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- 30 Ideen. 30 Geschichten. Was wurde eigentlich aus …?
Was wurde eigentlich aus all den Ideen, die beim Ideenkanal präsentiert wurden? Wir haben nachgeschaut und 30 Geschichten aus 17 Jahren Ideenkanal zusammengetragen. Geschichten von Unternehmen und Vereinen, von Wachstum und Wirkung, von Umwegen und Neuanfängen – und manchmal auch vom Scheitern. Was passiert eigentlich mit einer Idee, nachdem sie beim Ideenkanal auf der Bühne stand? Diese Frage haben wir uns gestellt. Also haben wir in unserem Archiv gestöbert, ehemalige Ideengeber:innen kontaktiert und nachgeschaut, was aus ihren Vorhaben geworden ist. Herausgekommen sind 30 Geschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Da ist eine 16-Jährige, die Vorarlbergs erstes nachhaltiges Modelabel gründen wollte und deren Idee heute in Sambia weiterlebt. Eine digitale Wahlhilfe, die zu einem festen Bestandteil der Liechtensteiner Landtagswahlen geworden ist. Ein Taschengrill, eine Gartenkooperative, ein Carsharing-System, ein Zentrum für zirkuläres Bauen, eine Hundevermittlungsplattform und ein Musikcamp. Und da sind auch Ideen, die gescheitert sind, sich verändert haben oder deren Gründer:innen irgendwann einen ganz anderen Weg eingeschlagen haben. Denn Wirkung bedeutet für uns nicht, dass jede Idee zu einem erfolgreichen Unternehmen werden muss. Sie entsteht auch dann, wenn Menschen ausprobieren, lernen, andere begeistern, Verantwortung übernehmen und nach einem Rückschlag wieder aufstehen. Seit 2010 schafft der Ideenkanal Räume, in denen genau das passieren kann. Inzwischen haben über 600 Kompliz:innen mehr als 130 Projekte unterstützt, über eine halbe Million Franken via Crowdfunding mobilisiert und zur Entstehung von über 100 Arbeitsplätzen beigetragen. Hier sind 30 dieser Geschichten. 1. frooggies Jahr: 2015 Philipp Nissl, Sara Nissl und Patrick Elkuch wollten Obst und Gemüse durch Gefriertrocknung praktisch, lange haltbar und vielseitig einsetzbar machen. 2015 brachten sie frooggies zum Ideenkanal. Es folgten Crowdfunding, der Aufbau der Marke und sogar ein Auftritt bei «Die Höhle der Löwen» in Deutschland. Aus einer Idee aus Liechtenstein wurde ein Unternehmen, dessen Produkte weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurden. Ende 2020 verkauften die drei Gründer:innen frooggies und schlugen beruflich neue Wege ein. → Starke Entwicklung: Aus einer Idee beim Ideenkanal wurde eine international bekannte Marke. Mehr erfahren → keine Website mehr 2. Jause:Pause Jahr: 2023 Julia Zambonin und Donnie Kienitz kamen 2023 mit Jause:Pause zum Ideenkanal. Ihre Vision: Kindern und Familien eine zeitgemässe Lösung rund um gesunde Ernährung und die tägliche Jause zu bieten. Aus der ursprünglichen Idee entwickelte sich Schritt für Schritt ein grösseres Angebot mit weiteren Formaten wie Kinder:Pause und Mittags:Pause. Auch Julia selbst entwickelte sich weiter: Sie wurde unter anderem in die Forbes 30 Under 30 Österreich aufgenommen und kehrte später zum Ideenkanal zurück – diesmal nicht als Ideengeberin, sondern als Gast beim FuckUp-Talk. → Aus einer Idee wurde eine Unternehmerinnenreise, die weit über Jause:Pause hinausgeht. Mehr erfahren → www.jause-pause.com 3. OneAgape Jahr: 2010 Andreas Gerster gehörte mit OneAgape zu den allerersten geförderten Ideengeber:innen des Ideenkanals. Seine Vision: Mit Fussball und Bildung Perspektiven für junge Menschen in Nigeria schaffen. Beim ersten Ideenkanal 2010 wurde OneAgape gemeinsam mit vier weiteren Projekten ausgewählt und mit Mentoring sowie CHF 5'000 unterstützt. Heute engagiert sich OneAgape – Sport & Education weiterhin in Nigeria und verbindet Sport, Bildung und nachhaltige Entwicklung. Andreas blieb dem Ideenkanal ebenfalls verbunden und kehrte 2025 als Gast beim FuckUp-Talk zurück. → Eine der ersten geförderten Ideen des Ideenkanals wirkt mehr als 15 Jahre später noch immer. Mehr erfahren → www.oneagape.org 4. Crowd.li Jahr: 2024 Stephan Gstöhl wollte mit Crowd.li einen digitalen Raum für Innovation schaffen, der Menschen, Wissen und Technologie in Liechtenstein miteinander verbindet. Dabei war er beim Ideenkanal längst kein Unbekannter: Stephan war bereits Ideengeber, Komplize und Partner. 2024 wechselte er erneut die Rolle und brachte Crowd.li als Idee ein. Daraus entwickelten sich weitere Angebote wie expert-hub.li. 2026 wurde mit der Villa Stärn zudem die erste Crowdfunding-Kampagne über Crowd.li erfolgreich finanziert. → Von der Idee zur ersten erfolgreich finanzierten Crowdfunding-Kampagne auf Crowd.li. Mehr erfahren → www.crowd.li 5. Granville Café & Kleinste Bühne Liechtensteins Jahr: 2019 Roman Eggenberger und Kurt Ospelt wollten einen Ort schaffen, der guten Kaffee, Begegnung und Kultur miteinander verbindet. Beim Ideenkanal präsentierten sie das Granville Café mit der «Kleinsten Bühne Liechtensteins». Aus der Idee wurde ein realer Treffpunkt in Vaduz. Für Roman blieb es aber nicht bei diesem einen Projekt. Seine Erfahrungen als Ideengeber, Komplize und Wegbegleiter des Ideenkanals flossen später in ein weiteres Format ein: das alternative Entwicklungsprogramm altEP, das Menschen bei ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung begleitet. → Aus einer Café-Idee entstanden ein Ort der Begegnung und später neue Ideen für persönliche Entwicklung. Mehr erfahren → www.granville.li 6. Pfälzerhütte Jahr: 2024 Stefanie Ritter und Sophia Sandkühler beschäftigte eine besondere Frage: Wie kann die Pfälzerhütte als Ort für Begegnung, Gemeinschaft und Natur weiterentwickelt werden? Beim Ideencamp wurde schnell sichtbar, wie viele persönliche Erinnerungen und Emotionen Menschen mit der Hütte verbinden. Genau diese Perspektiven halfen den beiden bei ihren weiteren Planungen. Inzwischen führen Stefanie und Sophia die Pfälzerhütte als Pächterinnen und meistern dort oben alles, was eine Berghütte mit sich bringt: vom Wetter über die Wasserversorgung bis zu vielen Gästen und Begegnungen. → Aus einer Fragestellung beim Ideencamp wurde gelebtes Hüttenleben auf über 2'100 Metern. Mehr erfahren → www.pfaelzerhuette.com 7. Free Velo Points Jahr: 2015 Mirijam Kaiser, Simon Egger und ihr Team wollten ein unkompliziertes öffentliches Fahrradverleihsystem für Liechtenstein aufbauen. Statt bei Studien und Konzepten stehenzubleiben, machten sie sich an die Umsetzung. Über Crowdfunding kamen mehr als CHF 10'000 und zahlreiche Fahrräder zusammen. Schliesslich standen über 60 Velos zur Verfügung. Partner wie die HPZ Werkstatt Auxilia und die Liechtensteinische Post halfen mit. 2021 wurde das Pionierprojekt eingestellt. Die Grundidee einer einfach zugänglichen, geteilten Fahrradmobilität ist in Liechtenstein heute aber längst angekommen. → Über 60 Fahrräder machten aus einer Idee ein reales Mobilitätsangebot. Mehr erfahren → www.liemobil.li/de/liebike 8. Ackerschaft / GemüseAckerdemie Jahr: 2019 Sandra Fausch kannte den Ideenkanal bereits aus einer anderen Perspektive: Sie war selbst Teil des Teams. 2019 stand sie mit der GemüseAckerdemie plötzlich auf der anderen Seite und wollte Kinder für Gemüse, Natur und Ernährung begeistern. Beim Ideencamp sass Elisabeth Müssner im Publikum – heute führen die beiden gemeinsam den Verein Ackerschaft. Aus der ursprünglichen Idee ist inzwischen ein breites Angebot entstanden: GemüseAckerdemie, AckerRacker, SchualHof, AckerKüche, Auf zur Nachernte und Das Gelbe Band bringen nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft auf ganz unterschiedliche Weise näher. Auch Sandra war zu Besuch beim Ideen-Talk #2. → Aus einer Bildungs-Idee entstanden sechs unterschiedliche Angebote rund um Landwirtschaft und Ernährung. Mehr erfahren → www.ackerschaft.li 9. myChoice.info Jahr: 2015 Florian Büchel und Kevin Frick wollten Jugendlichen die Suche nach dem passenden Beruf und einer geeigneten Lehrstelle erleichtern. Gleichzeitig sollten Unternehmen eine zeitgemässe Möglichkeit erhalten, ihre Ausbildungsberufe und offenen Lehrstellen einer jungen Zielgruppe zu präsentieren. 2015 brachten sie myChoice.info zum Ideenkanal. Die Plattform wurde umgesetzt und weiterentwickelt. Heute unterstützt myChoice.info Jugendliche bei einer der ersten grossen Entscheidungen ihres Berufslebens und bringt sie mit Unternehmen und Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zusammen. → Aus einer Idee für die Berufsorientierung wurde eine digitale Schnittstelle zwischen Jugendlichen und Ausbildungsbetrieben. Mehr erfahren → www.mychoice.info 10. SonnenStern Jahr: 2023 Als Ulrike Hoop mit SonnenStern zum Ideencamp kam, war bereits der einminütige Pitch eine grosse Herausforderung. Ihre Idee war ihr aber wichtiger als die Angst davor: Menschen im Umgang mit psychischen Beschwerden und Erkrankungen unterstützen und mentale Gesundheit sichtbarer machen. Nach dem Ideencamp wurde der Verein SonnenStern gegründet. Heute bietet er unter anderem Selbsthilfegruppen und Öffentlichkeitsarbeit an. Und Ulrike? Die Frau, die vor ihrem ersten Pitch grossen Respekt hatte, steht heute regelmässig und souverän auf Bühnen. → Vom gefürchteten Ein-Minuten-Pitch zur Stimme für mentale Gesundheit. Mehr erfahren → www.sonnenstern.li 11. Design für Neurodiversität Jahr: 2025 Carola Mayerhoffer stellte beim Ideenkanal die Frage, wie Räume gestaltet werden müssen, damit sich neurodiverse Menschen darin besser orientieren und wohlfühlen können. Aus der Idee entstanden neue Kontakte und Perspektiven. Carola lernte Nadezhda Gerasimova kennen, gemeinsam entwickelten sie neuroarchitecture.studio weiter. Dort verbinden sie Architektur, Design und Wissen über Neurodiversität. Im Mai 2026 wurde ihr Ansatz beim 9. IBK-Preis für Gesundheitsförderung und Prävention in der Kategorie «Frisch gedacht!» ausgezeichnet. Und beim Ideen-Talk #1 hat sie ihre Erfahrung beim Ideenkanal geteilt. → Aus einer Idee beim Ideencamp entstand eine neue Zusammenarbeit – und eine Auszeichnung beim IBK-Gesundheitspreis 2026. Mehr erfahren → www.neuroarchitecture.studio 12. StreamUp Liechtenstein Jahr: 2025 Tatjana Nebel von United Against Waste Switzerland brachte eine konkrete Herausforderung zum Ideenkanal: Wie lässt sich ein in der Schweiz erprobtes Food Save Management auch in Liechtenstein etablieren? Gemeinsam mit den Kompliz:innen wurden beim Ideencamp mögliche Wege, Partner und nächste Schritte diskutiert. Anfang 2026 wurde aus der Fragestellung Realität: Im Personalrestaurant der Hilti Group startete das erste Food Save Management Projekt Liechtensteins. Lebensmittelverluste werden dort systematisch gemessen und mit gezielten Massnahmen reduziert. → Vom Ideencamp 2025 zum ersten Food Save Management Projekt Liechtensteins 2026. Mehr erfahren → www.united-against-waste.ch 13. Servevo Jahr: 2025 Lara Calasnicov und Daniel Lochbihler kamen mit einer smarten Plattform für Tennis-Coaches zum Ideencamp. Die vielleicht wichtigste Rückmeldung der Kompliz:innen war überraschend einfach: fokussieren. Genau das tat das Team. Servevo konzentrierte sich stärker auf Coaches und entwickelte das Angebot konsequent weiter. Inzwischen nutzen bereits 77 Coaches aus der Schweiz, Liechtenstein und Österreich die Plattform. Zusätzlich entstanden beim Ideencamp neue Kontakte und Geschäftsmöglichkeiten. Lara kehrte 2026 zum Ideenkanal zurück und berichtete beim Ideen-Talk #2 über die Entwicklung. → Bereits 77 Coaches aus drei Ländern arbeiten mit Servevo. Tendenz steigend. Mehr erfahren → my.servevo.app 14. Rheintalgas - Kleinbiogasanlage Jahr: 2021 Michael Meirer und Frederik Thumser wollten mit einer Kleinbiogasanlage Lebensmittelabfälle direkt in der Region in erneuerbare Energie verwandeln. Aus der Idee wurde ein rund CHF 400'000 umfassendes Pilotprojekt in Triesen, finanziert durch Förderstiftungen, Unternehmen, die Gemeinde und viele Menschen via Crowdfunding. 2025 ging die Anlage in Betrieb. Technisch funktionierte sie, doch Geruch und Lärm führten zu Widerstand in der Nachbarschaft. Anfang 2026 wurde der Betrieb eingestellt, im Sommer folgte der Rückbau. Michael hält trotzdem an der grundsätzlichen Idee fest. → Ein CHF 400'000-Pilotprojekt, das nicht nur Energie, sondern auch wertvolle Erkenntnisse produzierte. Mehr erfahren → www.rheintalgas.com 15. wahlhilfe.li Jahr: 2015 Robin Schädler wollte eine unabhängige digitale Plattform schaffen, die Wähler:innen dabei unterstützt, politische Positionen mit jenen der Kandidierenden zu vergleichen. Beim Ideenkanal entstanden wichtige Kontakte, und die erste Anschubfinanzierung gab dem Projekt zusätzliche Glaubwürdigkeit. 2017 kam wahlhilfe.li erstmals bei einer Landtagswahl zum Einsatz – und wurde laut Liechtenstein-Institut bereits von über 40 Prozent der Wahlberechtigten genutzt. 2025 waren erstmals alle 69 Kandidierenden dabei. Aus einem digitalen Experiment wurde damit ein etablierter Bestandteil der politischen Informationslandschaft Liechtensteins. → Bereits bei der ersten Landtagswahl nutzten über 40 Prozent der Wahlberechtigten wahlhilfe.li. Mehr erfahren → www.wahlhilfe.li 16. Podcasthus.li Jahr: 2025 Andreas und Cristini Krättli kamen mit Podcasthus.li zum Ideencamp #35. Ihre Vision: einen professionellen Ort für Podcasts und Videopodcasts in Liechtenstein schaffen. Beim Ideencamp erhielten sie Feedback, knüpften neue Kontakte und entwickelten ihr Angebot weiter. Seither ging es schnell. Podcasthus.li produziert heute Podcasts und Videoinhalte für Unternehmen und Organisationen. Seit 2026 ist das Team zudem offizieller Medienpartner des Ideenkanals und produziert den Ideencamp-Vlog sowie das Format «Ideenkanal Persönlich». → Vom Ideencamp-Teilnehmer zum offiziellen Medienpartner des Ideenkanals innerhalb eines Jahres. Mehr erfahren → www.podcasthus.li 17. Brudiland Jahr: 2025 Wie erreicht man junge Menschen, die klassische Nachrichten kaum noch konsumieren? Mit dieser Herausforderung kam Daniel Bargetze gemeinsam mit dem Vaduzer Medienhaus zum Ideenkanal. Brudiland nutzt KI, um Nachrichten des «Liechtensteiner Vaterlands» in einer Sprache und Form aufzubereiten, die junge Menschen besser erreicht. Beim Ideencamp stand insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie das Angebot auf Instagram, TikTok und anderen Kanälen relevant werden kann, ohne belehrend zu wirken. → Ein etabliertes Medienhaus experimentiert mit KI und neuen Wegen, junge Menschen für Nachrichten zu erreichen. Mehr erfahren → www.brudiland.li 18. HealthBlokk Jahr: 2025 Wer Allergien, Unverträglichkeiten oder besondere Ernährungsbedürfnisse hat, kennt die Unsicherheit beim Restaurantbesuch. Shideh Heravi möchte das mit HealthBlokk ändern. Beim Ideencamp #34 erhielt sie dafür nicht nur Zustimmung, sondern bewusst kritisches Feedback. Besonders wertvoll war für sie der «Mom-Test»: Menschen ausserhalb der eigenen Family-and-Friends-Bubble zeigten Schwächen und neue Möglichkeiten auf. Heute zählt HealthBlokk bereits über 500 Nutzer:innen und mehr als 100 teilnehmende Restaurants. 2026 kehrte Shideh beim Ideen-Talk #2 zurück und erzählte von ihrem Weg. → Über 500 Nutzer:innen und mehr als 100 teilnehmende Restaurants. Mehr erfahren → www.healthblokk.com 19. AlpenPionier Jahr: 2017 Carlo Weber und Adrian Hirt wollten eine fast vergessene Kulturpflanze zurück auf unsere Teller bringen: Hanf. Beim Ideenkanal wurde nicht nur die Idee weiterentwickelt, auch das spätere Team formierte sich. Unter anderem Nicolas Müller und Rebecca Clopath stiessen dazu. Danach ging es schnell: erste Felder, grosse mediale Aufmerksamkeit und ein Crowdfunding mit über CHF 80'000. 2017 startete AlpenPionier mit zwölf Bio-Bauern und einer Ernte von mehr als zehn Tonnen. 2024 wurde das Unternehmen an neue Eigentümer übergeben und wird heute in der Tiefenmühle in Herdern TG weitergeführt. → Über CHF 80'000 Crowdfunding und mehr als zehn Tonnen Hanfernte bereits im ersten grossen Anbaujahr. Mehr erfahren → www.alpenpionier.ch 20. 2givelife.org / #FirmaMitHerz Jahr: 2025 Tanja Mettler wollte Unternehmen dafür gewinnen, frühkindliche Bildung in Afrika langfristig zu unterstützen. Mit 2givelife.org gab es dafür bereits eine starke Basis. Beim Ideencamp ging es darum, daraus ein verständliches und attraktives Angebot für Unternehmen zu entwickeln. Gemeinsam mit den Kompliz:innen wurde geschärft, diskutiert und sogar ein neuer Name gefunden: #FirmaMitHerz. Danach konnten erste Unternehmen für das Modell gewonnen werden. Für Tanja war neben den konkreten Ideen besonders die zusätzliche Sichtbarkeit wichtig, die durch ihre Teilnahme entstand. Mehr dazu erzählt Tanja auch beim Ideen-Talk #1. → Sogar der Name #FirmaMitHerz entstand gemeinsam beim Ideencamp. Mehr erfahren → www.2givelife.org 21. Schweizer Taschengrill Jahr: 2017 Severin Guérig wollte einen Grill entwickeln, der so kompakt ist, dass man ihn praktisch überallhin mitnehmen kann – wiederverwendbar und möglichst regional produziert. Nach dem Ideenkanal folgte ein erfolgreiches Crowdfunding, 2017 wurde die Mehrweg GmbH gegründet und 2018 kam der Schweizer Taschengrill auf den Markt. 2019 folgte ein Auftritt bei «Die Höhle der Löwen Schweiz» und zwei Investoren stiegen ein. Mehr als 3'000 Taschengrills wurden verkauft. Seit 2026 verfolgt das Unternehmen einen bewusst anderen Weg: Pro Jahr werden nur noch 99 Exemplare produziert. → Über 3'000 verkaufte Taschengrills – heute bewusst limitiert auf 99 Stück pro Jahr. Mehr erfahren → www.taschengrill.ch 22. CARUSO Carsharing Jahr: 2011 Heute ist Carsharing für viele selbstverständlich. 2011 war die Vision von Christian Steger-Vonmetz, Philipp Metzler und ihrem Team deutlich mutiger: ein innovatives und möglichst elektrisches Carsharing-Angebot für Vorarlberg aufzubauen. CARUSO gehörte zu den geförderten Ideen des Ideenkanals Vorarlberg 2011. Heute ist daraus der führende stationsbasierte Carsharing-Anbieter Vorarlbergs geworden. Das Netzwerk umfasst mehr als 80 Fahrzeuge an über 60 Standorten, überwiegend elektrisch betrieben. CARUSO ist inzwischen auch an ausgewählten Standorten ausserhalb Vorarlbergs vertreten. → Aus einer Vision von 2011 wurden über 80 Fahrzeuge an mehr als 60 Standorten. Mehr erfahren → www.carusocarsharing.com 23. Aufblüherei Jahr: 2021 Stefanie Egle-Fiel, Anja Ender und Barbara Böckle wollten einen Garten schaffen, in dem Menschen einander und der Natur begegnen können. Vielfalt sollte dabei nicht nur in den Beeten wachsen, sondern auch zwischen den Menschen. Beim Ideenkanal halfen Kompliz:innen bei der Weiterentwicklung. Anschliessend unterstützten mehr als 60 Menschen ein Crowdfunding mit über € 6'000. Heute ist die Aufblüherei ein gemeinnütziger Verein in Feldkirch mit einem barrierefreien Garten, Gartenpädagogik, Veranstaltungen, Kinderangeboten und viel Raum für Begegnung. → Über 60 Unterstützer:innen halfen mit, aus einer Idee einen realen Garten für Gemeinschaft zu machen. Mehr erfahren → www.aufblueherei.at 24. Gartenkooperative Liechtenstein-Werdenberg Jahr: 2015 «Wir bauen eine Gartenkooperative in Liechtenstein und für die Region auf.» So einfach klang die Idee von Nadine Gstöhl, Sacha Schlegel und Stephan Gstöhl. Beim Ideenkanal erhielt das Team Mentoring und wertvolle Kontakte. Anschliessend kamen über ein Crowdfunding mehr als CHF 4'000 und rund 80 Unterstützer:innen zusammen. Aus vielen davon wurden die ersten Genossenschafter:innen. Heute ist die Gartenkooperative die einzige Solidarische Landwirtschaft sowohl in Liechtenstein als auch im Werdenberg und verbindet regionales Biogemüse mit gemeinschaftlicher Verantwortung. → Aus rund 80 Unterstützer:innen entstand eine Genossenschaft, die bis heute Gemüse und Gemeinschaft wachsen lässt. Mehr erfahren → www.gartenkooperative.li 25. ZirkuLIE – Zentrum für Zirkuläres Bauen Jahr: 2024 Rund 90 Prozent des Abfalls in Liechtenstein stammen aus dem Bausektor. Das Team rund um Simon Egger und der Stiftung Lebenswertes Liechtenstein wollte deshalb einen Ort schaffen, an dem gebrauchte Bauteile gesammelt, gelagert und wieder in Umlauf gebracht werden – verbunden mit Wissen, Beratung und Veranstaltungen rund um zirkuläres Bauen. Beim Ideencamp #31 wurde die Idee des Zentrums weitergedacht. Anfang 2025 eröffnete das Zentrum für Zirkuläres Bauen im ehemaligen Swarovski-Areal in Triesen. Seit Mai 2026 wird es vom eigenständigen gemeinnützigen Verein ZirkuLIE weiterentwickelt. → Von der Idee zum physischen Zentrum für Zirkuläres Bauen innerhalb weniger Monate. Mehr erfahren → www.zirkulie.net 26. Vorarlbergs erstes nachhaltiges Modelabel Jahr: 2011 Pia Marietta Hintz war gerade einmal 16 Jahre alt, als sie beim Ideenkanal ihre Vision präsentierte: Vorarlbergs erstes nachhaltiges Modelabel. Der Ideenkanal zeigte ihr, dass auch andere Menschen an ihren Traum glaubten. Es folgten erste Modeschauen und mehr Aufmerksamkeit. Doch die Geschichte entwickelte sich in eine Richtung, die damals wohl niemand vorhersehen konnte. Heute lebt die Idee in Sambia im Empowerment Design Studio weiter. Dort erhalten Frauen Ausbildung, formelle Beschäftigung und kreative Entwicklungsmöglichkeiten. 2025 und 2026 wurden Kollektionen des Studios sogar bei der Vienna Fashion Week präsentiert. → Von der Idee einer 16-Jährigen in Vorarlberg bis zur Vienna Fashion Week und einem Empowerment Studio in Sambia. Mehr erfahren → www.lifetrustempowerment.com 27. SeniTurn Jahr: 2013 Alles begann mit einem ersten Prototyp im Wohnzimmer von Daniel Leeb: einem LED-Blinkersystem für Radfahrer:innen, Jogger:innen und andere Outdoor-Sportler:innen. 2013 brachte er SeniTurn zum Ideenkanal Vorarlberg. Danach folgten Startup-Gründung, Crowdfunding, über 100 Crowd-Investor:innen und 2015 ein Auftritt bei «2 Minuten 2 Millionen». Doch 2018 kam die Insolvenz der Senitec GmbH. Für Daniel begann damit ein neues Kapitel. Er schrieb das Buch «ge(b)linkt» und kehrte 2023 als FuckUp-Talk-Gast zum Ideenkanal zurück. Heute ist er wieder unternehmerisch tätig. → Vom Startup über die Insolvenz bis zum Neuanfang: «Lasst uns lachen, wenn wir Fehler machen.» Mehr erfahren → www.wowads.com 28. Petch Jahr: 2023 Für ihre Idee nahmen Kim Köhler und Iven Prillwitz einen ziemlich weiten Weg auf sich: Sie reisten aus Süpplingen bei Braunschweig zum Ideencamp nach Liechtenstein. Petch sollte Hundevermittlung sicherer, einfacher und moderner machen. Beim Ideencamp präsentierten sie die Plattform einem breiteren Publikum und erhielten ehrliches Feedback. Heute ist Petch für iOS, Android und im Web verfügbar und wurde um einen Trainingsbereich für Hundeeltern erweitert. Auch deutsche Fernsehsender wie ProSieben und Sat.1 berichteten bereits über das Projekt. → Über 4'500 Nutzer:innen – und mehr als 2'000 Hunde mit der Chance auf ein neues Zuhause. Mehr erfahren → www.petch.de 29. ProjektMACHEREI Jahr: 2024 Virginie Meusburger-Cavassino, Sabrina Masal und die Teams von aha Liechtenstein und Vorarlberg wollten den bisherigen Jugendprojekt-Wettbewerb nicht einfach weiterführen, sondern gemeinsam mit jungen Menschen und der Öffentlichkeit neu denken. Genau diese Fragestellung brachten sie zum Ideenkanal. Aus Gesprächen, Feedback und neuen Perspektiven entstand die ProjektMACHEREI. Am 26. September 2026 findet das neue Festival erstmals in Vorarlberg statt – inklusive Ideencamp-Setting, Kompliz:innen und viel Raum zum gemeinsamen Machen. Eine weitere Durchführung in Liechtenstein ist für 2027/28 vorgesehen. Übrigens, Virginie war auch schon beim FuckUp-Talk zu Gast. → Aus der Weiterentwicklung eines bestehenden Wettbewerbs entstand ein neues grenzüberschreitendes Format. Mehr erfahren → www.aha.li/offer/projekt-macherei 30. Creator Music Camp / Da Dream Studio Jahr: 2026 Kevin Verling und Diogo Martins wollten Artists, Producer und Content-Creator in professionellen Studios zusammenbringen, damit gemeinsam Songs, Beats, Recordings, Content und neue Kollaborationen entstehen. Beim Ideencamp #37 überzeugten sie damit auch das Publikum und gewannen CHF 1'000 Startkapital. Danach verloren die beiden keine Zeit und gründeten den Verein Da Dream Studio. Heute betreibt das Team drei professionell ausgestattete Musikstudios und organisiert Creator Music beziehungsweise Writing Camps, bei denen erfahrene Produzenten, Newcomer und junge Talente gemeinsam Musik entwickeln. Hier geht's zum Ideenkanal Persönlich Podcast mit den beiden Ideengebern. → Vom Ideencamp über CHF 1'000 Startkapital zum eigenen Verein mit drei professionellen Musikstudios. Mehr erfahren → www.instagram.com/dadream.studio Was diese 30 Geschichten verbindet 30 Ideen. Manche wurden zu Unternehmen, Vereinen oder Plattformen. Manche erreichten Tausende Menschen, gewannen Preise oder sammelten erfolgreich Geld. Andere änderten ihre Richtung oder scheiterten. Was sie verbindet? Irgendwann hat jemand entschieden, die Idee nicht länger nur im eigenen Kopf zu behalten. Sie wurde geteilt, hinterfragt, weitergedacht und ausprobiert. Beim Ideenkanal entstanden daraus Kontakte, Finanzierungen, neue Teammitglieder oder manchmal einfach die wichtige Erkenntnis: Andere glauben auch an meine Idee. Genau dafür gibt es den Ideenkanal seit 2010: als Raum, in dem Ideengeber:innen und Kompliz:innen aufeinandertreffen und aus Gedanken konkrete nächste Schritte werden. Nach 17 Jahren wissen wir: Ideen wachsen. Ideen verändern sich. Ideen scheitern. Menschen machen weiter. Und genau darin liegt für uns Wirkung. Und was wird aus deiner Idee? Vielleicht ein Unternehmen. Ein Verein. Ein Produkt. Eine Bewegung. Vielleicht funktioniert sie nicht oder entwickelt sich ganz anders als gedacht. Aber dafür musst du irgendwann anfangen. Beim Ideenkanal kannst du deine Idee sichtbar machen, ehrliches Feedback erhalten und Menschen kennenlernen, die dich bei den nächsten Schritten unterstützen. Hast du eine Idee? Dann erzähl sie uns. Vielleicht steht Geschichte Nummer 31 schon bald hier. Ausblick Die nächste Gelegenheit, bei einem Ideencamp in Vaduz persönlich mit dabei zu sein gibt es hier. Du möchtest deine Idee weiterentwickeln oder mehr zu unseren Angeboten erfahren? Dann buche dir jetzt dein kostenfreies 1:1-Online-Gespräch mit dem Ideenkanal-Team. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren oder uns auf LinkedIn oder WhatsApp zu folgen.
- Von Bergdorf-Entwicklung bis Filmfestspiele: Das war das Ideencamp #38
Wie entwickelt sich ein Bergdorf weiter? Wie finanziert man einen Dokumentarfilm über Leistungsdruck? Wie bringt man Start-ups und Investoren zusammen? Und was braucht es, damit aus einer Idee ein konkretes Projekt wird? Das Ideencamp #38 hat einmal mehr gezeigt: Gute Ideen brauchen vor allem Menschen, die mitdenken. Ideencamp #38 - Die vier teilnehmenden Ideen-Teams. Am 25. Juni 2026 wurde das Vadozner Huus erneut zum Treffpunkt für kreative Köpfe, mutige Ideen und inspirierende Begegnungen. Trotz sommerlicher Temperaturen von über 30 Grad fanden mehr als 50 Personen aus Liechtenstein, der Schweiz, Österreich und Deutschland den Weg nach Vaduz. Sogar aus Fulda (Hessen) reisten Gäste an, um gemeinsam Ideen weiterzudenken. Die Stimmung war von Beginn an offen, neugierig und voller Energie. Schnell wurde klar: Auch das 38. Ideencamp lebt nicht von perfekten Konzepten, sondern von Menschen, die bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen und gemeinsam neue Wege zu entdecken. Der Ideen-Talk - Frauenpower zeigt wie es geht Den Auftakt machte erneut der Ideen-Talk, der von Judith Lutz moderiert wurde. Sandra Fausch (Verein Ackerschaft), Lara Kalashnikova (Servevo) und Shideh Heravi (Healthblokk) erzählten, wie sich ihre Ideen seit dem Ideencamp weiterentwickelt haben, welche Herausforderungen ihnen begegnet sind und weshalb gerade der Austausch mit anderen Menschen entscheidend war. Der Ideen-Talk zeigte einmal mehr: Der Pitch ist nicht das Ziel, sondern oft erst der Anfang einer spannenden Reise. FuckUp-Talk mit Virginie Meusburger-Cavassino Im anschliessenden FuckUp-Talk sprach Virginie Meusburger-Cavassino, Co-Geschäftsführerin des aha – Tipps & Infos für junge Leute, über ihre Arbeit mit Jugendlichen und über persönliche Erfahrungen, die sie geprägt haben. Besonders spannend war ihr Blick auf die heutige Generation. Pauschale Aussagen über «die Jugend» stellte sie bewusst infrage. Junge Menschen seien vielfältig und stellten heute andere Fragen als früher. Sie suchen nach Sinn, wollen sich beteiligen und legen grossen Wert auf Vereinbarkeit von Beruf, Ausbildung und Privatleben. Gleichzeitig beobachte sie, dass die Erwartungen an Praktika und den Berufseinstieg deutlich gestiegen seien. Ein Talk, der zum Nachdenken anregte und zeigte, dass Zuhören oft wichtiger ist als vorschnelle Antworten. Wirkungsbericht 2025: Die Frage nach dem Sinn Nach dem FuckUp-Talk gaben Christof Brockhoff (Ideenkanal Stiftung) und Thomas Heskia (createencounter GmbH) einen Einblick in den neuen Wirkungsbericht 2025 der Ideenkanal Stiftung. Neben einem Rückblick auf ein ereignisreiches Ideenjahr widmet sich der Bericht einer Frage, die wohl jede und jeden irgendwann beschäftigt: Was gibt unserem Leben Sinn? Mit genau dieser Frage eröffnete Christof seine kurze Präsentation und fragte das Publikum: "Wer von euch hat den Sinn des Lebens bereits gefunden?" Für einen kurzen Moment wurde es still im Vadozner Huus. Umso grösser war das Erstaunen, als tatsächlich einige Hände nach oben gingen. Ein schöner Moment, der perfekt zum Abend passte. Denn der Ideenkanal beschäftigt sich nicht nur mit Ideen und Projekten, sondern immer auch mit den Menschen dahinter. Der Wirkungsbericht 2025 zeigt eindrücklich, welche Wirkung in den vergangenen 16 Jahren entstanden ist und lädt gleichzeitig dazu ein, über die eigene Wirkung und den persönlichen Sinn nachzudenken. Vier Ideen, die Pitch-Runde Anschliessend gehörte die Bühne vier neuen Ideen-Teams: Hütti One von Anna-Katharina Gross (Baad, Kleinwalsertal) Eine Vision für Bergdörfer der Zukunft, die Tourismus, regionale Wertschöpfung und Begegnung miteinander verbindet. Crowdfunding für den Dokumentarfilm «wohl?habend» vom Verein Impact (Vaduz) Ein Dokumentarfilm über Leistungs- und Bildungsdruck bei Jugendlichen, der unter anderem mit Hilfe einer Crowdfunding-Kampagne realisiert werden soll. Begegnungen – Internationale Filmfestspiele Bodensee von Nathalie Arnegger (Ravensburg) Ein neues Filmfestival für die Alpenrhein-Region, das Menschen, Kulturen und Geschichten über Ländergrenzen hinweg verbindet. Firstpons von Ahmed Faruk Kilic (Eschen) und Arjan Kolaj (Höchst) Eine Plattform, welche Start-ups mit Investor:innen aus Liechtenstein, der Ostschweiz und Vorarlberg zusammenbringt. Mentoring-Sessions: Ideen werden konkret Nach den Pitches wurde es lebendig. In den anschliessenden Mentoring-Sessions wurde während 1,5 Stunden intensiv diskutiert, hinterfragt und weiterentwickelt. Die unterschiedlichen Perspektiven der Kompliz:innen halfen den Teams dabei, ihre Ideen zu schärfen, blinde Flecken zu erkennen und konkrete nächste Schritte zu definieren. Ahmed Faruk Kilic von Firstpons fasst den Abend treffend zusammen: „In drei Runden konnten wir anhand der Expertise von Komplizinnen und Komplizen unsere Lücken entdecken und sie nun als Ansatz für unser Vorgehen nutzen. Andere Perspektiven einzuholen ist ein sehr wichtiger Bestandteil von Projekten, denn sie helfen uns, neue Wege zu erkennen und bestehende Annahmen zu hinterfragen. Ein Schritt zurück kann manchmal danach zwei Schritte vorwärts bringen. Ich möchte mich herzlich beim Ideenkanal bedanken, dass wir diese einzigartige Plattform nutzen konnten.“ Dass der Ideenkanal weit mehr ist als eine Plattform für Ideen, brachte Komplize Leone Ming besonders schön auf den Punkt: „Was mich am Ideenkanal besonders fasziniert, ist der scheinbare Widerspruch: Eigentlich stehen gar nicht die Ideen im Mittelpunkt, sondern die Menschen. Denn Ideen entstehen nicht einfach. Sie wachsen dort, wo Menschen den Mut haben, Fragen zu stellen, Neues auszuprobieren, Feedback anzunehmen und sich weiterzuentwickeln.“ Abschluss und Förderung Nach den Mentoring-Sessions kamen alle nochmals zusammen. Die Ideen wurden ein letztes Mal präsentiert. Geschärft, konkreter und mit vielen neuen Impulsen. Das Publikum entschied sich für den Dokumentarfilm «wohl?habend», der mit der Startförderung von CHF 1'000 ausgezeichnet wurde. Zudem darf das Team sich und ihr Projekt im Rahmen des "Ideenkanal Persönlich-Talk" in Kooperation mit dem Podcasthus.li präsentieren. (Podcast folgt im September 2026) Community, Musik und Austausch Auch nach dem offiziellen Programm blieb das Vadozner Huus gut gefüllt. Bei regionalen Getränken, der Verpflegung von Ana Escudeiro und der Live-Musik von Kurt Ackermann wurden Ideen weiterdiskutiert, Kontakte geknüpft und neue Kooperationen angestossen. Fazit Das Ideencamp #38 hat einmal mehr gezeigt, dass gute Ideen nicht im stillen Kämmerlein entstehen. Sie wachsen dort, wo Menschen bereit sind, Fragen zu stellen, Feedback zu geben und gemeinsam weiterzudenken. Vier Projekte sind nun einen wichtigen Schritt weiter. Noch wichtiger aber ist die Community, die hinter ihnen steht und ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Zeit teilt. Ein herzliches Dankeschön an alle Täter, Kompliz, Partner und Gäste, die diesen Abend erneut zu etwas Besonderem gemacht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Ideencamp. Die Videos im Rahmen des Ideencamp #38 wurden freundlich unterstützt von Hartmann Beck Rechtsanwälte AG. Ausblick Die nächste Gelegenheit, bei einem Ideencamp in Vaduz persönlich mit dabei zu sein gibt es hier. Du möchtest deine Idee weiterentwickeln oder mehr zu unseren Angeboten erfahren? Dann buche dir jetzt dein kostenfreies 1:1-Online-Gespräch mit dem Ideenkanal-Team. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren oder uns auf LinkedIn zu folgen.
- Von Creator Music Camp bis KI-Transparenz: Das war das Ideencamp #37
Wie entwickeln sich Ideen nach der Teilnahme an einem Ideencamp weiter? Welche Geschichten des Scheiterns bringt der ehemalige liechtensteinische Regierungschef Daniel Risch mit? Und was passiert, wenn 60 Menschen zusammenkommen, um Ideen und Projekte gemeinsam voranzubringen? Das Ideencamp #37 hat darauf Antworten geliefert. Ideencamp #37 - Zum Start gab es den FuckUp-Talk mit dem ehemaligen Liechtensteiner Regierungschef Daniel Risch (links). Am 12. März 2026 wurde das Vadozner Huus einmal mehr zum Treffpunkt für kreative Köpfe, offene Gespräche und neue Perspektiven. Rund 60 Personen aus der Region und sogar aus Schaffhausen und Wien fanden sich ein, um Ideen kennenzulernen, zu hinterfragen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Mit dem Ideencamp #37 ist der Ideenkanal ins neue Jahr gestartet. Einmal mehr wurde deutlich: Hier entstehen nicht nur Ideen, sondern konkrete Projekte. Ideencamp #37 Vlog - Moderiert und produziert von Andreas Krättli, ehemaliger Täter mit der Idee Podcasthus.li Erfahrungen teilen, Mut machen Neu startete das Ideencamp bereits um 17:15 Uhr mit dem Ideen-Talk, moderiert von Judith Lutz. Zwei ehemalige Täterinnen sowie Stephan vom Ideenkanal-Team gaben Einblick in die Weiterentwicklung ihrer Projekte und zeigten, warum dieses neue Format bewusst den Auftakt bildet. Im Zentrum standen echte Erfahrungen. Was passiert nach dem Pitch? Was funktioniert und was nicht? Und wie geht es mit den Projekten weiter? Besonders eindrücklich: Carola Mayerhoffer wurde mit ihrem Projekt Design für Neurodiversität für den IBK Gesundheitspreis 2026 nominiert, während Tanja Mettler mit ihrem Projekt 2givelife.org bereits rund 6'500 Kinder in Afrika unterstützt. Offizieller Start und Begrüssung Um 17:45 Uhr wurde das Ideencamp offiziell eröffnet durch Stephan und den Vaduzer Bürgermeister Florian Meier. Dieser zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Reichweite des Formats: "Das Format vereint Inspiration, tolle Ideen und das Wissen von Vielen. Das macht es spannend. Wir als Gemeinde Vaduz sind froh, Gastgebergemeinde dieses einzigartigen Formats zu sein." Begrüssung durch Bürgermeister Florian Meier (rechts) FuckUp-Talk mit Daniel Risch Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der FuckUp-Talk mit Daniel Risch. Er sprach offen über seine gescheiterte Squash-Karriere, die deutlich abgelehnte S-Bahn-Abstimmung (63 % Nein), Entscheidungen während der Pandemie und darüber, was er aus all diesen Erfahrungen gelernt hat. Seine Botschaft war klar: Scheitern gehört dazu. Entscheidend ist, was man daraus macht. Daniel Risch ergänzt: "Ich habe den Ideenkanal schon immer gut gefunden und gerne unterstützt. Ich bin natürlich nicht nur für den FuckUp-Talk gekommen, sondern habe mich auch aktiv eingebracht. Es ist super spannend zu sehen, welche Ideen hier entstehen und wie sie gemeinsam weiterentwickelt und besser gemacht werden." Vier Ideen, die Mitgestalter:innen suchen Anschliessend gehörte die Bühne vier neuen Ideen-Teams: Creator Music Camp von Kevin Verling & Diogo Marins Ein Camp für Musiker:innen und kreative Köpfe aus der Region, um gemeinsam Songs zu entwickeln, sich auszutauschen und zu vernetzen. securehaven.ai von Theresa Amann & Things with AI GmbH Ein Tool, das KI-Anwendungen hinsichtlich Sicherheit, Transparenz und verantwortungsvollem Einsatz überprüfbar macht. expert-hub.li von Stephan Gstöhl & German Beck Eine Plattform, die Expertenwissen sichtbar macht und Menschen gezielt miteinander vernetzt. Superbrot für Superkids von Ana Escudeiro Ein Ansatz, Brot als gesunden Alltagsbegleiter für Kinder neu zu denken und in Kitas sowie Schulen zu etablieren. Mentoring-Sessions In den anschliessenden Mentoring-Sessions wurde während rund 2 Stunden intensiv gearbeitet. Drei Runden ermöglichten unterschiedliche Perspektiven und halfen, die Ideen weiter zu schärfen. Das Team des Creator Music Camp beschreibt es so: „Die drei Runden waren sehr facettenreich und wertvoll. Wir konnten viele neue Kontakte knüpfen und konkrete Ideen zur Umsetzung sammeln, von möglichen Standorten bis hin zu strukturellen Fragen wie Aufbau und nächsten Schritten. Wir haben jetzt einen deutlich klareren Weg vor Augen.“ Abschluss und Förderung Um 21:00 Uhr folgte die Abschlusspräsentation. Das Publikum entschied sich für das Creator Music Camp, das mit einer Startförderung von CHF 1'000 ausgezeichnet wurde. Zudem dürfen die beiden Täter ihr Projekt im Rahmen des "Ideenkanal Persönlich-Talk" in Kooperation mit dem Podcasthus.li präsentieren (siehe unten) 👇 Community, Musik und Austausch Auch nach dem offiziellen Teil blieb es lebendig. Gespräche gingen weiter, neue Kontakte entstanden und Ideen wurden weitergesponnen. Für die musikalische Begleitung sorgte das Duo Puma & Matias Collantes, während Vegaluna für die Verpflegung verantwortlich war. Fazit as Ideencamp #37 hat einmal mehr gezeigt: Wenn Menschen ihre Ideen teilen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam weiterdenken, entsteht echte Wirkung. Vier neue Projekte sind nun einen wichtigen Schritt weiter. Und der Ideenkanal startet mit viel Energie ins Jahr 2026. Ein grosses Danke an alle Täter:innen, Kompliz:innen, Partner:innen und Gäste. Die Videos im Rahmen des Ideencamp #37 wurden freundlich unterstützt von der Wolf Druck AG – die Druckerei mit Leidenschaft für Qualität und frische Ideen. Ausblick Die nächste Gelegenheit, bei einem Ideencamp in Vaduz persönlich mit dabei zu sein gibt es hier. Du möchtest deine Idee weiterentwickeln oder mehr zu unseren Angeboten erfahren? Dann buche dir jetzt dein kostenfreies 1:1-Online-Gespräch mit dem Ideenkanal-Team. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren oder uns auf LinkedIn zu folgen.
- Pitch Guide: Wie präsentiere ich meine Idee in einer Minute?
Das Abenteuer Ideenkanal startet bereits beim Bewerbungsformular. Wie formuliere ich meine Idee in 300 Zeichen? Und wie bringe ich mein Vorhaben in einer Minute auf den Punkt? In diesem Blogbeitrag haben wir unsere wichtigsten Tipps und Tricks zusammengefasst. Als erstes empfehlen wir unseren Ideenkanal Kompass für eine klare Strukturierung der Idee: In unserem Pitch Guide haben wir unsere Erfahrungen aus über 300 betreuten Projektpräsentationen zusammengefasst. Darin präsentieren wir dir eine handfeste Methode zur Entwicklung einer kurzen, überzeugenden und leicht wiederholbaren Präsentation von dir und deiner Projektidee. Zudem erfährst du wertvolle Tipps, auf was es bei einem Pitch ankommt und wie du dich am besten darauf vorbereitest. Download Pitch Guide Der Pitch Canvas ist das zum Pitch Guide dazugehörige Arbeitsblatt. Es dient dir als Leitfaden, Notizzettel und Schweisstuch. Download Pitch Canvas Und damit das ganze nicht zu trocken endet, no a bissele was humorvolles: Gut zu wissen für deinen Pitch am Ideencamp: Du kannst auf Dialekt, Hochdeutsch oder auch Englisch pitchen. Du darfst uns ein Bild mind. 2 Tage vor dem Camp zusenden. Auflösung: 1920 x 1080 Du hast 1 Minute Zeit, drehst dafür die Sanduhr selbst Danke an den Call-to-Action am Schluss. Was ist deine Fragestellung? Wie kann man dir am Ideencamp helfen?
- Daniel Risch im FuckUp-Talk: „Das waren meine schwierigsten Entscheidungen als Regierungschef“
Als Daniel Risch als frisch gewählter Wirtschaftsminister den Ideenkanal 2017 offiziell eröffnete, war weder ihm noch Christof und Stephan vom Ideenkanal bewusst, dass sie sich neun Jahre später beim ersten Ideencamp 2026 wiedersehen würden. Noch weniger, dass Daniel dabei die Hauptrolle im FuckUp-Talk einnehmen würde. Als politisches Greenhorn wurde Daniel 2016 angefragt, ob er sich vorstellen kann, für die Wahl zum Regierungsrat zur Verfügung zu stehen. Nachdem der Spitzenkandidat seiner Partei nach der Wahl seinen Rückzug bekannt gab, wurde Daniel Risch überraschend zum Vizeregierungschef der Regierung des Fürstentums Liechtenstein. Vier Jahre später wurde er selbst zum Regierungschef gewählt. Im FuckUp-Talk beim Ideencamp #37 erzählt Daniel offen von den Momenten, in denen er ins sprichwörtlich kalte Wasser geworfen wurde, welche schwierigen Entscheidungen er treffen musste und was er daraus gelernt hat. Sein Glaubenssatz, geprägt von seinem Grossvater: „Besser gegangen und bereut, als nicht gegangen und bereut.“ Hier gibt’s den ganzen Talk mit Daniel Risch : Impressionen Save the Date Die nächsten Termine für Täter:innen, Kompliz:innen und Gäste. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum Ideenkanal und den Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren oder uns auf LinkedIn zu folgen.
- Stephan zu Gast beim Digitalk-Podcast - 16 Jahre Ideenkanal
Seit mittlerweile 16 Jahren wirkt der Ideenkanal im DACHLI-Raum. Was ursprünglich als einmaliger Wettbewerb geplant war ist heute ein fester Bestandteil der Innovationslandschaft in Liechtenstein und darüber hinaus. 36 Ideencamps und über 1'000 Ideen sind Grund genug für das Team vom Digitalk, um Stephan einzuladen und mit ihm über die Geschichte des Ideenkanals zu sprechen. Laut den Machern des Podcasts, ist der Ideenkanal mehr als nur eine Plattform. Er ist Sprungbrett, Sparringpartner und Möglichmacher für kreative Köpfe mit Tatendrang. Stephan gibt Einblicke in das Ideencamp, spricht darüber, wie seit der Gründung über 1'000 Ideen sichtbar gemacht wurden und warum nicht nur Kapital, sondern vor allem Haltung und Mut für die Umsetzung einer Idee entscheidend sind. Welche Ideen haben wirklich Potenzial? Wie geht man mit ungewöhnlichen oder nicht umsetzbaren Einfällen um? Und welche Rolle spielen Community, Feedback und Unterstützung auf dem Weg von der ersten Skizze bis zur Umsetzung? Manuel Zangger und Stephan sprechen in der Folge über verschiedene Punkte: Wie der Ideenkanal Menschen konkret begleitet Warum Geld nicht immer der entscheidende Faktor ist Was es mit den CHF 1'000 Startförderung auf sich hat Und weshalb Scheitern oft ein wichtiger Teil des Prozesses ist Danke für die Einladung! Podcast anhören 👇🏼 Möchtest du auch mal bei einem Ideencamp dabei sein? Jetzt Termine checken und für ein Ideencamp anmelden!
- Ideenkanal 2026: Wo Ideen gefördert werden - und Scheitern erlaubt ist
Der Ideenkanal hat sich seit 2010 zur zentralen Plattform für Innovation, Unternehmertum und gesellschaftliche Entwicklung in Liechtenstein entwickelt. Was viele Projekte eint: Sie sind nicht perfekt gestartet, aber konsequent weitergedacht worden. Genau hier setzt das Jahresprogramm 2026 an. Mit neuen Impulsformaten, gezielter Förderung und einer klaren Bekenntnis zum Lernen aus Erfahrung schafft der Ideenkanal Räume, in denen Ideen echte Chancen bekommen und Scheitern erlaubt ist. Was die mittlerweile über 130 geförderten Projekte verbindet, ist nicht unbedingt ein makelloser Start, sondern der Wille, Bestehendes weiterzuentwickeln. Eingebracht wurden in den letzten Jahren Ideen von engagierten Einzelpersonen, Teams und Organisationen, die laufende Projekte geöffnet haben, um sie gemeinsam zu verbessern. Entscheidend war dabei weniger anfängliche Perfektion, sondern die Offenheit für Feedback und die Unterstützung durch die Community des Ideenkanals. So wurden aus Skizzen und bestehenden Ansätzen tragfähige Projekte mit gesellschaftlicher, wirtschaftlicher oder kultureller Wirkung. Ein wichtiges Zeichen für diese Entwicklung ist die verlängerte Partnerschaft mit der Gemeinde Vaduz, welche die Ideenkanal Stiftung auch 2026 und 2027 unterstützt. Auch die Liechtensteinische Landesregierung begleitet den Ideenkanal seit vielen Jahren. Die Zusammenarbeit mit öffentlichen Partnern unterstreicht den Anspruch, Innovation und Engagement nachhaltig zu fördern. Ideencamps als Herzstück Im Zentrum stehen auch 2026 die vier Ideencamps im Vadozner Huus: am 12. März, 25. Juni, 17. September und 12. November, jeweils von 17 bis 22 Uhr. Das bewährte Herzstück bleibt bestehen – und wird zugleich weiterentwickelt. Neu starten die Ideencamps mit Ideen-Talks. Dabei berichten geförderte Täter:innen offen über ihren Weg: über Zweifel, Wendepunkte, Rückschläge und Erfolge. Als Täter:in bezeichnet der Ideenkanal jene Menschen, die mit einer konkreten Idee ins Ideencamp kommen und diese weiterentwickeln möchten. Unterstützt werden sie dabei von Kompliz:innen – erfahrenen Fachpersonen aus Wirtschaft, Gesellschaft oder Verwaltung, die ihr Wissen und ihre Kontakte einbringen. Ergänzend bleiben die FuckUp-Talks ein wesentlicher Programmpunkt. Zum Auftakt ist Daniel Risch, ehemaliger Regierungschef Liechtensteins, zu Gast. Er spricht offen über persönliche Fehler und die Learnings aus seiner politischen Laufbahn. Von der Idee zur Umsetzung Nach den Talks präsentieren vier Täter:innen-Teams ihre Ideen in kurzen Pitches. In ko-kreativen Mentoring-Sessions werden diese gemeinsam mit Moderator:innen, Kompliz:innen und Gästen weiterentwickelt. Neu erhalten die Teams am Ende des Abends die Chance auf eine Förderung von CHF 1’000, um nächste Umsetzungsschritte zu ermöglichen. Ergänzt werden die Ideencamps auch 2026 durch Verpflegung von regionalen Anbietern sowie ein musikalisches Rahmenprogramm. Teilnehmende Täter:innen profitieren neben der Chance auf Förderkapital von fachlichem Feedback, wertvollen Kontakten und zusätzlicher Medienpräsenz. Auch Kompliz:innen und Gäste nehmen neue Impulse mit, erweitern ihr Netzwerk und können Projekte aktiv bei der Umsetzung unterstützen. Ergänzend bietet die Ideenkanal Stiftung auch 2026 kostenfreie 1:1-online-Beratungen an. Interessierte können sich eine 30-minütige Beratung buchen, mehr über die Angebote des Ideenkanals erfahren und gemeinsam klären, welcher nächste Schritt sinnvoll sein könnte. Weiter intensiviert wurde die Kooperation mit dem “aha – Tipps & Infos für junge Leute”. Menschen im Alter von 14 bis 30 Jahren profitieren 2026 noch stärker von Beratung, Vernetzung und konkreten Impulsen. Darüber hinaus ist ein neues Alternatives Entwicklungsprogramm entstanden. Nach einer zweijährigen Pilotphase mit mehreren Teilnehmenden steht das Programm nun interessierten Personen und Organisationen offen und legt den Fokus auf persönliche, unternehmerische und organisatorische Entwicklung. Ob als Täter:in , Kompliz:in , Gast oder Organisation – der Ideenkanal lebt von Vielfalt und Offenheit. Wer Ideen nicht nur denken, sondern gemeinsam weiterentwickeln und umsetzen will, ist eingeladen, Teil davon zu werden. Jetzt Termine checken und für ein Ideencamp anmelden!
- Ideenkanal 2025 Wrap-up!
Schon ist es wieder soweit: Ein weiteres Jahr geht zu Ende. Und mit diesem Blog-Beitrag findet das Ideenkanal-Jahr 2025 offiziell seinen Abschluss. Zeit also, das Jahr nochmals Revue passieren zu lassen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Vier öffentliche Ideencamps und das zweite themenspezifische Ideencamp SPORT in Vaduz Mit dem Ideencamp Sport #2 am 13. März startete die Ideenkanal Stiftung in ihr insgesamt fünfzehntes Jahr. Es folgten vier weitere themenoffene Ideencamps. Insgesamt kamen über das Jahr hinweg über 40 Teilnehmer:innen pro Ideencamp aus Liechtenstein, der Schweiz, Deutschland und Österreich ins Vadozner Huus, um gemeinsam einen inspirierenden Abend zu erleben, Projekte weiterzuentwickeln und Erfolge zu feiern. Über 200 Kompliz:innen, 20 Täter:innen, fünf Referent:innen und sechs Künstler:innen Neu in diesem Jahr konnten sich auch ehemalige Täter:innen aus vergangenen Ideencamps in den Update-Runden präsentieren und über ihre Fortschritte – aber auch über Rückschritte – berichten. Auch 2025 waren die Ideencamps wieder ein Fundus an vielfältigen und spannenden Ideen. Von Events über Sportplattformen bis hin zu neuen Medienformaten wurde eine breite Palette an Vorhaben in den Mentoring-Sessions weiterentwickelt. Insgesamt wurden die 20 Projekte von rund 200 Kompliz:innen unterstützt. Im Folgenden sind nochmals alle Täter:innen, Gäste der FuckUp-Talks sowie Künstler:innen aufgeführt. Ideencamp Sport #2 in Kooperation mit dem Liechtensteiner Olympischen Committee Täter:innen und ihre Ideen Ausbildung Athletiktraining von Stefan Gesslbauer (Schaan) Gamification-Plattform von Oliver Blatzer (Dornbirn) Olympische Werte vermitteln von Marion Gulli (Schaan) Plattform für Frauen im Sport von Martina Scheichl (Götzis) FuckUp-Talk: Fabienne Wohlwend (Schellenberg) Musik: Moritz Schädler (FL, Zürich) Verpflegung: Vegaluna (Vaduz) Detaillierter Blog-Beitrag: Ideencamp Sport #2 Ideencamp #33 Täter:innen und ihre Ideen: StreamUp von Tatjana Nebel (Zürich) Spice Academy von 4. Klasse der Oberschule (Vaduz) Durch die Wand - Kunst und Jugend von Ulrike Hoop (Eschen) World of Opportunities Simone Frick (Vaduz) FuckUp-Talk: Julia Zambonin (Dornbirn) DJ: DJ-Duo Roger & Raffi (FL) Verpflegung: Vegaluna (Vaduz) Detaillierter Blog-Beitrag: Ideencamp #33 Ideencamp #34 Täter:innen und ihre Ideen: Brudiland – Neue News für Junge von Daniel Bargetze (Vaduz) Smartbag Liechtenstein von Michael Nenning (Vaduz) Design für Neurodiversität von Carola Mayerhoffer (Balzers) HealthBlokk von Shideh Heravi (Dornbirn) FuckUp-Talk: Michael Meirer (Triesen) Musik: Harmoniemusik Vaduz sowie Brassidenz (Vaduz) Verpflegung: Harmoniemusik Vaduz (Vaduz) Detaillierter Blog-Beitrag: Ideencamp #34 Ideencamp #35 Täter:innen und ihre Ideen: Zirkuläre Unterwäsche von Leonardo Anic (Vaduz) «2givelife» - Firmen-Patenschaften von Tanja Mettler (Buchs) Podcasthus Liechtenstein von Andreas & Cristini Krättli (Triesen) Servevo - Eine smarte Tennisplattform von Lara Calasnicov & Daniel Lochbihler (Triesen) FuckUp-Talk: Andreas Gerster (Balzers) Musik: Kurt Ackermann (Vaduz) Verpflegung: Granville Cafe (Ruggell) Detaillierter Blog-Beitrag: Ideencamp #35 Ideencamp #35 Täter:innen und ihre Ideen: Memy – Geschichten bewahren von Valentin Bese (Vaduz) Vendli – Das All-in-One Kassensystem von Stefan Macanovic (Schaanwald) Freeride – Eine Woche, die bewegt von Luis (15) & Alvin (14) mit Virginie Meusburger-Cavassino (Vaduz) MO-bility – CO₂-neutrale Logistik von Alexander Moosbrugger, Gerold Strehle & Peter Gschliesser (Lochau & Bregenz) FuckUp-Talk: Marco Weishaupt (Triesen) Musik: Larry Woodley (Schellenberg) Verpflegung: AckerKüche (Vaduz) Detaillierter Blog-Beitrag: Ideencamp #36 Wirkungsbericht und Zukunftsperspektiven In diesem Jahr erstellte die Ideenkanal Stiftung zum zweiten Mal einen Wirkungsbericht . Der Bericht dient der Evaluation und Weiterentwicklung der Fördermassnahmen der Stiftung. Zudem wurde erstmals auch Liechtenstein auf die Bühne des European Social Enterprise Monitor (ESEM) gebracht. Das Ergebnis gibt es hier . Für 2026 sind vier öffentliche Ideencamps geplant, ergänzt um verschiedene Programme für Privatpersonen sowie Unternehmen. Zudem bietet sich wieder die Möglichkeit, sich als Ideencamp-Moderator ausbilden zu lassen ( Termine ). Grosses Danke an alle Partner und Teilnehmer:innen Zu guter Letzt möchten wir uns vom Ideenkanal-Team nochmals von Herzen bei unseren Partner bedanken. Besonders erwähnen wollen wir hier die Ideenkanal-Gastgemeinde Vaduz, die ihre Partnerschaft um zwei weitere Jahr bis 2027 verlängert hat. Des Weiteren möchten wir uns bei allen Täter:innen, Kompliz:innen, Referent:innen, Künstler:innen und Gästen bedanken, die mit ihren Teilnahmen unsere Arbeit sinnhaft und bedeutungsvoll machen. Auf ein spannendes und innovatives Jahr 2026!
- Fabienne Wohlwend im FuckUp-Talk: Wenn "Augen zu und durch" zur Erfolgsstrategie wird
Zwischen Nervenkitzel und Neubeginn! Die Liechtensteiner Profirennfahrerin Fabienne Wohlwend blickt mit Stephan im Rahmen des Ideencamp Sport #2 auf ihre bewegte Karriere zurück. Fabienne spricht offen über das Scheitern auf der Rennstrecke, die Narben ihres ersten schweren Unfalls, die Mentalität "Augen zu und durch" und ihre Entscheidung, den sicheren Hafen ihres Bankjobs zu verlassen und alles auf den Motorsport zu setzen. Hier gibt's den ganzen Talk mit Fabienne Wohlwend: Save the Date Die nächsten Termine für Täter:innen, Kompliz:innen und Gäste. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum Ideenkanal und den Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren , unserer Telegram-Gruppe beizutreten oder uns auf LinkedIn zu folgen.
- Freeride-Camp bis All-in-one-Kassensystem – das war das Ideencamp #36
Am 13. November wurde das Vadozner Huus zum letzten Mal im Jahr 2025 zum lebendigen Treffpunkt für Innovations- und Kooperationsbegeisterte aus dem Alpenrheintal. Beim Ideencam p #36 standen vier frische Ideen sowie drei aufstrebende Projekte aus vergangenen Camps im Rampenlicht – begleitet von intensiven Mentoring-Runden und einem kraftvollen FuckUp-Talk mit Unternehmer Marco Weishaupt. Ideencamp #36 - Super Stimmung mit tollen Ideen und guter Musik. Fotos: Daniel Schwendener & Moris Frommelt Bereits beim Eintreffen war spürbar: Die Neugier ist gross. Wiederum fanden sich über 40 Personen im Alter zwischen 14 und 80 Jahren ein, tauschten sich rege aus und lernten sich bereits vor dem offiziellen Start kennen. Als der Countdown zehn Minuten bis zum Beginn anzeigte und die Gäste langsam Platz nahmen, sorgte Musiker Larry Woodley mit seiner Gitarre für heitere Stimmung. Sein Auftritt – inklusive dem Hit Rolling Down the River – war auch der Moment, der Moderator Stephan nach vorne brachte, um den symbolischen Bogen vom Fluss zum Kanal zu spannen. Mit einem herzlichen «Willkomma bim Ideencam p #36 vo dr Ideenkanal Stiftig» eröffnete er den Abend. Besonders erfreulich: Rund die Hälfte der Anwesenden hob die Hand, als er fragte, wer zum ersten Mal dabei sei. Alles war bereit für einen inspirierenden Abend im Herzen von Vaduz – aufgeteilt in eine Update-Runde, einen FuckUp-Talk, den Ideen-Pitch, Mentoring-Sessions und viel Raum zum Netzwerken bei gutem Essen, Getränken und bester Live-Musik. Drei Ideen - die Update-Runde Bevor die neuen Ideen ihren Pitch präsentierten, berichteten drei Teams aus früheren Ideencamps von ihren jüngsten Fortschritten. Ein Auftakt, der eindrücklich zeigte, wie vielseitig und wirkungsvoll sich Projekte weiterentwickeln können: Coworking-Space 2.0 – von Annette Höland Nach ihrer Teilnahme beim Ideencamp #32 nahm Annette zahlreiche Inputs mit – vor allem einen zentralen: in kleinen Schritten weitergehen. Diese Herangehensweise zahlte sich aus. Das Projekt wuchs stetig weiter, bis der grosse Schritt gelang: Mit Unterstützung der Gemeinde Schaan darf das Team nun gemeinsam mit weiteren Interessierten die Planung für einen neuen Coworking-Space im Zentrum von Schaan vorantreiben. Crowd.li – von Stephan Gstöhl Stephan präsentierte die jüngsten Entwicklungen der Plattform Crowd.li, die regionalen Projekten Sichtbarkeit und Unterstützung bietet. Die wertvollen Rückmeldungen aus dem Ideencamp #31 trugen massgeblich zur Weiterentwicklung bei. Interessierte können sich bereits jetzt für den Newsletter anmelden, um den Start im Jahr 2026 mitzuerleben und mitzuwirken. projektMACHEREI – vom AHA Tipps & Infos für junge Menschen Virginie Meusburger-Cavassino stellte die projektMACHEREI vor – ein Format, das junge Menschen ermutigt, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Das Projekt entstand auch aufgrund der Inputs aus dem Ideencamp #30 und löst den in die Jahre gekommenen Jugendprojektwettbewerb ab. Der geplante Start in der Poolbar Feldkirch verzögert sich aufgrund politischer Entwicklungen in beteiligten Bundesländern und Kantonen. 2026 soll nun ein neuer Versuch starten. Wir werden versuchen im Jahr 2026 noch mehr junge Menschen ans Ideencamp zu bringen. Täterin und Partnerin Virginie Meusburger-Cavassino Vier Ideen – die Pitch-Runde Wie immer hatten die Teams eine Minute, um ihre Vision auf den Punkt zu bringen. Und wie immer war es beeindruckend, wie viel Energie, Klarheit und Leidenschaft in diesen 60 Sekunden steckt. Die vier Ideen im Überblick: Memy – Geschichten bewahren - von Valentin Bese (Vaduz) Die App verwandelt WhatsApp-Chats in persönliche Erinnerungsbücher – eine digitale Schatzkiste für Familien, Paare und Freundschaften. Gesucht (und gefunden): Feedbackgeber:innen für die Weiterentwicklung. Ich hatte alle Generationen am Tisch und sie haben mir aufgezeigt, was es alles noch für weitere Bedürfnisse gibt. Jetzt fokussiere ich mich auf den nächsten Schritt und fühle mich noch mehr bekräftig, die Idee umzusetzen. Täter Valentin Bese Vendli – Das All-in-One Kassensystem - von Stefan Macanovic (Schaanwald) Eine smarte Lösung für lokale Händler: Verkauf, Lager und Buchhaltung vereint in einem System, das kleinen Betrieben Zeit spart und Abläufe vereinfacht. Gesucht (und gefunden): Inputs von Unternehmer:innen und Ladenbesitzer:innen – insbesondere zur Optimierung des Bonussystems. Es waren genau die richtigen Menschen bei mir am Tisch. Sie alle haben mir wichtige und richtige Impulse für die Weiterentwicklung von meinem Projekt gegeben. Täter Stefan Macanovic Freeride – Eine Woche, die bewegt - von Luis (15) & Alvin (14) mit Virginie Meusburger-Cavassino (Vaduz) Eine Erlebniswoche in den Alpen, die jungen Menschen – vor allem Jungs – durch Freeride-Sport Selbstvertrauen, Verantwortung und Teamgeist vermittelt. Gesucht (und gefunden): Freerider:innen und Unterstützende, die das Format weiterentwickeln und beim Ausbau mitwirken möchten. Für uns war es eine tolle Erfahrung, mit so vielen Menschen unsere Idee zu teilen und weiter zu entwickeln. Wir werden das Projekt umsetzten. Täter Alvin & Luis MO-bility – CO₂-neutrale Logistik - von Alexander Moosbrugger, Gerold Strehle & Peter Gschliesser (Lochau & Bregenz) Ein innovativer Ansatz für nachhaltige Lieferketten: Photovoltaik trifft E-Mobilität. Ziel ist eine kreislauffähige, klimaneutrale Logistik für die Region. Gesucht (und gefunden): Mitstreiter:innen aus den Bereichen Transport, Energie & Innovation. Es ist immer wieder eine unglaubliche Erfahrung und eine wunderbare Aufbruchstimmung am Ideencamp. Danke allen Kompliz:innen, Mitdenker:innen und dem ganzen Ideenkanal-Team dafür! Mittäter Gerold Strehle Mentoring-Sessions mit der Komplizenschaft In den anschliessenden drei Mentoring-Runden wurde intensiv diskutiert. Die Teams setzten sich mit Expert:innen, Unternehmer:innen und interessierten Gästen zusammen – offen, neugierig und manchmal herausfordernd. Von Feinschliff am Geschäftsmodell über Zielgruppen-Schärfung bis zur Suche nach Partnerschaften: Die Unterstützung war breit, konkret und wirkungsvoll, auch dank der tollen Arbeit des Moderator:innen-Teams . FuckUp-Talk mit Marco Weishaupt Ein besonderes Highlight war der offene, humorvolle und reflektierte Talk mit Marco Weishaupt , Gründer der b_smart selection . Er sprach über seinen Weg als Quereinsteiger, das Abwägen von Risiken und darüber, wie einige seiner wichtigsten Erkenntnisse genau aus den Momenten entstanden sind, in denen etwas nicht wie geplant lief. Hier geht's zum ganzen FuckUp-Talk-Video . Musik, Verpflegung & Austausch Bei Musik von Larry Woodley , einer entspannten Atmosphäre und gutem Essen der Ackerküche des Vereins Ackerschaft entstanden neue Kontakte, spontane Ideen und inspirierende Gespräche – bis spät in den Abend hinein. Fazit Das Ideencamp #36 hat vier Projekte einen grossen Schritt vorangebracht und vielen Gästen Mut gemacht, ihre eigenen Ideen weiterzuverfolgen. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden, Kompliz:innen und Gäste für ihren Beitrag. Ebenfalls bedanken wir uns bei der Gemeinde Vaduz für ihr Vertrauen und ihre wertvolle Unterstützung in diesem und den nächsten beiden Jahren. So macht Partnerschaft Sinn und Spass! Ausblick Die nächste Gelegenheit, bei einem Ideencamp in Vaduz persönlich mit dabei zu sein, gibt es im Jahr 2026 wieder. Hier geht's zu den nächsten Terminen . Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren , unserer Telegram-Gruppe beizutreten oder uns auf LinkedIn zu folgen.
- Marco Weishaupt im FuckUp-Talk: Ich bin froh um jeden Fehler, den ich gemacht habe.
Ein paar Dinge haben die Hotelkette b_smart selection und der Ideenkanal gemeinsam: Sie bieten ihren Gästen einen unvergesslichen Abend, beide Ideen sind 2010 entstanden und eine gute Idee passt auf einen Bierdeckel. Beim FuckUp-Talk im Rahmen des Ideencamp #36 spricht Marco über seinen Weg als Quereinsteiger ins Hotelbusiness und darüber, warum er heute dankbar für jeden Fehler ist, der ihn dorthin geführt hat. Als Quereinsteiger mit wenig Kapital wagte Marco den Schritt in eine Branche, die ihm damals noch fremd war. Heute führt er als Verwaltungsratspräsident eine erfolgreiche Hotelgruppe, deren Wurzeln in mutigen Entscheidungen, unerwarteten Wendungen und einer grossen Portion Durchhaltevermögen liegen. Im FuckUp-Talk beim Ideencamp #36 erzählt Marco offen von den Momenten, in denen es schwierig wurde. Seine Aussage: «Wer keine Fehler macht, macht den grössten Fehler.» Zwischen 2020 und 2024 wurde der rasante Aufstieg der b_smart selection zunehmend zum Bumerang, der ihnen um die Ohren flog. Für Marco sind es jedoch genau diese Stolpersteine, die seinen Weg geprägt haben. Jeder Fehler brachte eine Erkenntnis, jeder Rückschlag eine neue Richtung. Seine Geschichte zeigt: Erfolg entsteht nicht trotz Fehlern, sondern durch sie. Und manchmal beginnt ein Hotel-Imperium mit nicht viel mehr als Mut, Neugier und der Bereitschaft, immer wieder aufzustehen und, wie er es selbst formuliert, «den Schädel hinzuhalten». Hier gibt's den ganzen Talk mit Marco Weishaupt : Impressionen Fotos von Daniel Schwendener und Moris Frommelt Save the Date Die nächsten Termine für Täter:innen, Kompliz:innen und Gäste. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum Ideenkanal und den Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren , unserer Telegram-Gruppe beizutreten oder uns auf LinkedIn zu folgen.
- Andreas Gerster im FuckUp-Talk: 15 Jahre OneAgape - Scheitern, Lernen, Weitergehen
Er war der erste Täter beim Ideenkanal im Jahr 2010. Sein Projekt OneAgape Sport & Education begleitet Andreas somit genauso lange, wie es den Ideenkanal gibt. Und es ist noch lange nicht Schluss: Für das Projekt geht es nun erst richtig los – mit der neuen OneAgape Arena, die bereits im Entstehen ist. In diesem FuckUp-Talk spricht der ehemalige Liechtensteiner Fussballprofi Andreas Gerster über die Entstehungsgeschichte seines Projekts, darüber, was er in all den Jahren erlebt hat, und erzählt von teils unglaublichen Erfahrungen: von Korruption, abgerissenen Häusern und Mauern quer über das Fussballfeld – Geschichten, die ihn (fast) zum Ausrasten brachten. Hier gibt's den ganzen Talk mit Andreas Gerster - Täter mit der Idee OneAgape : Save the Date Die nächsten Termine für Täter:innen, Kompliz:innen und Gäste. Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum Ideenkanal und den Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren , unserer Telegram-Gruppe beizutreten oder uns auf LinkedIn zu folgen.













