Projekte einen grossen Schritt vorangebracht und vielen Gästen Mut gemacht, ihre eigenen Ideen weiterzuverfolgen. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden, Kompliz:innen und Gäste für ihren Beitrag. Ebenfalls bedanken wir uns bei der Gemeinde Vaduz für ihr Vertrauen und ihre wertvolle Unterstützung in diesem und den nächsten beiden Jahren. So macht Partnerschaft Sinn und Spass! Ausblick Die nächste Gelegenheit, bei einem Ideencamp in Vaduz persönlich mit dabei zu sein, gibt es im Jahr 2026 wieder. Hier geht's zu den nächsten Terminen . Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren ,  unserer Telegram-Gruppe beizutreten  oder uns auf LinkedIn  zu folgen.

  • Marco Weishaupt im FuckUp-Talk: Ich bin froh um jeden Fehler, den ich gemacht habe.

    Ein paar Dinge haben die Hotelkette b_smart selection und der Ideenkanal gemeinsam: Sie bieten ihren Gästen einen unvergesslichen Abend, beide Ideen sind 2010 entstanden und eine gute Idee passt auf einen Bierdeckel. Beim FuckUp-Talk im Rahmen des Ideencamp #36 spricht Marco über seinen Weg als Quereinsteiger ins Hotelbusiness und darüber, warum er heute dankbar für jeden Fehler ist, der ihn dorthin geführt hat. Als Quereinsteiger mit wenig Kapital wagte Marco den Schritt in eine Branche, die ihm damals noch fremd war. Heute führt er als Verwaltungsratspräsident eine erfolgreiche Hotelgruppe, deren Wurzeln in mutigen Entscheidungen, unerwarteten Wendungen und einer grossen Portion Durchhaltevermögen liegen. Im FuckUp-Talk beim Ideencamp #36 erzählt Marco offen von den Momenten, in denen es schwierig wurde. Seine Aussage: «Wer keine Fehler macht, macht den grössten Fehler.» Zwischen 2020 und 2024 wurde der rasante Aufstieg der b_smart selection zunehmend zum Bumerang, der ihnen um die Ohren flog. Für Marco sind es jedoch genau diese Stolpersteine, die seinen Weg geprägt haben. Jeder Fehler brachte eine Erkenntnis, jeder Rückschlag eine neue Richtung. Seine Geschichte zeigt: Erfolg entsteht nicht trotz Fehlern, sondern durch sie. Und manchmal beginnt ein Hotel-Imperium mit nicht viel mehr als Mut, Neugier und der Bereitschaft, immer wieder aufzustehen und, wie er es selbst formuliert, «den Schädel hinzuhalten». Hier gibt's den ganzen Talk mit Marco Weishaupt : Impressionen Fotos von Daniel Schwendener und Moris Frommelt Save the Date Die nächsten Termine  für Täter:innen, Kompliz:innen und Gäste. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum Ideenkanal und den Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren ,  unserer Telegram-Gruppe beizutreten  oder uns auf LinkedIn  zu folgen.

  • Andreas Gerster im FuckUp-Talk: 15 Jahre OneAgape - Scheitern, Lernen, Weitergehen

    Er war der erste Täter beim Ideenkanal im Jahr 2010. Sein Projekt OneAgape Sport & Education begleitet Andreas somit genauso lange, wie es den Ideenkanal gibt. Und es ist noch lange nicht Schluss: Für das Projekt geht es nun erst richtig los – mit der neuen OneAgape Arena, die bereits im Entstehen ist. In diesem FuckUp-Talk spricht der ehemalige Liechtensteiner Fussballprofi Andreas Gerster über die Entstehungsgeschichte seines Projekts, darüber, was er in all den Jahren erlebt hat, und erzählt von teils unglaublichen Erfahrungen: von Korruption, abgerissenen Häusern und Mauern quer über das Fussballfeld – Geschichten, die ihn (fast) zum Ausrasten brachten. Hier gibt's den ganzen Talk mit Andreas Gerster - Täter mit der Idee OneAgape : Save the Date Die nächsten Termine für Täter:innen, Kompliz:innen und Gäste. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum Ideenkanal und den Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren ,  unserer Telegram-Gruppe beizutreten  oder uns auf LinkedIn  zu folgen.

  • Ideencamp Sport #2 - Vier sportliche Ideen und der FuckUp-Talk mit Fabienne Wohlwend

    Am 13. März 2025 ging das Ideencamp Sport in die zweite Runde – ein Abend, der keine Wünsche offen liess: kreative Köpfe, sportliche Ideen und jede Menge spannende Gespräche. In Kooperation mit dem Liechtenstein Olympic Committee brachte die Ideenkanal Stiftung engagierte Menschen aus Sport und der interessierten Öffentlichkeit zusammen, um frischen Wind in die Liechtensteiner Sportwelt zu bringen. Es wurde gemeinsam getüftelt, diskutiert und gefeiert. Ideencamp Sport #2 - Fabienne Wohlwend und Stephan Schweiger beim FuckUp-Talk im Vadozner Huus. Fotos von Daniel Schwendener und Martin Matt Vier Ideen, welche die Sportwelt aufmischen könnten Vier vielversprechende Projekte standen beim Ideencamp Sport im Rampenlicht: Ausbildung Athletiktraining von Stefan Gesslbauer Gamification-Plattform von Oliver Blatzer Olympische Werte vermitteln von Marion Gulli Plattform für Frauen im Sport von Martina Scheichl Mit jeder Menge Input von Sportler:innen, Unternehmer:innen und der Öffentlichkeit wurden die Vorhaben auf Herz und Nieren geprüft, weiterentwickelt und fit für die Zukunft gemacht. Feedback gab es in rauen Mengen – genauso wie Motivation, die Ideen auf das nächste Level zu heben. Austausch, Netzwerken und jede Menge Aha-Momente Die Ideencamps sind keine steifen Business-Meetings, sondern ein kreativer Hotspot für alle, die etwas bewegen wollen - das wurde auch beim ersten Ideencamp in diesem Jahr wieder spürbar. Mit knackigen Ideen-Pitches und interaktiven Mentoring-Sessions wurde Wissen geteilt, neue Perspektiven eröffnet und ordentlich inspiriert. „Ein bereichernder Event in einer lockeren und wertschätzenden Atmosphäre – genau das, was ich brauchte, um meine Ziele noch klarer zu sehen. Danke für die inspirierenden Impulse!“ Täterin Marion Gulli FuckUp-Talk: Scheitern gehört zum Erfolg Eines der Highlights des Abends? Ganz klar der FuckUp-Talk von Profirennfahrerin Fabienne Wohlwend ! Fabienne teilte ihre ehrlichen Erfahrungen über Rückschläge, Umwege und Comebacks. Hier geht's zum ganzen Video des ganzen FuckUp-Talks mit Fabienne. Ein Abend, der nachwirkt Über 30 Kompliz:innen und Gäste aus Sport, Wirtschaft und der interessierten Öffentlichkeit waren dabei. Der Liechtensteiner Künstler Moritz Schädler sorgte für die passende musikalische Atmosphäre, während Vegaluna kulinarisch begeisterte. Und das Beste? Jede Menge neuer Verbindungen, Ideen und Tatendrang für die nächsten Schritte! Deine Chance, dabei zu sein! Möchtest du auch mal als Täter:in, Kompliz:in oder Gast bei einem Ideencamp Sport mit dabei sein? Dann findest du hier unsere nächsten Termine . Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren ,  unserer Telegram-Gruppe beizutreten  oder uns auf LinkedIn  zu folgen.

  • Ideencamp #33: Vier Ideen und der FuckUp-Talk mit Julia Zambonin

    Am 27. März 2025 wurde das Vadozner Huus wiederum zum lebendigen Treffpunkt für Ideen, Generationen und Perspektiven. Beim Ideencamp #33 trafen vier spannende Projekte auf eine offene Community – und das in einer Atmosphäre, die gleichzeitig locker, neugierig und unglaublich motivierend war. Über 40 Personen – darunter auch Schüler:innen der Oberschule Vaduz und des Formatio Oberstufengymnasiums, Familien, Unterstützer:innen und Neugierige – waren dabei. Für das passende Setting sorgten VegaLuna mit geschmacksvollem Essen und das DJ-Duo Roger & Raffi, das den Raum mit den richtigen Vibes füllte. Ideencamp #33 - Volles Haus und gute Stimmung. Foto: Martin Matt Von Foodfestivals bis Begegnungsräumen – die Ideen im Pitch Vier Täter:innen präsentierten ihre Vorhaben und erhielten direktes Feedback aus dem Publikum: Tatjana Nebel reiste aus Zürich an, um ihre in der Schweiz bereits etablierte Idee StreamUp vorzustellen. Schnell wurde klar: In Liechtenstein braucht es dafür konkrete Adaptionen. Ziel ist es, das Angebot bei Foodfestivals erlebbar zu machen – ein erster Schritt, um Menschen vor Ort zu erreichen. Die 4. Klasse der Oberschule Vaduz beeindruckte nicht nur mit ihrer Idee Spice Academy , sondern auch mit Tatkraft: Noch am selben Abend konnten sie erste Vorstandmitglieder:innen für ihren geplanten Verein gewinnen. Ulrike Hoop aus Eschen, mehrfache Ideencamp-Teilnehmerin, erhielt wertvolle Inputs für ihre Idee Durch die Wand - Kunst und Jugend . Gleichzeitig wurde ihr bewusst: Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit – der nächste Schritt ist entscheidend. Simone Frick erkannte im Austausch, dass ihre Idee World of Opportunities weit über ein einmaliges Event hinausgeht. Es braucht Community-Building, Netzwerkarbeit und Räume für echte Begegnung. Der erste Event ist bereits in Planung und soll im September stattfinden. Inspiration, Mentoring und Feedback Beim Ideencamp #33 stand wie immer der direkte Austausch im Zentrum: Publikumsfragen, persönliche Gespräche, mutmachende Rückmeldungen und erste Unterstützungsangebote. Besonders spürbar war diesmal der starke Generationenmix – von Jugendlichen bis erfahrenen Macher:innen war alles vertreten. Sie alle gaben bei der Mentoring-Session ihren Input und bereicherten somit die Weiterentwicklung der einzelnen Ideen. Für Emotionen sorgte der FuckUp-Talk mit Julia Zambonin, die 2023 beim Ideencamp #25 mit ihrer Idee „ Jause:Pause “ gestartet is. Zwei Jahre später ist sie auf einem beeindruckenden Weg: beruflich erfolgreich, in der Liste „30 Under 30 Austria“ des Wirtschaftsmagazins Forbes, und unter den Top 3 Gründerinnen des Jahres beim „Woman in Business Award 2024“. Julia sprach offen über ihre Herausforderungen, Rückschläge und Learnings – und vor allem über die Kraft des Dranbleibens. Hier geht's zum ganzen FuckUp-Talk-Video . Save the Date: Nächste Chancen zum Mitdenken & Mitmachen Du hast Lust, selbst mal Teil eines Ideencamps zu sein – als Täter:in, Moderator:in oder Unterstützer:in? Hier gibt's die nächsten Termine . Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren ,  unserer Telegram-Gruppe beizutreten  oder uns auf LinkedIn  zu folgen.

  • Von Unterhosen bis Podcasts – die Ideenvielfalt beim Ideencamp #35

    Am Donnerstag, 18. September 2025 hat sich das Vadozner Huus in Vaduz erneut in einen Ort des Austauschs und der Inspiration verwandelt. Beim Ideencamp #35 standen vier neue Ideen, die Premiere einer Update-Runde sowie ein bewegender FuckUp-Talk im Mittelpunkt. Ideencamp #35 - Abschlusspräsentation vor dem Vadozner Huus. Foto: Moris Frommelt Premiere: Die Update-Runde Zum Auftakt gab es eine Premiere: Erstmals präsentierten sich ehemalige Teilnehmende bei einer Update-Runde. Daniel Leeb berichtete von den Fortschritten seines Projekts Fantime.io . Iris Lins gab Einblicke in Kräuternest.at , ein Projekt, das schon vor über zehn Jahren beim Ideencamp teilnahm. Deborah Matt stellte für das Amt für Gesundheit Fördermöglichkeiten für Projekte aus dem Gesundheitsbereich vor. Und Christof Brockhoff gab einen kurzen Einblick in den Wirkungsbericht 2024 der Ideenkanal Stiftung. Offen über Erfolge und Rückschläge Im anschliessenden FuckUp-Talk sprach Andreas Gerster, Gründer und Präsident vom Verein OneAgape Sport & Education . Als allererstes Projekt überhaupt, das beim Ideenkanal mitgemacht hat, trägt seine Initiative eine besondere Geschichte in sich. Offen berichtete er über Rückschläge, die er bis heute meistern muss, und warum ein gutes Team entscheidend ist, um eine Vision langfristig verfolgen zu können. Hier geht's zum ganzen FuckUp-Talk-Video . Vier Ideen beim Pitch Auch dieses Mal standen vier motivierte Ideen-Teams auf der Bühne und teilten ihre Visionen in nur einer Minute mit dem Publikum. Über ihre Ideen-Profile kann man sich direkt mit den Täter:innen vernetzen: Zirkuläre Unterwäsche von Leonardo Anic aus Vaduz. Ein zirkuläres Unternehmen in Liechtenstein, das Unterwäsche aus recycelten Fasern produziert, Textilmüll reduziert und Ressourcen schont. «2givelife» - Firmen-Patenschaften von Tanja Mettler aus Buchs. Unternehmen können aus vier Patenschaftsmodellen wählen, um Kindergärten in Afrika zu fördern und zugleich ihre Verantwortung sichtbar zu machen. Podcasthus Liechtenstein von Andreas & Cristini Krättli aus Triesen. Eine Plattform, die Podcasts, Videos, Texte und Events zusammenführt und neue Stimmen hörbar macht. Servevo - Eine smarte Tennisplattform von Lara Calasnicov & Daniel Lochbihler aus Triesen. Eine digitale Infrastruktur für Clubs, Coaches und Spieler, die Platzverwaltung, Buchungen und Organisation effizienter macht. Mentoring: Gemeinsam weiterdenken Nach den Pitches ging es in die rund zweieinhalbstündige Mentoring-Session. In drei moderierten Runden – entschleunigt durch eine Pause – wurden die Ideen gemeinsam mit Gästen und Kompliz:innen weiterentwickelt. Der Austausch bot Raum für neue Perspektiven, wertvolles Feedback und spannende Verbindungen. „Beim Ideencamp die eigene Arbeit zur Diskussion zu stellen, ist anfangs ungewohnt – Kritik fühlt sich schwer an. Doch gerade darin liegt der Wert: Sie zeigt blinde Flecken auf, zwingt zum Perspektivenwechsel und macht jede Idee besser.“ Täterin Tanja Mettler Für ein musikalisches Highlight sorgte Kurt Ackermann , während das Granville Café für die kulinarische Begleitung des Abends verantwortlich war. Fazit Das Ideencamp #35 hat einmal mehr gezeigt, wie viel Energie entsteht, wenn Menschen ihre Ideen teilen und gemeinsam weiterdenken. "Nochmals vielen Dank für den grossartigen Abend. Es war wirklich beeindruckend, was alles passiert ist. Wir sind sogar schon an den ersten Umsetzungen dran!" Täter Andreas Krättli Neue Projekte, wertvolle Updates, ehrliche Einblicke ins Scheitern und ein inspirierender Austausch machten den Abend im Vadozner Huus zu einem echten Highlight. "Merci nochmals fürs Haben. Ich war extrem müde am Ende, jedoch war es eine gute Brainstorm und Feedback Sesh! Sehe gewisse Dinge nun definitiv von einem anderen, klareren Winkel." Täter Leonardo Anic Die nächste Gelegenheit, bei einem Ideencamp persönlich mit dabei zu sein, gibt es schon bald: Do., 30. Oktober altLP-Vorbereitungstreffen Mo., 03. November Bewerbungsschluss Täter:innen für Ideencamp #36 Do., 13. November Ideencamp #36 weitere Termine Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren ,  unserer Telegram-Gruppe beizutreten  oder uns auf LinkedIn  zu folgen.

  • Julia Zambonin im FuckUp-Talk: Von der Snackidee zur Forbes-Liste

    Sie war Teilnehmerin beim Ideencamp #25 mit ihrer Idee Jause:Pause, dann ging es für Julia steil bergauf: Sie wurde in die Forbes 30 Under 30 aufgenommen und beim Woman in Business Award 2024 als eine der Top 3 Gründerinnen des Jahres ausgezeichnet. Im FuckUp-Talk beim Ideencamp #33 sprach Julia offen über ihre Misserfolge – von überdimensionierten Hightech-Abholstationen bis zur voreiligen Vollzeitanstellung – und die wertvollen Erkenntnisse, die daraus entstanden sind. Hier gibt's den ganzen Talk mit Julia Zambonin - Täterin mit der Idee Jause-Pause : Impressionen Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum Ideenkanal und den Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren ,  unserer Telegram-Gruppe beizutreten  oder uns auf LinkedIn  zu folgen.

  • Sozialunternehmen in Liechtenstein: klein, aber ganz vorne mit dabei

    Wenn wir über Sozialunternehmen sprechen, denkt man oft an Berlin, Amsterdam oder Kopenhagen. Liechtenstein wirkt auf den ersten Blick unscheinbar. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt hier eine beispiellose Dichte an Social Enterprises  – jedes mit einer eigenen, spannenden Geschichte. "Im Jahr 2030 ist das Alpenrheintal als Eldorado für sinnstiftende Ideen bekannt." – Vision der Ideenkanal Stiftung Seit der Gründung der Ideenkanal Stiftung  im Jahr 2015 verfolgen wir dieses Ziel. Trotz unserer kleinen Grösse kommen wir Schritt für Schritt näher. 👉 Den gesamten European Social Enterprise Monitor (ESEM) Bericht für Liechtenstein gibt es hier zum Download: Download Wirkungsbericht 2024 (PDF) Der European Social Enterprise Monitor (ESEM) 2024 übernahmen wir die Rolle des Country Lead  für den European Social Enterprise Monitor (ESEM) und brachten die europaweite Studie gemeinsam mit DigiHub.li nach Liechtenstein. Zum ersten Mal wurde ein systematisches Bild der Social-Enterprise-Landschaft in Liechtenstein gezeichnet. Das Ergebnis: Liechtenstein belegte, gemessen an der Bevölkerung, den Spitzenplatz unter 30 Ländern . Konkret bedeutet das: ein Social Enterprise pro 1.600 Einwohnerinnen und Einwohner. Ein beeindruckender Wert, der zeigt, wie präsent das Thema hier ist. „Formate wie jene der Ideenkanal Stiftung helfen uns, Förderungen und Vorschriften wirklich auf den Boden zu bringen." - Sabine Monauni, Regierungschef-Stellvertreterin Was ist Soziales Unternehmertum eigentlich? Impact-orientiert, wertebasiert, sinnhaft, partizipativ, verantwortlich - so vielfältig die Ausdrucksformen, so gewichtig das gemeinsame Ziel: Social Entrepreneurship schafft eine Wirtschaft mit positiver gesellschaftlicher Wirkung. Laut dem EMES  und der OECD  umfasst Soziales Unternehmertum fünf Prinzipien: Gesellschaftliche Mission : Der Unternehmenszweck liegt in der positiven sozialen, ökologischen oder kulturellen Wirkung. Soziale Missionen stehen im Zentrum der Aktivitäten von Sozialunternehmen. Einnahmen aus Dienstleistungen oder Produkten : Erlöse resultieren zu mindestens 50% aus Dienstleistungen oder Produkten, die einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen. Unternehmerische Autonomie : Sozialunternehmen verfügen über die Entscheidungskompetenz und Verantwortung, um ihre gesellschaftliche Mission effektiv zu verfolgen. Reinvestition der Erträge für gesellschaftliche Zwecke : Ertragsüberschüsse werden zu einem grossen Teil für die gesellschaftliche Wirkung reinvestiert, anstatt sie ausschließlich auf Gewinnmaximierung auszurichten. Einbeziehung der Stakeholder : Sozialunternehmen bieten ihren Stakeholder:innen, darunter Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Gemeinschaften, Möglichkeiten zur Mitwirkung und Beteiligung. "Der Unterschied zwischen einem Sozialunternehmer und einem Geschäftsmann besteht darin, dass der Sozialunternehmer stets nach Wegen sucht, wie er die Welt positiv beeinflussen kann." - Charles Leadbeater, Britischer Autor und Innovationsberater Ideencamp #25 / Mentoring-Sessions Social Entrepreneurs in Liechtenstein: gefördert durch die Ideenkanal Stiftung In den letzten 15 Jahren hat die Ideenkanal Stiftung über 120 Sozialunternehmer:innen in Liechtenstein und der umliegenden Region unterstützt. Hier ein paar Beispiele: Ackerschaft.li  vermittelt Kindern und Jugendlichen praxisnah, wie sie Lebensmittel nachhaltig anbauen und Natur bewusst erleben. Rheintalgas.com  wandelt organische Abfälle aus der Region in Biogas um und zeigt, wie lokale Energieproduktion nachhaltig funktioniert. MyChoice.info  unterstützt junge Menschen dabei, ihre beruflichen Interessen zu entdecken und passende Ausbildungswege zu finden. Gartenkooperative.li  ermöglicht solidarische Landwirtschaft, fördert Gemeinschaft und Bewusstsein für regionale Lebensmittel. OneAgape.li  schafft Chancen für benachteiligte Menschen in Nigeria, sich zu integrieren und ihre Potenziale zu entfalten. „Die Ideencamps bieten eine Plattform, um gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln. Sie fördern Vernetzung und stärken den Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft.“ - Florian Meier, Bürgermeister von Vaduz Erkenntnisse aus dem ESEM Die ESEM-Studie zeigt: Viele Social Enterprises befinden sich noch in einer frühen Wachstumsphase , vor allem in IT und Bildung. Strategisches Management  wird als Schlüsselfaktor gesehen, doch die systematische Messung von Wirkung bereitet oft Schwierigkeiten. 44 Prozent  wünschen sich eine eigene Rechtsform  – daraus entstand die Idee der Impact Cooperative , die einfache, kostengünstige und wirkungsorientierte Strukturen schafft. Handlungsempfehlungen für Liechtenstein Der ESEM ist ein Aufruf zum Handeln : Die Impact Cooperative  als europäisches Modell sichtbar machen Eine Social Enterprise Toolbox  mit Canvas, Vorlagen, Mikrofinanzierungen und Sparring schaffen Wirkung auch für Kleinstunternehmen sichtbar machen, z. B. mit einem Impact Award Politisches Commitment  stärken, z. B. durch eine parlamentarische Anlaufstelle oder soziale Beschaffung Verbindungen nach Europa  festigen und Zugang zu Förderprogrammen erleichtern Einen Impact Innovationsfonds  starten, um mutige gemeinwohlorientierte Lösungen zu ermöglichen. Fazit Liechtenstein mag klein sein, die Dichte an Sozialunternehmen ist europaweit einzigartig. Die Beteiligung am ESEM zeigt eindrucksvoll, wie viel Mut und Innovationskraft  hier zu Hause sind. Schritt für Schritt wird die Vision greifbar: das Alpenrheintal als Eldorado für sinnstiftende Ideen . 👉 Den vollständigen Bericht gibt es hier: Download Wirkungsbericht 2024 (PDF) Wenn du selbst aktiv werden möchtest, findest du hier weitere Informationen: als Täter:in , als Kompliz:in , über das Alternatives Leadership Programm  oder zur Anmeldung für ein Ideencamp .

  • Pitch Guide: Wie präsentiere ich meine Idee in einer Minute?

    Das Abenteuer Ideenkanal startet bereits beim Bewerbungsformular. Wie formuliere ich meine Idee in 300 Zeichen? Und wie bringe ich mein Vorhaben in einer Minute auf den Punkt? In diesem Blogbeitrag haben wir unsere wichtigsten Tipps und Tricks zusammengefasst. In unserem Pitch Guide haben wir unsere Erfahrungen aus über 200 betreuten Projektpräsentationen zusammengefasst. Darin präsentieren wir dir eine handfeste Methode zur Entwicklung einer kurzen, überzeugenden und leicht wiederholbaren Präsentation von dir und deiner Projektidee. Zudem erfährst du wertvolle Tipps, auf was es bei einem Pitch ankommt und wie du dich am besten darauf vorbereitest. Download Pitch Guide Der Pitch Canvas ist das zum Pitch Guide dazugehörige Arbeitsblatt. Es dient dir als Leitfaden, Notizzettel und Schweisstuch. Download Pitch Canvas Und damit das ganze nicht zu trocken endet, no a bissele was humorvolles: Gut zu wissen für deinen Pitch am Ideencamp: Du kannst auf dialekt, Hochdeutsch oder auch Englisch pitchen. Du darfst uns ein Bild mind. 2 Tage vor dem Camp zusenden. Auflösung: 1920 x 1080 Du hast 1 Minute Zeit, drehst dafür die Sanduhr selbst Danke an den Call-to-Action am Schluss. Was ist deine Fragestellung? Wie kann man dir am Ideencamp helfen?

  • Interview mit Manfred Bischof: Der «Massött»

    Interview von Thomas Heskia [create encounter] mit Manfred Bischof, ehemaliger Bürgermeister von Vaduz und Förderer des Ideenkanals, veröffentlicht im Wirkungsbericht 2024 . Ma nfred Bischof / Ideenc amp #28 / Foto: Nils Vollmar Thomas:  Manfred, was machst du heute, nachdem du viele Jahre Bürgermeister von Vaduz warst? Manfred:  Ich sehe mich als «Massött» – ein Begriff aus unserem Dialekt, der bedeutet «man sollte». Oft bleiben in Gemeinden, Verwaltungen oder Unternehmen wichtige Aufgaben liegen, weil sie im Alltag untergehen. Genau hier setze ich an: Ich übernehme Projekte, entwickle Prozesse oder unterstütze bei Aufgaben, die dringend wären, aber keinen festen Verantwortlichen haben. T:  Diese Idee des «Massött» stammt also von dir selbst? M:  Ja, die Idee ist meine. Es war mir wichtig, eine Lücke zu füllen, die ich oft beobachtet habe: Dinge, die eigentlich getan werden sollten, aber immer wieder verschoben werden. Ich helfe dabei, diese Aufgaben anzupacken und umzusetzen. T:  Du hast auch beim Ideenkanal mitgewirkt. Gibt es da Verbindungen zu deinem heutigen Ansatz? M:  Absolut. Der Ideenkanal lebt davon, aus Ideen konkrete Projekte zu machen.  Nicht nur darüber zu reden, sondern ins Handeln zu kommen. Diese Haltung prägt auch mein eigenes Arbeiten. Beim Ideenkanal habe ich gelernt, wie wertvoll kritisches Mitdenken, Sparring und gemeinsames Entwickeln von Lösungen sind. T:  Welche Rolle hattest du im Ideenkanal? M:  Als Bürgermeister habe ich mich dafür eingesetzt, dass der Ideenkanal im Vadozner Huus seine Heimat findet, und dann war ich vor allem als Komplize aktiv. Ich habe Ideengeber unterstützt, ihre Projekte zu konkretisieren, habe Fragen gestellt, kritisch begleitet und neue Impulse gegeben. Eigene Ideen habe ich weniger eingebracht, sondern immer wieder im Hintergrund mitgearbeitet, um andere stärker zu machen. T:  Hat diese Arbeit dich auch persönlich beeinflusst? M:  Sehr. Durch den Ideenkanal habe ich gelernt, offener mit Kritik umzugehen. Man lernt, negatives Feedback nicht als Angriff zu sehen, sondern als Chance für Weiterentwicklung. Wer bereit ist, aus Rückmeldungen zu lernen, wächst nicht nur fachlich, sondern auch als Persönlichkeit. T:  Also geht es im Ideenkanal nicht nur um Projekte, sondern auch um persönliches Wachstum? M:  Genau. Es geht darum, mutig zu sein, offen zu diskutieren, Kritik anzunehmen und daraus die eigene Haltung weiterzuentwickeln. Selbst wenn ein Projekt nicht umgesetzt wird, ist der Lerngewinn für die eigene Persönlichkeit enorm. T:  Gerade in einem kleinen Land wie Liechtenstein. Warum ist diese Offenheit so wichtig? M:  Weil hier fast jeder jeden kennt. Es ist leicht, Menschen in Rollen zu stecken: Bürgermeister, Unternehmerin, Beamter. Der Ideenkanal schafft einen Raum, wo diese Rollen in den Hintergrund treten und echte Begegnung möglich wird. Dadurch entstehen neue Ideen und auch neues Vertrauen. T:  Ich danke dir für das Gespräch. Wenn du selbst aktiv werden möchtest, findest du hier weitere Informationen: als Täter:in , als Kompliz:in , über das Alternatives Leadership Programm oder zur Anmeldung für ein Ideencamp . Hier den vollständigen Wirkungsbericht 2024 herunterladen

  • Interview mit Julia Dohr: Entrepreneurship ist mehr als Wirtschaft

    Interview von Thomas Heskia (create encounter) mit Julia Dohr, Lehrerin an der formatio Privatschule, veröffentlicht im Wirkungsbericht 2024 . Julia Dohr / Ideenc amp #33 / Foto: Ideenkanal Thomas:  Wie bist du an den Ideenkanal geraten? Wie hat das bei dir begonnen und wie bist du jetzt beim Ideenkanal eingebunden? Julia:  Ich glaube, vielleicht vor vier oder fünf Jahren hatte ich den Ideenkanal so ein bisschen am Schirm durch Social Media, Weiterbildungsliste, Leute, die ich kannte. Irgendwann bin ich dann mal an einem Donnerstagabend mit jemandem ans Ideencamp mitgegangen. Ich war einfach nur Gast und begeistert von dem Gefühl, da dabei zu sein. Dann war ich auf der Suche nach einem Experten für meine Schülerinnen an der Privatschule, speziell im Bereich Entrepreneurship. Da haben wir ein Modul, wo es ums Tun und Ausprobieren geht. Da kam mir Stephan sehr gelegen. Wir waren dann viel im Austausch, weil er regelmässig zu uns kam. Ein Element des Kurses war, dass die Klasse an einem Ideencamp teilnimmt. Ich hatte ja selbst so eine gute Erfahrung damit gemacht. T:  Was war deine gute Erfahrung, die du gemacht hast? J:  Dass es so gut tut, in der Gesellschaft, in der wir leben, dafür Raum zu haben, dass man bottom-up gemeinsam jemandem helfen kann, der eine Idee hat. Dass man unkompliziert durch gemeinschaftliches Tun unterstützen kann und dadurch selbst auch wächst. Das hat mir sehr gefallen. T:  Was ist für dich der Unterschied zwischen Wirtschaftskunde und Entrepreneurship? Und was können die Schüler:innen da lernen? J:  Wirtschaftskunde ist ein Teil von Entrepreneurship, aber Unternehmertum ist viel mehr. Es geht um Begeisterung, um den Enthusiasmus für die Umsetzung einer Idee – das kommt vom Herzen. Was mir so gefällt: Wenn jemand nur einen kleinen Funken hat, dann stehen da viele Menschen rundherum und halten trockene Blätter und Tannenzweige hin, damit das Feuer wachsen kann. Das brauchen Jugendliche genauso wie Erwachsene. T:  Was war die wichtigste Lektion für dich? J:  Dass wir nicht allein sind. Dass wir nicht allein die Verantwortung für eine Idee tragen müssen. Dass es Orte gibt, wo Gemeinschaft entsteht und der Ideenkanal ist so ein Ort, an dem etwas blühen kann. T:  Was bedeutet Empathie für dich und wie zeigt sie sich dort? J:  Ganz viel. Jede Idee bekommt denselben Raum, dieselbe Wertschätzung. Empathie lernt man durch Beobachten. Und das Ideencamp ist ein Setting, in dem Menschen eingeladen sind, wertschätzend zu sein. Das fördert Empathie. Ich glaube, das ist in uns allen angelegt – nur kommt es oft nicht zur Geltung. T:  Wenn du es zusammenfassen müsstest: Was bekommst du vom Ideenkanal? J:  Hoffnung. Auf eine gute Zukunft. Auf ein gutes Miteinander. Auf Veränderung durch Engagement. Und das Gefühl, Einfluss nehmen zu können. Teil zu sein von etwas Grösserem, das zum Guten wirkt. T:  Hast du selbst schon eine Idee, die du dort einbringen würdest? J:  Noch nicht – weil ich meine Ideen oft sofort in meinem beruflichen Umfeld umsetze. Aber wenn ich mal eine grössere Idee habe, dann wäre der Ideenkanal ganz sicher meine erste Anlaufstelle. Allein die Vorstellung nimmt mir schon jetzt die Angst davor. T:  Ich danke Dir für das Gespräch. Wenn du selbst aktiv werden möchtest, findest du hier weitere Informationen: als Täter:in , als Kompliz:in , über das Alternatives Leadership Programm oder zur Anmeldung für ein Ideencamp . Hier den vollständigen Wirkungsbericht 2024 herunterladen

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