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- Täter:innen des Ideencamp #25
Nach dem Bewerbungsschluss am 29. Mai 2023 und der öffentlichen Abstimmung vom 02. bis 04. Juni 2023 ist es soweit: die Teilnehmer:innen des Ideencamp #25 stehen fest. In diesem Blogbeitrag erfährst du, welche Täter:innen ihre Idee mit den Kompliz:innen weiterentwickeln und sich an der Pitch-Night der Öffentlichkeit präsentieren werden. Drei Täter:innen von der Öffentlichkeit nominiert Vom 02. Juni bis 04. Juni haben über 1'000 Personen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein für die Ideen gestimmt. Die Bestplatzierten haben dabei über 50 % der Stimmen gesammelt. Dadurch haben sie den ersten grossen Schritt in die Öffentlichkeit gewagt, Feedback erhalten und ihr Netzwerk ausgebaut. Die drei von der Öffentlichkeit nominierten Ideen sind: in Beziehung sein um in Beziehung zu bleiben von Isabella Ausserer (AT) (226 Stimmen); KEB - Die Kompetenz-Entwicklung als Bildungsbrücke von Beate Fallaschinski, Kerstin Jakob und Angelika Köhler (DE) (167 Stimmen); SonnenStern:Persönlichkeitsentwicklung von Ulrike Hoop (FL) (126 Stimmen) Herzlich willkommen in der Komplizenschaft! Ideenkanal Stiftung nominiert acht weitere Täter:innen Auf Basis der Ideenprofile, der öffentlichen Abstimmung und eines persönlichen Interviews hat die Ideenkanal Stiftung entschieden, insgesamt elf - anstatt ursprünglich zehn - Täter:innen an das Ideencamp #25 einzuladen. Die weiteren acht nominierten Ideen sind: Jause:Pause von Julia Zambonin und Donnie Kienitz Petch - the perfect match von Kim Köhler und Iven Prillwitz Klimakapsel - Die Stiftung für Klimagerechtes bauen von Loris Vogt und Romero Ratti Vier Dörfer ein Bahnhof von Mario Marxer Start Now - Women empower Women von Maria Jussel Ackerhuesli von Luis Friedemann, Luca Strimmer und Noah Laternser Muttererde von Samantha Fernandes Da Silva Essenzkompass von Suzane Brunner Zeltner Täter:innen aus der gesamten deutschsprachigen Vierländerregion Fünf Täter:innen wurden aus Liechtenstein, drei aus Österreich, zwei aus Deutschland und eine aus der Schweiz nominiert. Insgesamt bestehen die Ideen-Teams aus 18 Initiator:innen und Mitinitiator:innen, wovon zehn Frauen und acht Männer sind. Das Durchschnittsalter der nominierten Initiator:innen beträgt 36 Jahre. Ideencamp #25 in Vaduz - Auch für die interessierte Öffentlichkeit Das Ideencamp #25 (30. Juni und 01. Juli) ist eine Macher:innen-Konferenz mit Festival-Charakter auf dem Rathausplatz in Vaduz, Liechtenstein. Während tagsüber die Täter:innen und Kompliz:innen an den Ideen schleifen, öffnet sich das Ideencamp #25 an den Abenden mit einer FuckUp-Night, Pitch-Night, Konzerten und einem Bio-Food-Markt. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf der Projektideen zu erhalten, kannst du unseren Newsletter zu abonnieren, unserer Telegram Gruppe beitreten und uns auf LinkedIn folgen.
- Erstes Ideencamp SPORT - Ideen und Massnahmen für den Liechtensteiner Breiten- und Nachwuchssport
Beim Ideencamp SPORT kamen am Montag, den 22. April 2024, Vertreter:innen von Verbänden und dem Liechtenstein Olympic Committee (LOC) zusammen, um im inspirierenden Ideenkanal-Rahmen neue Ideen und Massnahmen für den Liechtensteiner Breiten- und Nachwuchssport voranzutreiben. Insgesamt 25 Teilnehmer:innen unterstützten gemeinsam die drei Täter:innen und deren Massnahmen, die bis Ende Mai 2024 für die LOC-Projektförderung Breitensport eingereicht werden sollen. Am Montagabend fand das erste themenspezifische Ideencamp (weitere Infos zum Format) dieses Jahres in Vaduz statt. Liechtensteiner Verbände wie der Tennis Verband, der Fussball Verband, Tauch- oder Turnverband kamen zusammen, um gemeinsam drei Massnahmen kennenzulernen, weiterzuentwickeln und konkrete nächste Schritte zu planen. FuckUp-Talk über das Thema Projektförderung Breitensport Bevor es an die Ausarbeitung der Ideen ging, hiess es "Bühne frei" für den FuckUp-Talk rund um das Thema Projektförderung. Hier informierte Manfred Entner, Breitensportverantwortlicher des Liechtenstein Olympic Committee, über die Möglichkeiten einer Projektförderung für Massnahmen und Projekte im Breitensport. Unterstützt wurde er dabei von Angelia Beck (Turnverband Liechtenstein) sowie Michael Farrer und Peter Marxer (Tauchclub Bubbles Liechtenstein), die bereits in der Vergangenheit Anträge beim LOC eingereicht haben. Das dabei nicht immer alles nach Plan läuft, haben die vier Podiumsteilnehmer:innen in ihren Ausführungen erläutert und die wichtigsten Erkenntnisse daraus mit dem Publikum geteilt. Drei Täter, 25 Kompliz:innen, viele Erkenntnisse Nach dem informativen und lehrreichen Einstieg war es Zeit für die mit Spannung erwarteten Pitches der drei Täter Manfred Entner (LOC), Roman Rauper (LJV) und Patrick Hofer (LTV). Sie erhielten jeweils eine Minute Zeit, um die Teilnehmer:innen davon zu überzeugen, an ihren Idee mitzuwirken. Nach dem Pitch entschieden sich die Anwesenden für ihre Lieblingsidee und starteten dann gemeinsam in die dreiteilige Mentoring-Session. In der ersten Runde erfolgte der Austausch von Ideen und weiteren Inputs. Zudem wurden viele Fragen geklärt. In einer zweiten Runde wurden mit dem Ansatz "Ja, aber …" vor allem die kritischen Punkte aufgegriffen und aufgezeigt, ob und in welchen Bereichen die Täter noch ein umfangreicheres Tuning ihrer Idee durchführen sollten. In der finalen und dritten Runde wurde es schliesslich konkreter. Die erarbeiteten Inputs und Ideen wurden zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. Dass auch alle Teilnehmenden in den jeweiligen Gruppen zu Wort kamen, dafür sorgten die Moderator:innen Andrea Niklaus, Mathias Briker und Beat Wachter vom LOC, welche vorab eine Schulung zur Methodik und Haltung der Ideencamps erhielten. (Informationen zu unseren Weiterbildungen gibt's unter dem Menüpunkt Innovation). Die drei Projektideen im Überblick Das erste Projekt brachte Manfred Entner vom LOC ein. Mit dem Sportstammtisch lädt das LOC gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden jährlich zu einem Netzwerkabend ein. Es sollen sich Sportvertreter:innen aus dem Leistungs- und Breitensport treffen, kennenlernen, vernetzen und gemeinsam ihre konkreten Projekte weiterentwickeln. Ziel ist es, den Kontakt unter den Vereinsfunktionär:innen und Trainer:innen sportartübergreifend zu ermöglichen. Erleichterungen für die Vereinsarbeit sollen das Resultat sein. Dies erfolgt durch die Präsentation von konkreten Vereinsmassnahmen, ergänzender Informationen seitens LOC und ausreichend Raum für die Weiterentwicklung der vereinseigenen Projekte. Und das Projekt wird auch umgesetzt, wie Manfred bei der Abschlusspräsentation erwähnte: "Nach dem heutigen Abend ist klar, dass es noch in diesem Jahr einen Sportstammtisch geben wird." Das zweite Projekt wurde von Roman Rauper vom Liechtensteiner Judoverband eingebracht. Die Mitgliedergewinnung betrifft jeden Verein. Schnuppertrainings in Schulklassen bieten einen möglichen Ansatz, viele Kinder zu erreichen und die Faszination für die Sportart aufzuzeigen. Ein nachhaltiges Konzept und dessen Akzeptanz ist das A & O, um das Angebot über Jahre aufrechtzuerhalten. Mittels ausgebildeter Trainer:innen sollen Judo-Schnuppertrainings angeboten werden. Dies ermöglicht den liechtensteinischen Schulen die im Lehrplan vorgegebenen Ziele im Bereich "Kampfspiele" umzusetzen und bietet gleichzeitig den Vereinen die Chance auf neue Mitglieder. "Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Abend. Wir haben jetzt korrekte nächste Schritte für unser Vorhaben", zeigte sich Roman motiviert. Das dritte Projekt ist der LieCup von Patrick Hofer vom Liechtensteiner Tennisverband. Der LieCup ist ein Tennisturnier, das während der Winterzeit stattfindet. Die Teilnehmer:innen sind Breitensportler:innen und spielen in einem professionellen-Umfeld. Der LieCup verbindet alle Tennisclubs und die Spieler:innen spielen in allen Hallen im Land. Dadurch entsteht eine bessere Beziehung zwischen Vereinen. Patrick möchte hierbei auch die breite Öffentlichkeit miteinbeziehen und am Tennisplatz eine spannende Atmosphäre schaffen. An der Abschlusspräsentation sagte Patrick: "Ich bin begeistert und glücklich, was für gute Ideen ich hier von euch mitbekommen habe." Gemütlicher Ausklang zum Abschluss Nach der Mentoring-Session und der Abschlusspräsentation gab es für die Teilnehmer:innen noch in lockerem Rahmen die Möglichkeit, sich bei einem kühlen Getränk und Musik auszutauschen und die Eindrücke und Erkenntnisse zu teilen. "Wir sind über die Teilnahme aller Vertreterinnen und Vertreter der Verbände sehr froh. Die machen das alle ehrenamtlich und es war freiwillig. Wir sind begeistert, dass so viele dem Angebot nachgekommen sind und andere Verbände unterstützt haben, um die Projekte gemeinsam weiterzuentwickeln", zog Manfred Entner, Breitensportverantwortlicher beim LOC, ein zufriedenes Fazit. Für die Täter heisst es nun, die Projektideen zu konkretisieren und bis Ende Mai den Antrag für die Projektförderung einzureichen. Wer über den weiteren Verlauf der Projektideen informiert werden möchte, kann sich direkt mit dem Liechtenstein Olympic Committee in Verbindung setzen. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zu den Angeboten des Ideenkanals zu erhalten, empfehlen wir, an einem unserer Online-MeetUps teilzunehmen, unseren Newsletter zu abonnieren, unserer Telegram Gruppe beizutreten oder uns auf LinkedIn zu folgen. Interessiert daran, ein themenspezifisches Ideencamp durchführen Trete mit uns in Kontakt
- Ideenkanal Inkubator 2024: Ganzjähriges Programm mit fünf Ideencamps
Mit dem Auftakt des Ideencamps 28 am 22. Februar 2024 startet das Ideenkanal Inkubator Programm in ein neues Jahr und wird dabei die beeindruckende Marke von über 100 geförderten Ideen erreichen. Das Programm wird erweitert: neu finden fünf öffentliche Ideencamps als Abendveranstaltungen im und um das Vadozner Huus statt. Zusätzlich bietet das Programm einen alternativen Leadership Lehrgang sowie Innovationsworkshops für Unternehmen und Organisationen. Mit Beginn des Jahres 2024 startet das Ideenkanal Inkubator Programm bereits in sein 14. Jahr. Nicht weniger als 90 Vorhaben und Ideen wurden seither gefördert und haben grösstenteils nachhaltig ihre Spuren hinterlassen. So entstanden Initiativen wie die Wahlhilfe.li, die Gartenkooperative Region Liechtenstein-Werdenberg oder die orangen Fahrräder der Free Velo Points. Aber auch Start-Ups wie die Frooggies AG, der Verein Ackerschaft oder die Jause Pause GmbH gingen mit Hilfe des Ideenkanals ihren Weg. Mit dem diesjährigen Durchgang soll auch die Marke von 100 geförderten Projektideen geknackt werden. Mitgründer und Geschäftsführer Stephan Schweiger erinnert sich: “Als wir im August 2010 mit dem Ideenkanal Inkubator starteten, hätten wir niemals gedacht, dass wir so viele Initiatoren aus der Bodenseeregion mit unserer Arbeit unterstützen werden.” Doch damit ist die Arbeit noch längst nicht getan, so Schweiger: “Mit unseren Neuerungen in diesem Jahr möchten wir den Erfahrungsschatz der Bevölkerung und den Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen zugänglich machen.” Mutige Initiator:innen mit Ideen für die Zukunft gesucht Seit Anfang Januar haben Einzelpersonen, Teams oder Organisationen aus Liechtenstein oder darüber hinaus wieder die Möglichkeit, ihre Projektideen, sei es vage oder schon ausgereift, im Rahmen des Ideenkanal Inkubator Programms weiterzuentwickeln. Der Fokus liegt auf einer breiten Palette von Wirkungsfeldern (SDGs) wie humanitäre Anliegen, Umweltschutzprojekte oder technologieorientierte Vorhaben. Initiativen, Projektideen oder andere sinnstiftende Vorhaben haben die Möglichkeit, einen Platz bei einem der fünf Ideencamps im Jahr 2024 zu ergattern und gemeinsam mit dem Ideenkanal-Team, den Kompliz:innenen und Gästen weiterzuentwickeln. Fünf Ideencamps zwischen Februar und Oktober 2024 in Vaduz Die Ideencamps bieten einen Raum für die Entwicklung und Erprobung von sinnstiftenden Projektideen in Liechtenstein und darüber hinaus. Hier kommen Initiator:innen, Kompliz:innen und interessierte Gäste zusammen, um mit FuckUp-Talks, Mentoring-Sessions und kulturellen Intermezzos neue Ideen voranzutreiben. Die fünf Ideencamps finden jeweils an einem Donnerstagabend im Vadozner Huus statt. Bei jedem Ideencamp werden drei Projektideen vorgestellt. Vorab gibt es Inputs von interessanten Persönlichkeiten. Die Ergebnisse der Ideenentwicklung werden abschliessend den Teilnehmern und der Öffentlichkeit präsentiert. Bürgermeisterin Petra Miescher betonte bei der Begrüssung des Ideencamps 27: "Das Ideencamp ist eine wunderbare Plattform für unsere Gemeinde. Hier werden Ideen aus der Bevölkerung und der Verwaltung sichtbar gemacht, gemeinsam weiterentwickelt und vom Ideenkanal-Team begleitet." Eine Übersicht zu den fünf Daten zwischen Februar und Oktober sowie die Möglichkeit sich anzumelden gibt es unter dem Menüpunkt Termine. Nächstes Ideencamp am 22. Februar 2024 Beim Ideencamp 28 am Donnerstag, den 22. Februar 2024, sind ab 17:30 Uhr Food-Unternehmer Oliver Stahl sowie Tech-Unternehmer Thomas Vogt zu Gast. Sie teilen ihre persönlichen Erfahrungen als Unternehmer und Tüftler, geben Einblicke in ihre Herausforderungen und sprechen offen über Scheitern und Fehler machen. Anschliessend stehen die drei Initiator:innen im Mittelpunkt, die ihre Vorhaben vorstellen. Jede:r Initiator:in hat eine Minute Zeit, um sein Vorhaben den Anwesenden zu präsentieren. In drei kurzweiligen Runden werden die Vorhaben weiterentwickelt. Für musikalische Begleitung sorgt an diesem Abend die Liechtensteinerin Miriam Walser, auch bekannt als Erika Fatna. Für das Ideencamp 28 wird um Anmeldung gebeten. Zukunftsweisende Formate für Unternehmen Ein weiteres ergänzendes Format im Rahmen der Ideencamps ist das alternative Leadership Programm. Dieses begleitet Mitarbeitende von Unternehmen in ihrer Komplizen-Rolle und macht damit eine alternative Auseinandersetzung mit Leadership-Qualitäten wie Handeln unter Unsicherheit und interdisziplinäre Co-Kreation erlebbar. Roman Eggenberger, Leiter des Alternativen Leadership Programms, ist überzeugt: “Bereits im letzten Jahr durften wir mit dem Programm fünf Führungskräfte begleiten. Teilnehmende Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen profitieren von der Persönlichkeitsentwicklung von Mitarbeitenden, bereichern ihre interne Innovationskultur und erhalten Zugang zu einem Netzwerk zukunftsorientierter Menschen und Organisationen.” Weitere Informationen zu unseren Innovationsleistungen für Unternehmen und Organisationen gibt es hier. Übrigens! Schon mitgemacht bei der Umfrage zum ersten Liechtensteiner Social Entrepreneurship Monitor? Hilf mit! 👇🏼 Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren, unserer Telegram Gruppe beizutreten oder uns auf LinkedIn zu folgen.
- Erster Social Entrepreneurship Monitor für Liechtenstein
Im Jahr 2024 wird Liechtenstein erstmals im European Social Entreprise Monitor (ESEM) erfasst. Hierfür haben sich das Team vom Digihub.li und der Ideenkanal Stiftung zusammengeschlossen. Der Social Entrepreneurship Monitor ist in das europäische Projekt des European Social Enterprise Monitor (ESEM) eingebunden. Parallel zur Auswertung für Liechtenstein werden auch 30 weitere europäische Länder an der Studie teilnehmen. Ziel des Monitorings ist es, den Mangel an Daten zu Social Enterprises und Social Startups auf liechtensteinischer und europäischer Ebene zu beheben. In einem weiteren Schritt geht es darum, die Herausforderungen und Bedürfnisse von Social Entrepreneurs zu verstehen, um künftig bessere Gesetze, Richtlinien, Unterstützung und Finanzierung zu ermöglichen. Liechtensteiner Unternehmen, die eine positive soziale, ökologische oder kulturelle Auswirkung anstreben, sind dazu eingeladen, bei der Umfrage bis Ende April 2024 teilzunehmen. In diesem Blogbeitrag haben wir unser Verständnis von Social Entrepreneurship und dessen Ausbreitung in Liechtenstein nochmals detaillierter unter die Lupe genommen. Drücke den Button, um zur Umfrage zu gelangen. Dort bitte als erstes Drop-Down-Auswahl (Deutsch - Umfrage Liechtenstein). “In Liechtenstein hat in den letzten Jahren das Interesse an sozialem Unternehmertum stark zugenommen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um eine erste Bestandsaufnahme vorzunehmen”, sagt Stephan Schweiger, Geschäftsführer der Ideenkanal Stiftung. Stephan Gstöhl, Geschäftsführer von digihub.li ergänzt: “Mit der Teilnahme am ESEM werden wir Teil eines europäischen Netzwerks für soziales Unternehmertum und nachhaltige Geschäftsmodelle”. Höre dazu auch den Bericht "Neue Wege im Sozialen Unternehmertum" von Radio Liechtenstein. Der Social Entrepreneurship Monitor Liechtenstein wird voraussichtlich im Rahmen des Ideencamp #31 im August 2024 vorgestellt. Einen Überblick zu weiteren Ideencamps gibt es unter dem Menüpunkt Termine.
- Die Soziale Unternehmenslandschaft in Liechtenstein: Eine Einführung und Einladung zum Mitgestalten.
Das soziale Unternehmertum in Liechtenstein hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, und die Ideenkanal Stiftung spielt mit ihrem Inkubatorprogramm eine wichtige Rolle bei der Förderung dieser Bewegung. Als nationale Plattform vertritt und fördert die Ideenkanal Stiftung wirkungsorientiertes Unternehmertum in Liechtenstein. Gleichzeitig baut sie Brücken zu europäischen Aktivitäten und ist Teil des European Social Enterprise Monitors. Interessierte haben die Möglichkeit, sich im Rahmen des Ideencamp #27 (23. November 2023) im Vadozner Huus über das Monitoring zu informieren. Was ist Soziales Unternehmertum eigentlich? Impact-orientiert, wertebasiert, sinnhaft, partizipativ, verantwortlich - so vielfältig die Ausdrucksformen, so gewichtig das gemeinsame Ziel: Social Entrepreneurship schafft eine Wirtschaft mit positiver gesellschaftlicher Wirkung. Laut dem EMES und der OECD umfasst Soziales Unternehmertum fünf Prinzipien: Gesellschaftliche Mission: Der Unternehmenszweck liegt in der positiven sozialen, ökologischen oder kulturellen Wirkung. Soziale Missionen stehen im Zentrum der Aktivitäten von Sozialunternehmen. Einnahmen aus Dienstleistungen oder Produkten: Erlöse resultieren zu mindestens 50% aus Dienstleistungen oder Produkten, die einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen. Unternehmerische Autonomie: Sozialunternehmen verfügen über die Entscheidungskompetenz und Verantwortung, um ihre gesellschaftliche Mission effektiv zu verfolgen. Reinvestition der Erträge für gesellschaftliche Zwecke: Ertragsüberschüsse werden zu einem grossen Teil für die gesellschaftliche Wirkung reinvestiert, anstatt sie ausschließlich auf Gewinnmaximierung auszurichten. Einbeziehung der Stakeholder: Sozialunternehmen bieten ihren Stakeholder:innen, darunter Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Gemeinschaften, Möglichkeiten zur Mitwirkung und Beteiligung. "Der Unterschied zwischen einem Sozialunternehmer und einem Geschäftsmann besteht darin, dass der Sozialunternehmer stets nach Wegen sucht, wie er die Welt positiv beeinflussen kann." - Charles Leadbeater, Britischer Autor und Innovationsberater Social Entrepreneurs: Innovationskraft und Ergänzung sozialer Organisationen Social Entrepreneurs sind die Triebfedern des sozialen Unternehmertums, das sowohl technische als auch soziale Innovationen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme anstrebt. In demokratischen und kooperativen Organisationsstrukturen fördern sie Partizipation und Transparenz. Als lokal verankerte Akteur:innen sind sie besonders krisenresilient und tragen zur Schaffung sinnhafter Arbeitsplätze bei. Zudem ergänzen sie andere Organisationen, indem sie Lücken bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme schliessen, die von Markt und Staat nicht abgedeckt werden können. Dabei entstehen positive externe Effekte und öffentliche Güter, die einen ganzheitlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten. "Gutherzigkeit ist das einzige Investment, dass sich immer auszahlt." – Henry David Thoreau, amerikanischer Schriftsteller und Philosoph Social Entrepreneurs in Liechtenstein: gefördert durch die Ideenkanal Stiftung In den letzten 12 Jahren hat die Ideenkanal Stiftung über 90 Sozialunternehmer:innen in Liechtenstein und der umliegenden Region unterstützt. Beispiele hierfür sind der Verein Rheintalgas der Free Velo Point, der Verein Ackerschaft, die Gartenkooperative Liechtenstein-Werdenberg, die Alpenpionier AG, der Verein Eigenbrötler und die Mehrweg GmbH. Diese Organisationen verbinden nicht nur wirtschaftlichen Erfolg mit positiven gesellschaftlichen Auswirkungen, sondern zeigen auch, wie Sozialunternehmer:innen nachhaltige Veränderungen bewirken können. Soziales Unternehmertum: Ein rasch Wachsender Markt Statistiken zeigen, dass Sozialunternehmer:innen in Österreich und der Schweiz ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. In Österreich machen sie mehr als die Hälfte aller Neugründungen aus. Laut dem European Social Enterprise Monitor waren 2021 in Österreich mehr als 9.000 Sozialunternehmen aktiv, und sie beschäftigten über 140.000 Menschen (Austria Report 2022). In der Schweiz gab es über 3.600 Sozialunternehmen, die rund 50.000 Arbeitsplätze schufen (Switzerland Report 2022). Diese Zahlen verdeutlichen die wachsende Bedeutung des Sozialunternehmertums in der Region. Höchste Zeit also, dass wir auch in Liechtenstein entsprechende Daten erheben und die Bedürfnisse der Sozialunternehmer:innen erfassen, um die Bewegung weiter voranzutreiben und effektive Unterstützung zu bieten. "Gemeinnütziges Engagement und Unternehmertum schliessen sich nicht aus. Im Gegenteil, soziales Unternehmertum ist ein globaler und hochaktueller Trend. Um das unternehmerische Engagement mit einer grossen Innovationskraft umzusetzen, muss ein geeigneter Rechtsrahmen «organisiert» werden, so dass dessen Wichtigkeit und Qualität anerkannt wird." - Thomas Zwiefelhofer, Präsident Vereinigung liechtensteinischer gemeinnütziger Stiftungen und Trusts Kommende Veranstaltung: Ideencamp #27 Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie wichtig der erste Social Entrepreneurship Monitor Liechtensteins ist und wie Organisationen ihre Wirkung messen können, solltest du am kommenden Ideencamp #27 im Vadozner Huus teilnehmen. Dort widmen wir uns diesem Thema und haben spannende Gäste, darunter Thomas Heskia, Geschäftsführer von create-encounter.com, Stephan Gstöhl, Geschäftsführer von digihub.li, und Cornelia Wolf, Geschäftsführerin von Hoi Lada Vaduz. Sie werden aus erster Hand über ihre praxisnahen Erfahrungen berichten und für Fragen zur Verfügung stehen. Wir laden dich herzlich ein, an dieser wichtigen Diskussion teilzunehmen und gemeinsam an der Förderung des Sozialunternehmertums in Liechtenstein zu arbeiten. Besonders freut es uns, dass auch Petra Miescher, Bürgermeisterin der Gemeinde Vaduz - die Gastgebergemeinde der Ideenkanal Stiftung - bei dieser Veranstaltung mit dabei sein wird. Im zweiten Teil der Veranstaltung hast du dann die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Unterstütze neue Projektinitiator:innen als Kompliz:in mit deinem Fach- oder Alltagswissen. Nur gemeinsam können wir soziale Initiativen vorantreiben und nachhaltige Veränderungen in Liechtenstein bewirken. Wenn du selbst eine Idee oder ein Vorhaben hast, kannst du dich auch als Projektinitiator:in für das kommende Ideencamp anmelden. Es ist noch 1 von 3 Plätzen frei. Du bist herzlich willkommen, egal ob als Einzelperson, Team oder Organisation. Wir sind offen für eine breite Palette von Wirkungsfeldern, sei es im Bereich humanitärer Anliegen, Umweltschutzprojekte oder technologieorientierte Vorhaben. Bei uns steht nicht die Perfektion deiner Idee im Vordergrund, sondern die gemeinsame Entwicklung und langfristige Begleitung bei der Umsetzung. Die Nutzung unserer Förderangebote ist für dich kostenfrei. Sei dabei und gestalte die Zukunft des sozialen Unternehmertums in Liechtenstein mit! Hier gehts zur Anmeldung
- Ideencamp #27: Social Enterprise Monitor Liechtenstein und drei neue Vorhaben
Am Donnerstag, den 23. November 2023, öffnete die Gemeinde Vaduz ihre Türen für das Ideencamp #27. Zum Auftakt präsentierten wir den ersten Social Entrepreneurship Monitor Liechtenstein. Folgend unterstützten die rund 20 Kompliz:innen drei neue Projektinitiator:innen bei der Weiterentwicklung ihrer Projektideen. Zum Abschluss wurden die gewonnen Erkenntnisse und neuen Kontakte gebührend gefeiert. Podiumsdiskussion zum Thema soziales Unternehmertum Der Abend begann mit einer herzlichen Begrüssung durch Bürgermeisterin Petra Miescher, die ihre Offenheit für neue Ideen betonte. Die Podiumsdiskussion zum ersten Liechtensteiner Social Entrepreneurship Monitor, in Zusammenarbeit mit Digihub.li und dem Euclid Network, lieferte spannende Einblicke. Die Teilnehmer der Diskussion, Stephan Gstöhl (Geschäftsführer von Digihub.li), Cornelia Wolf (Geschäftsführerin Hoi Laden Vaduz, das erste B Corp Unternehmen in Liechtenstein) und Thomas Heskia (Geschäftsführer von create encounter GmbH), beleuchteten zentrale Fragen. Was unterscheidet ein soziales Unternehmen von einem klassischen? Stephan Gstöhl: "Ein klassisches Unternehmen orientiert sich hauptsächlich am Gewinn. Der Erfolg wird anhand einer Bilanz gemessen. Ein soziales Unternehmen hingegen berücksichtigt ökonomische, soziale und ökologische Aspekte und versucht, diese idealerweise zu messen." Was ist für ein soziales Unternehmen in Bezug auf Wirkung wichtig? Thomas Heskia: "Für soziale Unternehmen ist es entscheidend, die Wirkung bestmöglich zu messen und nachvollziehbar abzubilden. Wirkung bedeutet, wie mein Tun, mein Produkt oder meine Dienstleistung die Zielgruppe verändert." Wie misst man als Unternehmen seine Wirkung? Thomas Heskia: "Quantitativ ist die Wirkung schwer zu messen, aber qualitativ mittlerweile recht einfach. Es gibt verschiedene Wege, aber viele Unternehmen tendieren zur CO2-Messung und Klimaneutralität." Warum wurde der Hoi Laden das erste B Corp in Liechtenstein? Cornelia Wolf: "Benefit Corporation, kurz B Corp, ist ein internationales Zertifikat, das Unternehmen für ihre sozialen und ökologischen Auswirkungen auszeichnet. Wir wollten unbedingt ein soziales Unternehmen werden, das war ein innerer Antrieb. Durch das Zertifikat haben wir zum Beispiel herausgefunden, dass 80 % unserer Ausgaben innerhalb von 80 km getätigt werden. Das finden wir toll, zeigt aber auch, dass wir unsere Lieferkette nicht bis zum Schluss kennen. Deshalb sind wir an einem Forschungsprojekt mit der Fachhochschule Graubünden beteiligt, um zu zeigen, wie ein kleines Unternehmen seine Lieferkette ökonomisch aufzeigen kann." Der Liechtensteiner Social Entrepreneurship Monitor – Warum jetzt? Stephan Gstöhl: "Es gibt ein europäisches Netzwerk, das für europäische Länder den Monitor erfasst. Der Ideenkanal wurde angefragt, ob sie teilnehmen möchten. Wir sind der Meinung, dass Liechtenstein ideale Bedingungen für soziale Unternehmen bietet. Unsere Teilnahme ermöglicht es, Liechtenstein international als Hub für soziale Unternehmen zu positionieren." Warum sollte Unternehmen den Fragebogen ausfüllen? Stephan Gstöhl: "Das Ausfüllen der Umfrage ist bereits ein Lernprozess für Unternehmen. Es werden viele Aspekte abgefragt, die Unternehmen möglicherweise nicht berücksichtigen. Es bietet eine Möglichkeit zum Lernen." Hier geht's zur Umfrage für den ersten Liechtensteiner Social Entrepreneurship Monitor. Gemeinsam Vorhaben weiterbringen Nach der Podiumsdiskussion stellten sich die drei Projekte "Restaurant Mühle Perspektiv-Raum", "Ich mache mich im IT-Bereich selbstständig" und dem Projekt "Garten Eden" in jeweils einer Minute vor. In drei Runden arbeiteten die Kompliz:innen und spontanen Mitdenker:innen gemeinsam an der Weiterentwickklung der Ideen und definierten konkrete nächste Schritte. Pausen zwischen den Runden ermöglichten einen vertieften Austausch und Verpflegungsmöglichkeiten. Der Abend endete nicht nur mit neuen Erkenntnissen und inspirierenden Ideen, sondern auch mit der Gewissheit, dass soziales Unternehmertum in Liechtenstein eine starke Basis hat und durch gemeinsame Anstrengungen weiter gefördert wird. Valentina Oehry (Vaduz) - Projekt RAUM - neue möhli (Restaurant Mühle) Valentina hat seit über zwei Jahren ein Konzept zur Umnutzung des Restaurants Mühle in Vaduz entwickelt. Nun war es an der Zeit die Chance zu nutzen und gemeinsam mit weiteren Kompliz:innen ihr Vorhaben weiter zu treiben. Ein Treffpunkt für alle Generationen mit Café, Workshops und Kulturprogramm. Passend dazu hat sich auch Bürgermeisterin Petra Miescher zu ihrem Projekt mit dazugesetzt. Sie gab Informationen rund um den aktuellen Stand bezüglich des Standorts und verwies auf einen Entscheid des Gemeinderats am 28. November 2023 (Landgasthof Mühle wird nicht rückgebaut), an welchem Zahlen zu einer Minimalsanierung der Gastro-Räumlichkeiten präsentiert und final entschieden werden. "Obwohl es eine grosse Herausforderung für mich war, vor Menschen zu sprechen, bot das Ideencamp die ideale Möglichkeit, dennoch die ersten Schritte zu wagen. Das eigene Herzensprojekt so offen mit anderen zu teilen, ermöglichte komplett neue Perspektiven, beleuchtete neue Winkel. Es war, als wäre das 'Projekt RAUM‘ neue Möhli noch klarer, noch lebendiger geworden und die Menschen schon aktiv verbunden mit dem Projekt. Natürlich gab es auch hie und da einen Stich im Herzen, wegen dem Thema „Restaurant Möhli“, doch die Begeisterung in einigen Augen aufleuchten zu sehen, wenn es um das Projekt RAUM geht, zeigte mir, es war/ist alles wert. Ich danke dem Ideenkanal-Team für diesen wunderbaren Rahmen, der jedem, egal aus welchem Bereich man kommt, gekonnt hilft, die eigene Idee und Potenzial zu entfalten. Ich bin sehr gerne wieder dabei." Valentina Oehry Andreas Deicha (Vaduz) - Ich mache mich im IT Bereich selbstständig Andreas möchte sich schon länger als Programmierer selbstständig machen und hat sich nun dazu entschieden die Erfahrung und das Netzwerk des Ideenkanals zu nutzen, um sein Vorhaben konkret in Angriff zu nehmen. Was muss ich berücksichtigen beim Gründen? Welche Rechtsform eignet sich am besten für mein Vorhaben? Und welche Dienstleistungen soll ich offerieren? "Das Camp war eine inspirierende Erfahrung. Die Atmosphäre war entspannt und einladend, und alle Anwesenden zeigten sich hilfsbereit und engagiert. Besonders beeindruckend fand ich das Konzept, jedem Teilnehmer einen Coach zur Seite zu stellen. Diese Coaches unterstützten nicht nur mit Notizen, sondern halfen auch dabei, den Fokus zu bewahren. Die gesammelten Erkenntnisse und die geknüpften Kontakte waren für mich von unschätzbarem Wert. Das Ideencamp und seine Helfer spielten eine entscheidende Rolle darin, mich dazu zu ermutigen, den nächsten Schritt in Richtung Selbstständigkeit zu wagen. Ich kann die Teilnahme am Ideencamp nur empfehlen, insbesondere wenn die eigene Geschäftsidee noch in den Kinderschuhen steckt. Zudem sollte die Bedeutung des Networkings nicht unterschätzt werden. Das Team von Ideenkanal habe ich als sehr motiviert und mutig erlebt. In einer Zeit voller Herausforderungen ist es erfrischend, auf Menschen zu treffen, die sich um andere kümmern und aktiv helfen wollen. Abschliessend möchte ich mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken und hoffe, dass ich eines Tages die Gelegenheit habe, selbst auf der anderen Seite des Tisches zu sitzen und mein Wissen weiterzugeben." Andreas Deicha Vanessa Löffler und Leo Simma (Feldkirch) - Garten Eden Ziel des GartenEden-Projektes ist der Aufbau und die Stärkung einer gesunden Versorgung vom Dorf fürs Dorf. Bodenfruchtbarkeit, samenfestes biologisches Saatgut, solidarische Landwirtschaft, gesunde Küche, Bewusstseinsbildung, Kinder & Jugendliche stehen im Fokus. Das Team sucht Unterstützung beim Aufbau ihres Pilotprojektes. Im ersten Schritt geht es um ein Saatgutprojekt mit Saatgutbibliothek und die Gründung einer SOLAWI. Dafür suchen sie mögliche Finanzierungsmodelle und Unterstützung bei der Abwicklung. "Wir als GartenEden-Projekt-Team haben das Ideencamp erlebt als einen sehr gelungenen Abend mit inspirierendem Austausch und guten Ideen von Menschen mit unterschiedlicher Lebenserfahrung und Background. Es war für uns eine gute Möglichkeit, neue Organisationsmodelle kennenzulernen und uns mit spannenden Menschen zu vernetzen. Die Ansprache der drei Personen zu Beginn haben wir als recht lange empfunden und wir können uns vorstellen, dass mehr Kompliz:innen hilfreich wären. Schön war auch, dass es länderübergreifend ist und nachbarschaftlich die Gemeinschaft stärkt. Wir möchten uns vielmals bei euch für diesen Ideencamp-Abend bedanken und freuen uns, wenn wir wieder einmal dabei sein dürfen." Vanessa Löffler Nächstes Ideencamp am 22. Februar 2024 Das nächste Ideencamp #28 in Kooperation mit der Gemeinde Vaduz findet am Donnerstag, den 22. Februar, ab 17:30 Uhr im Vadozner Huus statt. Interessierte, die eine Idee und Lust haben, ihr Vorhaben mit dem Ideenkanal-Team und weiteren Mitdenker:innen weiterzubringen, können sich jetzt bereits einen von drei Plätzen sichern. Hier geht's zur Anmeldung. Entdecke die Ideenkanal-Formate Seit dem Jahr 2010 unterstützt das Ideenkanal-Team Verwaltungen, Verbände und Unternehmen bei der Innovationsgestaltung, Standortförderung und Mitarbeiterentwicklung. Erfahre mehr dazu. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren, unserer Telegram Gruppe beizutreten oder uns auf LinkedIn zu folgen.
- Cofunding: Innovative Form der Projektfinanzierung
Der Weg zu einer enkeltauglichen Wirtschaft und Gesellschaft erfordert neuartige Finanzierungsmodelle. Die Ideenkanal Stiftung präsentiert eine in der Region einzigartige Cofunding-Initiative, die nicht nur die Projektfinanzierung demokratisiert, sondern auch eine partizipative und nachfrageorientierte Form der Förderung etabliert. Cofunding: Gemeinsam mehr erreichen Die Ideenkanal Stiftung führt bereits das fünfte Cofunding auf Startnext.com durch, mit über 2 Millionen Nutzer:innen, die grösste Crowdfunding-Plattform im deutschsprachigen Raum. Wir gehen über die Erstfinanzierung von Teilnehmenden unseres Inkubatorprogramms hinaus, indem wir innovative Anreizmodelle schaffen. Unser Ziel ist es, diese Form der Projektfinanzierung in Liechtenstein zu etablieren und die Attraktivität des Fürstentums als Standort für innovative Sozialunternehmen zu steigern. „Die Ideenkanal Stiftung zeigt vor, wie Unternehmertum von Bürger:innen gestartet und mit-finanziert werden kann.“ - Daniel Risch, Regierungschef Fürstentum Liechtenstein Warum Cofunding für Fördergeber:innen wichtig ist Verwaltungen, Stiftungen und Banken spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von gesellschaftlich relevanten Projekten. Unser Ansatz bietet ihnen eine einzigartige Möglichkeit, in innovative Ideen zu investieren und gleichzeitig ihre eigene Reichweite und Reputation zu erhöhen. Cofunding: Wie es funktioniert und welchen Mehrwert es bietet Durch die Einbindung der "Crowd" wird nicht nur die Finanzierung von Projekten erleichtert, sondern auch die regionale Nachfrage und Attraktivität getestet. Dieser Ansatz ermöglicht einen frühen Kontakt mit potenziellen Kunden und Partnern, bietet wertvolles Feedback und stärkt das unternehmerische Handeln der Projektinitiatoren. Dank der Hebelwirkung des Cofundings werden Projekte schneller finanziert und Förderorganisationen erhalten wichtige Informationen für zukünftige Unterstützungsentscheidungen. "Durch das Inkubatorprogramm der Ideenkanal Stiftung konnte ich mehrere Tausend Franken sammeln. Dies war die erste wichtige Anschubfinanzierung. Mit diesem Betrag im Hinterkopf konnte ich zu weiteren Geldgeber:innen gehen und ihnen zeigen, dass uns schon andere Personen unterstützen und an das Projekt glauben. Dies hat Glaubwürdigkeit geschaffen." - Robin Schädler, Gründer Wahlhilfe Liechtenstein Unsere Fördermöglichkeiten im Inkubatorprogramm Aufbauend auf der Teilnahme an einem unserer Ideencamps unterstützen wir die Projektinitiator:innen bei Bedarf dabei, eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext.com durchzuführen. Jeder gesammelte Franken/Euro wird von der Ideenkanal Stiftung im Verältnis 1:2 - sprich um CHF/EUR 0.50 - erweitert. Neben der finanziellen Unterstützung bieten wir ein umfassendes Begleitangebot, darunter ein Crowdfunding-Webinar, ein Crowdfunding-Canvas und eine kuratierte Partnerseite auf Startnext. Wir verstehen, dass Projekte unterschiedliche Bedürfnisse haben. Daher bieten wir flexible Optionen wie eine Förderung im Verhältnis 1:4 oder 1:1. Die maximale Fördersumme pro Projekt kann nach Bedarf angepasst werden, und es besteht die Möglichkeit, die maximale Verdoppelung für einzelne Zahlungen zu limitieren. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Partner:innen die optimale Förderungsform zu finden, um deren Projekte bestmöglich zu unterstützen. Cofunding als Treiber für Innovation Kreative Ideen und Sozialprojekte stehen oft vor finanziellen Herausforderungen. Cofunding bietet hier eine Chance, da es nicht nur auf traditionelle Fördermodelle angewiesen ist. Dieser Ansatz ermutigt Projektinitiator:innen, zuerst Unterstützer:innen für ihre Ideen zu gewinnen, bevor sie die Wirtschaftlichkeit nachweisen müssen. Das beschleunigt die Umsetzung innovativer Projekte und eröffnet neue Wege für die Finanzierung von Gesellschaftsprojekten. Crowdfunding im Aufschwung: Aktuelle Erfolgszahlen Die Erfolgsgeschichte des Crowdfundings spiegelt sich in aktuellen Zahlen wider: In Österreich engagiert sich bereits jedes zweite neu gegründete Startup in der Lösung gesellschaftlicher Probleme, gemäss neuesten Erhebungen des Österreichischen Startup Monitors. Auf der Plattform "Startnext" wurden für 600 sozial orientierte Projekte inzwischen über 10 Millionen Euro gesammelt. Die Schweiz verzeichnet laut den neuesten Daten des Crowdfunding Monitor Schweiz einen Anstieg von 31 Prozent auf rund CHF 792 Millionen im Jahr 2021. Der europäische Trend bei Cofunding-Funds zeigt einen dramatischen Anstieg von EUR 300.000 im Jahr 2018 auf über 10 Millionen EUR im Jahr 2021, wie aus den aktuellen Informationen von Scaling Up Partnerships hervorgeht. Diese beeindruckenden Zahlen unterstreichen nicht nur den wachsenden Einfluss des Crowdfundings, sondern belegen auch seine zuverlässige Rolle als bewährte Finanzierungsoption für Projekte mit sozialem Fokus. Crowdfunding hat sich nicht nur etabliert, sondern befindet sich weiterhin im Aufschwung und steht bereit, die Zukunft sozialer Innovationen zu gestalten. “Die Finanzindustrie wird sich ändern. Der Zugang zu Kapital ist wirklich kaputt, Innovation dringend nötig. Aber Innovation wird kommen. Vor 70 Jahren gab es keine Kreditkarten – jetzt hat die so ziemlich jede Bank im Angebot. Bald wird jedes Geldinstitut der Welt Crowdfunding anbieten.” - Slava Rubin, CEO Indiegogo Was Organisationen von Cofunding profitieren können Die Anwendung von Cofunding bei der Erstfinanzierung innovativer Projektideen bringt viele Vorteile für öffentliche Institutionen, Stiftungen und Unternehmen: Innovative Form der Projektfinanzierung: Cofunding bietet Hebelwirkung und Synergieeffekte. Der Einfluss eures Engagements wird durch die Crowd mitgetragen, was eure Reputation erhöht. Reichweitenstarke Plattform: Nutzt eine breite Plattform, um gesellschaftliche Verantwortung sichtbar zu machen und Aufmerksamkeit zu generieren. Teil eines Netzwerks: Als Teil einer online-affinen und kreativen Community könnt ihr Inspiration schöpfen und euer Netzwerk erweitern. Langfristige Initiative: Cofunding fördert eine Innovationskultur und schafft langfristige Initiativen zur gesellschaftlichen Entwicklung. Prominente Stiftungen, die bereits erfolgreich mit Cofunding Arbeiten sind beispielsweise die Aventis Foundation im Kulturbereich, die Frauenhofer Zukunftsstiftung im Bereich der Forschung und die Hertie-Stiftung im Bereich der Integration. “Das Konzept der Ideenkanal Stiftung zeigt, wie innovative Ideen in Zukunft gefördert werden sollen, und ist damit wegweisend. Die Projektinitiator:innen formulieren gemeinsam Lösungsansätze gesellschaftlicher Problemstellungen. Die Ideen landen nach den Ideencamps nicht in der Schublade, sondern werden über ein Crowdfunding unternehmerisch und direkt an der Zielgruppe getestet und erhalten somit eine echte Chance auf Realisierung.” - Denis Bartels, Gründer Startnext Crowdfunding GmbH Gemeinsam in die Zukunft Habt ihr Interesse, eure Projekte mit unserer Unterstützung voranzutreiben? Lasst uns gemeinsam die Zukunft gestalten und innovative Ideen zur Realität machen. Kontaktiert uns, und wir helfen euch, eure Vision umzusetzen. Schreibt uns.
- Tools für eine erfolgreiche Crowdfunding Kampagne
Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Startnext haben wir im Rahmen eines Webinars das Thema Crowdfunding genauer unter die Lupe genommen. Im folgenden Video mit Alisha erfährst du wie Crowdfunding funktioniert, wieso es Sinn macht und was die "Dos and Don'ts"sind. Des Weiteren geben wir dir erprobte Tools zur Hand, damit du selbst eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne durchführen kannst. Bei letzterem Helfen wir dir im Rahmen unseres Inkubatorprogramms natürlich gerne weiter. Crowdfunding Guide, Crowdfunding Canvas und weiterführende Links Wie Alisha und Stephan im Video erwähnen, gibt es einige nützliche Tools und Links, die deine Chance auf ein erfolgreiches Crowdfunding erhöhen. Zur Strukturierung und Planung deiner Kampagne empfehlen wir den Ideenkanal Crowdfunding Canvas. Im dazugehörigen Guide findest du weitere "Dos and Don'ts", erfolgreich geförderte Projektideen sowie spannende Links. Für die tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema empfehlen wir die Startnext-Academy. Crowdfunding Ideenkanal 2023 Vom 03. November bis und mit 03. Dezember 2023 hast du mit deinem finanziellen Beitrag nicht nur die Möglichkeit, tolle Dankeschöns von unseren geförderten Täter:innen zu ergattern, sondern hilfst damit auch gleichzeitig mit, die Startfinanzierung der Projekte sicherzustellen. Zudem gibt es für jeden Franken bzw. Euro der Unterstützer:innen +0.50 CHF/EUR (bis max. CHF/EUR 100) aus dem Ideenkanal Matching Fund. Entdecke jetzt die fünf Projekte, ihre Dankeschöns und hilf mit, die Vorhaben zu finanzieren. Hier gehts zur Ideekanal-Cofunding-Seite auf Startnext. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates rund um den Ideenkanal-Inkubator zu erhalten, kannst du unseren Newsletter abonnieren, unserer Telegram-Gruppe beitreten und uns auf LinkedIn folgen.
- "Der ideenkanal motivierte mich, mein Projekt durch zu ziehen"
Fatimas fantastische Reise in eine Welt ohne Erdöl ist Jakob Winklers Wimmelbuch für Kinder und Erwachsene, das Mut macht, die Welt von morgen mitzugestalten. Mit der Heldin Fatima reisen die Leser:innen durch die Zeit und lernen mehr über den fossilen Brennstoff, über politische Konzepte, gerechtes Wirtschaften und ein soziales Miteinander. In diesem Interview erfährst du, wie sein Buch entstanden ist, was Jakobs Lieblingsvision ist und was der Ideenkanal-Inkubator dazu beigetragen hat. Drehen wir die Uhr zehn Jahre zurück, als alles angefangen hat. Wie bist du auf die Idee gekommen, das Wimmelbuch Fatimas fantastische Reise zu zeichnen? Die Idee kam zum Zeitpunkt der Wirtschaftskrise, die mit einer Ölkrise einher ging. Ich habe eine Doku gesehen, die aufzeigt, wo Erdöl überall drinsteckt. Ich fand es wahnsinnig, wo überall Erdöl aufzufinden ist und fragte mich, warum denn niemand darüber spricht? Unser ganzer Transport basiert auf Erdöl. In Millionen von Produkten – von der Kontaktlinste bis zur Badehose – steckt Erdöl. Ich habe angefangen zu recherchieren und mich für die ganze Thematik zu interessieren. Gleichzeitig hatte ich eine Freundin mit einem dreijährigen Sohn. Es gab nicht wirklich ein Buch, das ich ihm zu diesen Zusammenhängen vorlesen konnte. So wollte ich ein sinnvolles Buch gestalten, das diese Thematik anspricht und Alternativen für die Zukunft aufzeigt. Da ich Illustrator bin, entschied ich mich ein Wimmelbuch zu kreieren. Zum Schluss ist es ein Wimmelbuch für Kinder und Erwachsene geworden. Ein langer Prozess bis das komplette Buch endlich in deinen Händen liegt. Wie hast du dich immer wieder motiviert? 85% hat mir total Spass gemacht. Und 15% war harte Arbeit. Ich musste durchbeissen und stellte mir in solchen Momenten die Frage, was ich da eigentlich mache. Wirtschaftlich gesehen ist es totaler Nonsense. Egal. Mit dem Blick nach vorne, Leidenschaft und Neugierde einfach weitergehen. Ich glaube, dass wir auch in der Politik langfristige Strategien brauchen. Menschen tendieren dazu, kurzfristig zu denken. Es gibt so wenige Baustellen, die über Generationen hinaus denken. Ups and downs gehören dazu. Die täglichen Stimmungsschwankungen sind Teil vom Ganzen. Dranbleiben ist das Wichtigste! Ich habe es immer wieder geschafft. Und das Coole: Jetzt ist es fertig! Wie hast du dir das Wissen und die Expertise im Bereich angeeignet? Eigentlich habe ich mir das Wissen komplett im Eigenstudium angeeignet. Am Anfang war ich einfach neugierig und habe angefangen zu recherchieren. Wir haben ja alle Zugang zu der Bibliothek von Alexandria sprich dem Internet. Es gibt total viele Bücher, Magazine, Youtube-Channels, Dokus und Internetplattformen von interessanten Zukunftsforschern. Anstatt nach Hause zu kommen und mich berieseln zu lassen, habe ich angefangen Dokus über Wirtschaftssysteme oder neue Technologien zu schauen. Ich habe mir von Physiker*innen, Theolog*innen und Politiker*innen Dinge erklären lassen. Natürlich habe ich auch mit meinen Freunden zusammengearbeitet. Was hat der Ideenkanal zu deinem Projekt beigetragen? Das Spannendste am ideenkanal ist das Netzwerk aus motivierten Leute von allen möglichen Spezialgebieten, die zusammen kommen. Man hat über ein paar Tage einen unglaublich wertvollen Zugang zu Expertise. Dieses Netzwerk gibt dir auch Mut und Rückenwind, um weiter zu machen. Kurz davor war ich in einem Down und der ideenkanal hat mich motiviert, weiter zu machen und mein Projekt durch zu ziehen. Dein Crowdfunding ist von 0 auf 100 in die Höhe geschossen. Triffst du damit einen Nerv der Zeit (Stichwort #fridaysforfuture) oder hast du die Kampagne einfach gut vorbereitet? Eigentlich beides. Wenn ich ein Jahr zurückdenke, hätte ich mich nicht getraut von der Situation zu träumen, in der wir gerade stecken. Endlich ist etwas in Bewegung geraten und die Leute und Politiker sind am Diskutieren! Es ist höchste Eisenbahn und Mama Erde sei Dank entsteht die Bewegung endlich. Es geht nicht nur um den Klimawandel und ein 16-jähriges Mädel, es geht um einen Systemwandel. Deshalb ist es meines Erachtens unterstützenswürdig und es wird hoffentlich nicht aufhören, sondern noch lauter werden. Damit treffe ich mit meinem Buch sicher gerade den Zeitgeist. Ich habe aber auch viele strukturelle Vorbereitungen getätigt, weshalb das Crowdfunding nun so rund läuft. Ich komme ja selbst aus dem Marketing und ich verfüge über ein riesiges, wunderbares Netzwerk aus Selbstständigen, die Profis auf ihrem Gebiet sind und mich unterstützen. Es geht gerade fast alles auf! Was hat das Buch mit dir gemacht? Hast du etwas an deinem Lebensstil verändert, nachdem du dich so intensiv mit der Umwelt-Thematik auseinandergesetzt hast? Es hat schon einige Einstellungen in mir verändert. Ich will jetzt auch wirklich Sachen anpacken und mich als Zivilist politisch einmischen. Wir gestalten die Zukunft! Ich habe auch meinen Lebensstil geändert. Ich habe meine Fixkosten runtergedreht, habe meinen Büroplatz aufgegeben, bin in ein WG-Zimmer gezogen, habe mein Auto verschenkt. Es war eine wunderbare Schule, um zu überlegen, für was ich wirklich Geld ausgebe und was wirklich Sinn ergibt, statt einfach einzukaufen, was mir gefällt und worauf ich Lust habe. Ich habe nun eine andere Wertschätzung gegenüber Dingen. Was kann jeder und jede dazu beitragen, damit sich deine Vision von einer Welt ohne Erdöl realisiert? Im Buch steht es folgendermassen: Jeder hat einen eigenen Wirkungskreis, also seine Freunde, Familie und Nachbarn. Dort wo du lebst, studierst oder arbeitest ist dein Wirkungskreis. Du kannst etwas auslösen, wenn du mit deinen Freunden diskutierst, verschiedene Themen ansprichst und ihre Meinungen anhörst. Es ist wichtig darüber zu reden statt zu denken „ich kann sowieso nichts ändern“. Wenn jeder mitmachen würde, hätten wir morgen eine andere Welt. Es gibt viele Sachen, die man im täglichen Leben machen kann: Auf das Auto verzichten, mit dem Jutebeutel einkaufen, Pfandflaschen benutzen, nicht zu viel Fleisch essen. Es sind kleine Sachen, die einen grossen Effekt haben, wenn das viele Leute machen. Es bringt was, wenn du nachfragst, wie Produkte hergestellt werden, wählen und demonstrieren zu gehen. Es ist wichtig, sich nicht alles gefallen zu lassen und bereit und offen zu sein für neue Ideen. Drehen wir die Uhr mehr als 60 Jahre vor: Was ist deine Lieblingsvision für das Jahr 2080? Zuerst mal: Erdöl ist ein unglaublich wertvoller Stoff, der uns ziemlich sicher nicht ausgehen wird. Es geht darum, diesen Stoff sinnvoller zu nutzen als Einwegverpackungen aus ihm zu machen oder ihn als Brennstoff zu verbrennen. Meine Lieblingsutopie ist eine autofreie Stadt. Wir Mitteleuropäer lieben unsere Autos und die damit scheinbar einhergehende Freiheit. Die Frage, wie wir zu einer Mobilitätswende kommen, ist für mich die spannendste, weil es das Schwierigste sein wird. Ich will nicht, dass unsere Enkelkinder mit Mundschutz draussen spielen müssen, sondern dass sie in einer lebenswerten Stadt grosswerden können, wo Bäume, Spielplätze und Brunnen Begegnungszonen sind und keine Parkplätze und Kreuzungen
- Die Bodenseeregion: Raum für Gesellschaftsgestalter:innen
Die Bodenseeregion gilt seit jeher zu einer Macher:innen-Region mit viel Innovation. Zum 50-jährigen Bestehen der Internationalen Bodenseekonferenz wurde im Auftrag der Regierung des Fürstentums Liechtenstein ein Film produziert, der die Geschichten von fünf Menschen erzählt. Die Akteur:innen sind die Appenzellerin Riana Steinmann, die Lindauerin Teresa Deufel, die St.Gallerin Astrid Dörig sowie die Liechtensteiner Lukas Beck und Stephan vom Ideenkanal-Team. Welche Geschichten die fünf zu erzählen haben, erfährst du im Film BodenseeRaumGestalter:innen. Kennst auch du Macher:innen aus dem Bodenseeraum? Dann hinterlass doch unten einen Kommentar 👇 und lass andere davon wissen! Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und den Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren oder unserer Telegram Gruppe beizutreten.
- Weniger Likes, mehr Taten!
Eine kurze Erklärung darüber, warum wir uns dazu entschieden haben, einen Grossteil unserer Social Media Kanäle still zu legen. Wir lieben es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Vorhaben zum Fliegen zu bringen. Wir lieben es, Menschen und Organisationen zusammenzubringen, um konkrete Pläne zu schmieden. Und wir lieben es, unsere ganze Energie in ebendiese Arbeit zu stecken und Menschen wieder vermehrt im realen Leben zusammenzubringen. In den letzten zwei Jahren war es pandemiebedingt schwer möglich, den Ideenkanal wie gewohnt vor Ort und in Persona durchzuführen. Auch wir konnten und durften die Leute hauptsächlich nur noch digital erreichen. Höchste Zeit also, dass wir "Likes und Co." wieder hinten anstellen und uns auf das Wesentliche konzentrieren! Aus diesem und weiteren Gründen haben wir uns dazu entschieden, Instagram und Facebook still zu legen. "Seit über 13 Jahren setze ich mich dafür ein, dass insbesondere junge Menschen einen aktiven Beitrag zum Gemeinwohl in unserer Region leisten können. Es gibt jetzt überwältigende Beweise dafür, dass Soziale Medien unsere Gesellschaft nicht stärken, sondern diese immer weiter auseinander führen. Ich bin nicht länger dazu bereit, diese Entwicklung mitzutragen." - Christof Brockhoff, Mit-Gründer Ideenkanal Stiftung Auf Instagram und Facebook ruhig zu werden, heisst aber lange nicht, dass wir gänzlich von der Bildfläche verschwinden. Im Gegenteil! Wir pflegen bestehende und neue Kommunikationskanäle mit noch mehr Aufmerksamkeit und laden dich dazu ein, unserer Telegram Gruppe beizutreten, uns auf LinkedIn zu folgen und unseren Newsletter zu abonnieren. "Die sozialen Medien entwickeln sich meiner Meinung nach je länger je mehr zu einer Scheinwelt. Beim Ideenkanal geht es nicht um Schein, sondern um Taten. Lasst uns gemeinsam Ideen umsetzen - fokussieren wir uns aufs Tun." - Stephan Schweiger, Mit-Gründer Ideenkanal Stiftung Schreiten wir also gemeinsam zur Tat! Bewirb dich jetzt als Initiator:in oder Kompliz:in.
- "Lass uns lachen, wenn wir Fehler machen"
Genau vor zehn Jahren wurde Daniel Leeb durch den Ideenkanal mit seiner Idee "Seniturn" gefördert. Was danach passiert ist, kommt einer klassischen Achterbahnfahrt gleich. Eine Reise vom Shootingstar zum Insolvenzverfahren. Beim Ideencamp 2023 betrat Daniel zum zweiten Mal eine Bühne des Ideenkanals. Genau zehn Jahre nach seinem Pitch an der Pitch-Night des Ideenkanals 2013 ist es dieses Mal die Bühne der FuckUp-Night am Ideencamp 2023. Zehn Jahre, in denen Daniel vieles erlebt hat: Fernsehauftritte, gefolgt von fünfstelligen Investments und einem Insolvenzverfahren, das ihn hart zurück auf den Boden der Realität brachte. Heute ist Daniel um eine wertvolle Erfahrung reicher, wieder voller Elan und hat sein Erlebtes in seinem Buch "ge(b)linkt" zusammengefasst und verarbeitet. Auch aus diesem Grund wollte er seine Geschichte des Scheiterns noch einmal mit der Öffentlichkeit teilen und am besten gleich dort, wo alles angefangen hat: beim Ideenkanal. Die ganze Geschichte von seiner Idee, einem Scheinauftrag und was sein Geschäftspartner damit zu tun hatte, gibt es jetzt hier zum Nachhören: Weitere Veranstaltungen Im Jahr 2023 wird in Vaduz noch ein weiteres Ideencamp stattfinden. Interessierte finden unter dem Menüpunkt Termine alle weiteren Ideencamps und können sich bereits heute als Initiator:in, Kompliz:in oder als Gast anmelden. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates rund um den Ideenkanal-Inkubator zu erhalten, kannst du unseren Newsletter abonnieren, unserer Telegram-Gruppe beitreten und uns auf LinkedIn folgen.












