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  • Julia Zambonin im FuckUp-Talk: Von der Snackidee zur Forbes-Liste

    Sie war Teilnehmerin beim Ideencamp #25 mit ihrer Idee Jause:Pause, dann ging es für Julia steil bergauf: Sie wurde in die Forbes 30 Under 30 aufgenommen und beim Woman in Business Award 2024 als eine der Top 3 Gründerinnen des Jahres ausgezeichnet. Im FuckUp-Talk beim Ideencamp #33 sprach Julia offen über ihre Misserfolge – von überdimensionierten Hightech-Abholstationen bis zur voreiligen Vollzeitanstellung – und die wertvollen Erkenntnisse, die daraus entstanden sind. Hier gibt's den ganzen Talk mit Julia Zambonin - Täterin mit der Idee Jause-Pause : Impressionen Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum Ideenkanal und den Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren ,  unserer Telegram-Gruppe beizutreten  oder uns auf LinkedIn  zu folgen.

  • Sozialunternehmen in Liechtenstein: klein, aber ganz vorne mit dabei

    Wenn wir über Sozialunternehmen sprechen, denkt man oft an Berlin, Amsterdam oder Kopenhagen. Liechtenstein wirkt auf den ersten Blick unscheinbar. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt hier eine beispiellose Dichte an Social Enterprises  – jedes mit einer eigenen, spannenden Geschichte. "Im Jahr 2030 ist das Alpenrheintal als Eldorado für sinnstiftende Ideen bekannt." – Vision der Ideenkanal Stiftung Seit der Gründung der Ideenkanal Stiftung  im Jahr 2015 verfolgen wir dieses Ziel. Trotz unserer kleinen Grösse kommen wir Schritt für Schritt näher. 👉 Den gesamten European Social Enterprise Monitor (ESEM) Bericht für Liechtenstein gibt es hier zum Download: Download Wirkungsbericht 2024 (PDF) Der European Social Enterprise Monitor (ESEM) 2024 übernahmen wir die Rolle des Country Lead  für den European Social Enterprise Monitor (ESEM) und brachten die europaweite Studie gemeinsam mit DigiHub.li nach Liechtenstein. Zum ersten Mal wurde ein systematisches Bild der Social-Enterprise-Landschaft in Liechtenstein gezeichnet. Das Ergebnis: Liechtenstein belegte, gemessen an der Bevölkerung, den Spitzenplatz unter 30 Ländern . Konkret bedeutet das: ein Social Enterprise pro 1.600 Einwohnerinnen und Einwohner. Ein beeindruckender Wert, der zeigt, wie präsent das Thema hier ist. „Formate wie jene der Ideenkanal Stiftung helfen uns, Förderungen und Vorschriften wirklich auf den Boden zu bringen." - Sabine Monauni, Regierungschef-Stellvertreterin Was ist Soziales Unternehmertum eigentlich? Impact-orientiert, wertebasiert, sinnhaft, partizipativ, verantwortlich - so vielfältig die Ausdrucksformen, so gewichtig das gemeinsame Ziel: Social Entrepreneurship schafft eine Wirtschaft mit positiver gesellschaftlicher Wirkung. Laut dem EMES  und der OECD  umfasst Soziales Unternehmertum fünf Prinzipien: Gesellschaftliche Mission : Der Unternehmenszweck liegt in der positiven sozialen, ökologischen oder kulturellen Wirkung. Soziale Missionen stehen im Zentrum der Aktivitäten von Sozialunternehmen. Einnahmen aus Dienstleistungen oder Produkten : Erlöse resultieren zu mindestens 50% aus Dienstleistungen oder Produkten, die einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen. Unternehmerische Autonomie : Sozialunternehmen verfügen über die Entscheidungskompetenz und Verantwortung, um ihre gesellschaftliche Mission effektiv zu verfolgen. Reinvestition der Erträge für gesellschaftliche Zwecke : Ertragsüberschüsse werden zu einem grossen Teil für die gesellschaftliche Wirkung reinvestiert, anstatt sie ausschließlich auf Gewinnmaximierung auszurichten. Einbeziehung der Stakeholder : Sozialunternehmen bieten ihren Stakeholder:innen, darunter Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Gemeinschaften, Möglichkeiten zur Mitwirkung und Beteiligung. "Der Unterschied zwischen einem Sozialunternehmer und einem Geschäftsmann besteht darin, dass der Sozialunternehmer stets nach Wegen sucht, wie er die Welt positiv beeinflussen kann." - Charles Leadbeater, Britischer Autor und Innovationsberater Ideencamp #25 / Mentoring-Sessions Social Entrepreneurs in Liechtenstein: gefördert durch die Ideenkanal Stiftung In den letzten 15 Jahren hat die Ideenkanal Stiftung über 120 Sozialunternehmer:innen in Liechtenstein und der umliegenden Region unterstützt. Hier ein paar Beispiele: Ackerschaft.li  vermittelt Kindern und Jugendlichen praxisnah, wie sie Lebensmittel nachhaltig anbauen und Natur bewusst erleben. Rheintalgas.com  wandelt organische Abfälle aus der Region in Biogas um und zeigt, wie lokale Energieproduktion nachhaltig funktioniert. MyChoice.info  unterstützt junge Menschen dabei, ihre beruflichen Interessen zu entdecken und passende Ausbildungswege zu finden. Gartenkooperative.li  ermöglicht solidarische Landwirtschaft, fördert Gemeinschaft und Bewusstsein für regionale Lebensmittel. OneAgape.li  schafft Chancen für benachteiligte Menschen in Nigeria, sich zu integrieren und ihre Potenziale zu entfalten. „Die Ideencamps bieten eine Plattform, um gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln. Sie fördern Vernetzung und stärken den Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft.“ - Florian Meier, Bürgermeister von Vaduz Erkenntnisse aus dem ESEM Die ESEM-Studie zeigt: Viele Social Enterprises befinden sich noch in einer frühen Wachstumsphase , vor allem in IT und Bildung. Strategisches Management  wird als Schlüsselfaktor gesehen, doch die systematische Messung von Wirkung bereitet oft Schwierigkeiten. 44 Prozent  wünschen sich eine eigene Rechtsform  – daraus entstand die Idee der Impact Cooperative , die einfache, kostengünstige und wirkungsorientierte Strukturen schafft. Handlungsempfehlungen für Liechtenstein Der ESEM ist ein Aufruf zum Handeln : Die Impact Cooperative  als europäisches Modell sichtbar machen Eine Social Enterprise Toolbox  mit Canvas, Vorlagen, Mikrofinanzierungen und Sparring schaffen Wirkung auch für Kleinstunternehmen sichtbar machen, z. B. mit einem Impact Award Politisches Commitment  stärken, z. B. durch eine parlamentarische Anlaufstelle oder soziale Beschaffung Verbindungen nach Europa  festigen und Zugang zu Förderprogrammen erleichtern Einen Impact Innovationsfonds  starten, um mutige gemeinwohlorientierte Lösungen zu ermöglichen. Fazit Liechtenstein mag klein sein, die Dichte an Sozialunternehmen ist europaweit einzigartig. Die Beteiligung am ESEM zeigt eindrucksvoll, wie viel Mut und Innovationskraft  hier zu Hause sind. Schritt für Schritt wird die Vision greifbar: das Alpenrheintal als Eldorado für sinnstiftende Ideen . 👉 Den vollständigen Bericht gibt es hier: Download Wirkungsbericht 2024 (PDF) Wenn du selbst aktiv werden möchtest, findest du hier weitere Informationen: als Täter:in , als Kompliz:in , über das Alternatives Leadership Programm  oder zur Anmeldung für ein Ideencamp .

  • Pitch Guide: Wie präsentiere ich meine Idee in einer Minute?

    Das Abenteuer Ideenkanal startet bereits beim Bewerbungsformular. Wie formuliere ich meine Idee in 300 Zeichen? Und wie bringe ich mein Vorhaben in einer Minute auf den Punkt? In diesem Blogbeitrag haben wir unsere wichtigsten Tipps und Tricks zusammengefasst. In unserem Pitch Guide haben wir unsere Erfahrungen aus über 200 betreuten Projektpräsentationen zusammengefasst. Darin präsentieren wir dir eine handfeste Methode zur Entwicklung einer kurzen, überzeugenden und leicht wiederholbaren Präsentation von dir und deiner Projektidee. Zudem erfährst du wertvolle Tipps, auf was es bei einem Pitch ankommt und wie du dich am besten darauf vorbereitest. Download Pitch Guide Der Pitch Canvas ist das zum Pitch Guide dazugehörige Arbeitsblatt. Es dient dir als Leitfaden, Notizzettel und Schweisstuch. Download Pitch Canvas Und damit das ganze nicht zu trocken endet, no a bissele was humorvolles: Gut zu wissen für deinen Pitch am Ideencamp: Du kannst auf dialekt, Hochdeutsch oder auch Englisch pitchen. Du darfst uns ein Bild mind. 2 Tage vor dem Camp zusenden. Auflösung: 1920 x 1080 Du hast 1 Minute Zeit, drehst dafür die Sanduhr selbst Danke an den Call-to-Action am Schluss. Was ist deine Fragestellung? Wie kann man dir am Ideencamp helfen?

  • Interview mit Manfred Bischof: Der «Massött»

    Interview von Thomas Heskia [create encounter] mit Manfred Bischof, ehemaliger Bürgermeister von Vaduz und Förderer des Ideenkanals, veröffentlicht im Wirkungsbericht 2024 . Ma nfred Bischof / Ideenc amp #28 / Foto: Nils Vollmar Thomas:  Manfred, was machst du heute, nachdem du viele Jahre Bürgermeister von Vaduz warst? Manfred:  Ich sehe mich als «Massött» – ein Begriff aus unserem Dialekt, der bedeutet «man sollte». Oft bleiben in Gemeinden, Verwaltungen oder Unternehmen wichtige Aufgaben liegen, weil sie im Alltag untergehen. Genau hier setze ich an: Ich übernehme Projekte, entwickle Prozesse oder unterstütze bei Aufgaben, die dringend wären, aber keinen festen Verantwortlichen haben. T:  Diese Idee des «Massött» stammt also von dir selbst? M:  Ja, die Idee ist meine. Es war mir wichtig, eine Lücke zu füllen, die ich oft beobachtet habe: Dinge, die eigentlich getan werden sollten, aber immer wieder verschoben werden. Ich helfe dabei, diese Aufgaben anzupacken und umzusetzen. T:  Du hast auch beim Ideenkanal mitgewirkt. Gibt es da Verbindungen zu deinem heutigen Ansatz? M:  Absolut. Der Ideenkanal lebt davon, aus Ideen konkrete Projekte zu machen.  Nicht nur darüber zu reden, sondern ins Handeln zu kommen. Diese Haltung prägt auch mein eigenes Arbeiten. Beim Ideenkanal habe ich gelernt, wie wertvoll kritisches Mitdenken, Sparring und gemeinsames Entwickeln von Lösungen sind. T:  Welche Rolle hattest du im Ideenkanal? M:  Als Bürgermeister habe ich mich dafür eingesetzt, dass der Ideenkanal im Vadozner Huus seine Heimat findet, und dann war ich vor allem als Komplize aktiv. Ich habe Ideengeber unterstützt, ihre Projekte zu konkretisieren, habe Fragen gestellt, kritisch begleitet und neue Impulse gegeben. Eigene Ideen habe ich weniger eingebracht, sondern immer wieder im Hintergrund mitgearbeitet, um andere stärker zu machen. T:  Hat diese Arbeit dich auch persönlich beeinflusst? M:  Sehr. Durch den Ideenkanal habe ich gelernt, offener mit Kritik umzugehen. Man lernt, negatives Feedback nicht als Angriff zu sehen, sondern als Chance für Weiterentwicklung. Wer bereit ist, aus Rückmeldungen zu lernen, wächst nicht nur fachlich, sondern auch als Persönlichkeit. T:  Also geht es im Ideenkanal nicht nur um Projekte, sondern auch um persönliches Wachstum? M:  Genau. Es geht darum, mutig zu sein, offen zu diskutieren, Kritik anzunehmen und daraus die eigene Haltung weiterzuentwickeln. Selbst wenn ein Projekt nicht umgesetzt wird, ist der Lerngewinn für die eigene Persönlichkeit enorm. T:  Gerade in einem kleinen Land wie Liechtenstein. Warum ist diese Offenheit so wichtig? M:  Weil hier fast jeder jeden kennt. Es ist leicht, Menschen in Rollen zu stecken: Bürgermeister, Unternehmerin, Beamter. Der Ideenkanal schafft einen Raum, wo diese Rollen in den Hintergrund treten und echte Begegnung möglich wird. Dadurch entstehen neue Ideen und auch neues Vertrauen. T:  Ich danke dir für das Gespräch. Wenn du selbst aktiv werden möchtest, findest du hier weitere Informationen: als Täter:in , als Kompliz:in , über das Alternatives Leadership Programm oder zur Anmeldung für ein Ideencamp . Hier den vollständigen Wirkungsbericht 2024 herunterladen

  • Interview mit Julia Dohr: Entrepreneurship ist mehr als Wirtschaft

    Interview von Thomas Heskia (create encounter) mit Julia Dohr, Lehrerin an der formatio Privatschule, veröffentlicht im Wirkungsbericht 2024 . Julia Dohr / Ideenc amp #33 / Foto: Ideenkanal Thomas:  Wie bist du an den Ideenkanal geraten? Wie hat das bei dir begonnen und wie bist du jetzt beim Ideenkanal eingebunden? Julia:  Ich glaube, vielleicht vor vier oder fünf Jahren hatte ich den Ideenkanal so ein bisschen am Schirm durch Social Media, Weiterbildungsliste, Leute, die ich kannte. Irgendwann bin ich dann mal an einem Donnerstagabend mit jemandem ans Ideencamp mitgegangen. Ich war einfach nur Gast und begeistert von dem Gefühl, da dabei zu sein. Dann war ich auf der Suche nach einem Experten für meine Schülerinnen an der Privatschule, speziell im Bereich Entrepreneurship. Da haben wir ein Modul, wo es ums Tun und Ausprobieren geht. Da kam mir Stephan sehr gelegen. Wir waren dann viel im Austausch, weil er regelmässig zu uns kam. Ein Element des Kurses war, dass die Klasse an einem Ideencamp teilnimmt. Ich hatte ja selbst so eine gute Erfahrung damit gemacht. T:  Was war deine gute Erfahrung, die du gemacht hast? J:  Dass es so gut tut, in der Gesellschaft, in der wir leben, dafür Raum zu haben, dass man bottom-up gemeinsam jemandem helfen kann, der eine Idee hat. Dass man unkompliziert durch gemeinschaftliches Tun unterstützen kann und dadurch selbst auch wächst. Das hat mir sehr gefallen. T:  Was ist für dich der Unterschied zwischen Wirtschaftskunde und Entrepreneurship? Und was können die Schüler:innen da lernen? J:  Wirtschaftskunde ist ein Teil von Entrepreneurship, aber Unternehmertum ist viel mehr. Es geht um Begeisterung, um den Enthusiasmus für die Umsetzung einer Idee – das kommt vom Herzen. Was mir so gefällt: Wenn jemand nur einen kleinen Funken hat, dann stehen da viele Menschen rundherum und halten trockene Blätter und Tannenzweige hin, damit das Feuer wachsen kann. Das brauchen Jugendliche genauso wie Erwachsene. T:  Was war die wichtigste Lektion für dich? J:  Dass wir nicht allein sind. Dass wir nicht allein die Verantwortung für eine Idee tragen müssen. Dass es Orte gibt, wo Gemeinschaft entsteht und der Ideenkanal ist so ein Ort, an dem etwas blühen kann. T:  Was bedeutet Empathie für dich und wie zeigt sie sich dort? J:  Ganz viel. Jede Idee bekommt denselben Raum, dieselbe Wertschätzung. Empathie lernt man durch Beobachten. Und das Ideencamp ist ein Setting, in dem Menschen eingeladen sind, wertschätzend zu sein. Das fördert Empathie. Ich glaube, das ist in uns allen angelegt – nur kommt es oft nicht zur Geltung. T:  Wenn du es zusammenfassen müsstest: Was bekommst du vom Ideenkanal? J:  Hoffnung. Auf eine gute Zukunft. Auf ein gutes Miteinander. Auf Veränderung durch Engagement. Und das Gefühl, Einfluss nehmen zu können. Teil zu sein von etwas Grösserem, das zum Guten wirkt. T:  Hast du selbst schon eine Idee, die du dort einbringen würdest? J:  Noch nicht – weil ich meine Ideen oft sofort in meinem beruflichen Umfeld umsetze. Aber wenn ich mal eine grössere Idee habe, dann wäre der Ideenkanal ganz sicher meine erste Anlaufstelle. Allein die Vorstellung nimmt mir schon jetzt die Angst davor. T:  Ich danke Dir für das Gespräch. Wenn du selbst aktiv werden möchtest, findest du hier weitere Informationen: als Täter:in , als Kompliz:in , über das Alternatives Leadership Programm oder zur Anmeldung für ein Ideencamp . Hier den vollständigen Wirkungsbericht 2024 herunterladen

  • Ideenkanal Wirkungsbericht 2024 – Persönliches Wachstum im Mittelpunkt

    Der letztjährige Wirkungsbericht der Ideenkanal Stiftung nimmt ein Thema in den Fokus, das uns besonders am Herzen liegt: persönliches Wachstum. Wie Dr. Marc Risch es ausdrückt: "Der Ideenkanal befördert den Weg einer Idee und nicht das Ziel und zahlt somit direkt auf die individuellen Persönlichkeits-Entwicklungs-Konten der Ideengeber ein." Dieser Gedanke zieht sich durch den gesamten Bericht, denn wie ein Leitsatz aus unserem Manifest besagt: „Wir stellen den Menschen vor die Idee.“ . Ideen sind wichtig, aber noch entscheidender sind die Menschen dahinter. Ihr Mut, ihre Fragen, ihre Lernschritte und ihr persönliches Wachstum sind es, was den Ideenkanal ausmacht. Der Bericht betont, dass persönliches Wachstum kein geradliniger Weg ist, sondern ein Prozess voller Umwege, neuer Einsichten und überraschender Wendepunkte. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Räume zu schaffen, in denen genau das möglich wird. Hier den vollständigen Wirkungsbericht 2024 herunterladen Warum persönliches Wachstum? Wer eine Idee hat, wächst mit ihr. Rückmeldungen, Umwege und selbst das Scheitern: all das sind Erfahrungen, die nicht nur eine Idee weiterbringen, sondern Menschen selbst verändern. Der Ideenkanal hat bereits über 120 Menschen auf diesem besonderen Lernweg begleitet. In diesem Blog-Beitrag haben wir 30 Erfolgsgeschichten zusammengefasst. Das Konzept des Ideenkanals fördert die persönliche Entwicklung durch: Mut zum Handeln:  Die Teilnehmenden werden ermutigt, ihre Idee laut auszusprechen und den ersten Schritt zu wagen. Wertschätzung und Feedback:  Ehrliches und wohlwollendes Feedback wird als Spiegel genutzt, um eigene Annahmen zu hinterfragen und den eigenen Weg klarer zu sehen. Stärkung der Selbstwirksamkeit:  Durch die erfahrene Wertschätzung wird Unsicherheit in Selbstsicherheit und Vertrauen in die eigene Wirksamkeit umgewandelt. Vielfalt und Gemeinschaft:  Die Begegnung von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven erweitert den Horizont und stärkt die Fähigkeit, mit Komplexität umzugehen. Die Gemeinschaft gibt Halt und zeigt, dass persönliches Wachstum auch eine soziale Erfahrung ist. Wirkung, die sich in Zahlen und Geschichten zeigt Die Umfrageergebnisse des Wirkungsberichts untermauern diesen Ansatz eindrücklich: Höhere Resilienz:  41 % der Teilnehmenden berichten von höherer Resilienz. Manfred Bischof, ehemaliger Bürgermeister von Vaduz, erklärt, er habe gelernt: „offener mit Kritik umzugehen. Man lernt, negatives Feedback nicht als Angriff zu sehen, sondern als Chance für Weiterentwicklung“. Mehr Mut:  37 % der Teilnehmenden wurden mutiger, eigene Ideen anzupacken. Julia Zambonin, Gründerin von Jause:Pause, erzählt: „Früher war ich introvertiert und unsicher, heute stehe ich gerne auf Bühnen. Das hätte ich mir nie zugetraut“. Wichtiges Feedback:  64 % sagen, dass ermutigendes Feedback der wichtigste Faktor für ihre Entwicklung war. Julia Dohr, Lehrerin an der formatio Privatschule, beschreibt es so: „Wenn jemand nur einen kleinen Funken hat, dann stehen viele Menschen rundherum und halten trockene Blätter hin, damit das Feuer wachsen kann“. Motivation zum Weitermachen:  80 % der Kompliz:innen geben an, dass die Teilnahme am Ideenkanal sie deutlich bis sehr stark motiviert hat, sich beruflich oder privat weiterzuentwickeln. Stephan Gstöhl, ein erfahrener Ideecamp-Teilnehmer, sagt dazu: „Ich war und bin beim Ideenkanal schon in viele Rollen geschlüpft – als Täter, als Komplize, als Partner. Jedes Mal nehme ich frische Energie, wertvolle Begegnungen und den Mut mit, die nächsten Schritte zu gehen.“ Diese persönlichen Geschichten zeigen, dass Wirkung nicht nur in Projekten, sondern vor allem in den Menschen selbst entsteht. In den kommenden Wochen werden wir die vollständigen Interviews einzeln veröffentlichen, um noch tiefer in diese persönlichen Wachstumsgeschichten einzutauchen. All diese Einblicke können aber auch direkt im Wirkungsbericht nachgelesen werden. 2024 in Zahlen Im Jahr 2024 wurden 19 Ideen gefördert. 25 Täter:innen und Mittäter:innen nahmen teil, und es gab 200 engagierte Kompliz:innen. Insgesamt wurden fünf offene Ideencamps durchgeführt, darunter erstmals ein Ideencamp Sport in Kooperation mit dem Liechtenstein Olympic Committee. Mehr Details zu Ideen und Co. gibt es im Blog-Beitrag Wrap-up 2024 . Highlights 2024 Die fortlaufenden Ideecamps im Pocket-Format haben sich bewährt, da es die Ideencamps kompakter, niederschwelliger und vielseitiger macht. Die Durchführung des ersten thematischen Ideencamps zum Thema Sport bestätigte die Wirksamkeit dieses neuen, niederschwelligen Formats. Beat Wachter, Generalsekretär des Liechtenstein Olympic Committee, erklärt: «Das Liechtenstein Olympic Committee bietet mit dem Ideencamp Sport eine einzigartige Chance für Liechtensteiner Verbände, Vereine, Sportler:innen und Interessierte, ihre Ideen und Herausforderungen in einem neuen Umfeld zu bearbeiten und wertvolles Feedback von den Teilnehmenden zu erhalten.» Blick nach Europa Ein weiterer wichtiger Punkt im Jahr 2024 war die erstmalige Rolle der Ideenkanal Stiftung in Zusammenarbeit mit digihub.li als Country-Lead für Liechtenstein beim European Social Enterprise Monitor (ESEM) . Dadurch wurde ein systematisches Bild der Social-Enterprise-Landschaft in Liechtenstein gezeichnet. Die zentralen Erkenntnisse aus dem ESEM stellen wir in einem eigenen Blogartikel vor. Ausblick Der Wirkungsbericht 2024 zeigt: Der Ideenkanal ist mehr als eine Plattform für Ideen. Wir sind ein Raum, in dem Menschen wachsen und so etwas in unserer Gesellschaft in Gang bringen können. Die Einladung steht: Finde deinen persönlichen Wachstumsimpuls. Sei dabei, wenn wir am 18. September  unser nächstes Ideencamp veranstalten oder schliess dich uns an, wenn wir am 19. September  beim ersten Komplizentreffen mit Wanderung und Übernachtung auf der Pfälzer Hütte die Gemeinschaft feiern. Die nächste Moderationsschulung steht am 02. Oktober an und Sportbegeisterte sollten sich den 20. November  für das nächste Ideencamp Sport vormerken. Gemeinsam schaffen wir Räume, in denen Ideen und Menschen wachsen können. Denn wie der Bericht zeigt: Die grösste Wirkung entfalten Ideen, wenn Menschen an sich selbst glauben und andere sie dabei unterstützen. Ein Dank geht an unsere Partner Wir danken allen Teilnehmenden der Fokusgruppe, Interviews und Umfrage für ihre Offenheit und Mitwirkung. Die Erstellung dieses Wirkungsberichts wurde unterstützt durch die Expertise und das Engagement von: Thomas Heskia & Ivana Scharf  vo n create encounter , verantwortlich für Konzept, Forschung und Begleitung des Berichts. Screenlounge Grafik Studio , verantwortlich für Ges taltung, Layout und Satz. Hier den vollständigen Wirkungsbericht 2024 herunterladen Ideencamp #34 / Christof Brockhoff, Thomas Heskia und Stephan Schweiger präsentieren den Wirkungsbericht 2024

  • Ideencamp #34: Vier Ideen und der FuckUp-Talk mit Michael Meirer

    Am 26. Juni 2025 wurde das Vadozner Huus erneut zur Bühne für mutige Ideen und Komplizenschaft. Über 40 Gäste, darunter viele bekannte Gesichter und neue Interessierte, sorgten für eine offene und inspirierende Atmosphäre. Welche Ideen an diesem Abend weiterentwickelt wurden, welches Schwerpunktthema im neuen Wirkungsbericht 2024 steckt und wer dieses Mal als Gast im FuckUp-Talk auf der Bühne stand – all das erfährst du in diesem Blog-Beitrag. Ideencamp #34 - Christof Brockhoff und Stephan Schweiger präsentierten den Wirkungsbericht 2024 der Ideenkanal Stiftung. Foto: Moris Frommelt Ein Abend mit Wirkung Zum Auftakt des Ideencamp #34 präsentierte die Ideenkanal Stiftung zentrale Erkenntnisse aus dem Wirkungsbericht 2024 . Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe steht das Thema „Persönliches Wachstum“. Ehemalige Teilnehmer:innen – unsere Alumni – gewähren darin authentische und inspirierende Einblicke in ihre Lern- und Entwicklungswege. Auch der ESEM – European Social Entrepreneur Monitor 2024 – findet Erwähnung und liefert wertvolle Daten und Perspektiven zur Entwicklung des sozialen Unternehmertums in Europa – und erstmals auch mit einem Fokus auf Liechtenstein. Im anschliessenden FuckUp-Talk sprach Michael Meirer , Gründer des Vereins Rheintalgas , offen über Rückschläge, Durchhaltevermögen und die Wegstrecken, die nötig waren, bis am 23. Juni 2025 die erste Kleinbiogasanlage Liechtensteins offiziell in Betrieb genommen werden konnte. Vieles lief rund – manches weniger, dafür aber langwierig. Seine Geschichte zeigt: Wer mit einer Idee startet, begegnet Herausforderungen. Doch genau daraus kann Wirkung entstehen. Zu Gast beim FuckUp-Talk: Michael Meirer Täter und Gründer der ersten Kleinbiogasanlage in Liechtenstein. Foto: Moris Frommelt Vier Ideen beim Pitch Auch diesmal standen vier motivierte Ideen-Teams auf der Bühne und teilten ihre Visionen in einer Minute mit dem Publikum: Brudiland – Neue News für Junge : Brudiland ist eine KI-gestützte Webplattform, die Nachrichten aus der Tageszeitung «Vaterland» in jugendlicher Sprache neu und frisch aufbereitet – für Jugendliche und alle, die bisher wenig Bock auf News haben. Die wurde von Daniel Bargetze, CEO der Vaduzer Medienhaus AG, vorgestellt. Immer weniger Jugendliche interessieren sich für News: Mittlerweile sind es gemäss einer Schweizer Studie knapp 46 Prozent. Das Ziel ist, Jugendliche und junge Erwachsene sowie News-Deprivierte an den Konsum relevanter Informationen heranzuführen. Zielgruppe sind unter 25-Jährige in Liechtenstein. Smartbag Liechtenstein : Smartbag macht Recycling in Liechtenstein wirklich nachhaltig - bequem von zu Hause aus. Die Verbraucher sammeln, Smartbag holt ab und recycelt! Mit dieser Recycling-Lösung sammeln die Kunden ihre recyclebaren Wertstoffe bequem gemischt in einem Sack. Auch grössere Kartons werden separat mitgenommen! So sparen sich die Verbraucher die Sortierung und den Weg zur Wertstoffsammelstelle. Ziel ist, einen flächendeckenden Abholservice für Wertstoffe in ganz Liechtenstein zu etablieren. Design für Neurodiversität : Carola Mayerhoffer macht auf unsichtbare Barrieren aufmerksam, die besonders Menschen mit sensorischen und kognitiven Besonderheiten betreffen. Immer mehr Menschen leben mit neurodiversen Besonderheiten – etwa Autismus, ADHS und weitere. Dennoch fehlen in Planung und Bau klare Standards für sensorische Zugänglichkeit. Barrierefreiheit endet oft bei körperlichen Einschränkungen, während Wahrnehmungs- und Reizsensibilität kaum mitgedacht wird. Durch erlebbare Formate wird sensorische Zugänglichkeit sensibilisiert. HealthBlokk : Mit ihrer Plattform möchte Shideh Heravi das Essengehen für Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen stressfrei machen. Zu dieser Zielgruppe gehören Menschen mit Allergien/Intoleranzen, vegane/vegetarische Personen, ihre Familien und Freunde – sowie Restaurants. Healthblokk fördert die Inklusion, Sicherheit und Lebensqualität. Gemeinsam weiterdenken Die anschliessende, rund zweieinhalb Stunden dauernde Mentoring-Session bot Raum für neue Perspektiven, Feedback und gemeinsames Weiterdenken. In drei moderierten Runden – entschleunigt durch eine Sommerabend-Pause – wurden die präsentierten Ideen gemeinsam mit Gästen und Kompliz:innen weiterentwickelt. Für ein musikalisches Highlight sorgten auf dem Rathausplatz die Harmoniemusik Vaduz sowie Brassidenz. „Wenn ich damals schon gewusst hätte, was es heisst beim Ideenkanal eine Idee einzubringen, hätte ich es wieder genau so getan.“ Michael Meirer Save the Date Insgesamt war es wieder ein wunderbarer Abend in Vaduz mit viel Energie und Musik und Inspiration. Die nächste Gelegenheit, bei einem Ideencamp persönlich mit dabei zu sein, gibt es schon bald: Do., 4. September altLP-Vorbereitungstreffen Do., 4. September Bewerbungsschluss Täter:innen für IDC #35 Do., 18. September Ideencamp #35 weitere Termine Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, unseren Newsletter zu abonnieren ,  unserer Telegram-Gruppe beizutreten  oder uns auf LinkedIn  zu folgen.

  • Werde Ideencamp-Moderator:in – mit unserer Moderationsschulung Räume öffnen, Wandel begleiten

    Du liebst gute Gespräche, interessierst dich für Gruppenprozesse und möchtest lernen, wie man mit Haltung und Methoden Menschen in Veränderung begleitet? Dann ist die Moderation eines Ideencamps genau dein nächster Schritt. Bei uns kannst du nicht nur Mikrofon halten – sondern Räume gestalten, in denen echte Verbindung und neue Ideen entstehen. Moderatorin Julia Dohr beim Ideencamp #33 Was macht eine Ideencamp-Moderation besonders? Ideencamps sind keine klassischen Workshops oder Bühnenshows. Sie sind Begegnungsräume, in denen Menschen ihre Ideen teilen, Feedback bekommen und gemeinsam wachsen. Als Moderator:in begleitest du diesen Prozess – nicht als Entertainer:in, sondern als Gastgeber:in für Sinn, Dialog und Entwicklung. Du hilfst dabei: den roten Faden zu halten, Vertrauen im Raum aufzubauen, Ideen auf den Punkt zu bringen, das Publikum aktiv einzubeziehen. Und das Wichtigste: Du hältst den Raum, damit andere glänzen können. Haltung vor Technik: Moderieren mit Art of Hosting Unsere Moderationskultur ist stark vom internationalen Ansatz Art of Hosting inspiriert. Hier geht es weniger um perfekte Rhetorik – und mehr um bewusste Präsenz und wertschätzende Prozessbegleitung. Was du bei uns lernst: Wie du als Gastgeber:in Räume schaffst, in denen Menschen sich sicher und gesehen fühlen. Wie du gute Fragen stellst, die zum Denken und Fühlen einladen. Wie du mit Methoden wie Circle Practice, Dialog Walks oder Collective Harvesting Gruppenprozesse aktivierst. Das Ziel: nicht performen, sondern ermöglichen. Du brauchst kein Profi zu sein – aber Lust auf Menschen Viele, die bei uns moderieren, sind keine hauptberuflichen Facilitator:innen. Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Kontexten: Bildung, Finanzwesen, Sozialarbeit, Kultur, Unternehmertum, Aktivismus. Was sie verbindet: Neugier auf neue Formen des Zusammenarbeitens, Lust, Verantwortung für Gruppenprozesse zu übernehmen, der Wunsch, zu wachsen – in Präsenz, Klarheit und Wirksamkeit. Wenn du dich in diesen Punkten wiederfindest: Willkommen! Was du bei uns lernst Unsere Moderationsschulungen sind praxisnah, herzlich und erprobt. Du lernst u.a.: ✅ Grundlagen der partizipativen Moderation ✅ Haltung & Ethik von Raumhaltenden ✅ Methoden zur Aktivierung und Prozessgestaltung ✅ Gruppendynamik lesen und mit ihr arbeiten ✅ Umgang mit Nervosität, Live-Situationen & Störungen ✅ Dramaturgie & Design eines Ideencamps Und: Du bekommst die Möglichkeit, mindestens bei einem Ideencamp live mitzuwirken. Mehr Infos & Termine 2025 👉 www.ideenkanal.com/werde-moderator 📅 8. Mai - Moderationsschulung #3 - hier anmelden ! 📅 3. Juli - Moderationsschulung #4 - hier anmelden ! 📅 2. Oktober - Moderationsschulung #5 - hier anmelden ! Zeit & Ort ⏰ jeweils 16:00 – 19:00 Uhr 📍 Vadozner Huus, Vaduz (FL) Kostenbeitrag 💰 CHF 200 pro Person (Inklusive Verpflegung, Unterlagen und Begleitung)

  • Ideenkanal 2025 – Neue Formate, mehr Wirkung!

    Seit 15 Jahren bringt der Ideenkanal Menschen zusammen, die mit ihren Ideen die Gesellschaft voranbringen  - 2025 mit einem neuen Jahresprogramm. Was als kleine Initiative begann, ist heute eine etablierte Plattform für Innovation und Unternehmertum. Zahlreiche Projekte sind hier entstanden – von bekannten Produkten wie frooggies und dem Schweizer Taschengrill bis hin zu gesellschaftlichen Initiativen wie wahlhilfe.li , FreeVeloPoint oder der entstehenden Fleischwertschöpfungskette für Liechtenstein. Die Wirkung ist sichtbar: Heute gibt es Bikestationen im ganzen Land, Wahlen sind transparenter, in Kürze nimmt die erste Biogasanlage in Triesen ihren Betrieb auf. Der Verein Ackerschaft bringt Schulgärten in Schulen und vermittelt Kindern, wie Lebensmittel wachsen. Alpenpionier hat das grösste Hanffeld Liechtensteins gepflanzt und fördert Hanf als nachhaltige Kulturpflanze. Mit OneAgape entstand eine Fussballschule in Nigeria, die jungen Talenten eine Perspektive gibt und Liechtensteiner Fussballclubs einbindet. Viele der geförderten Projekte haben weit über Liechtenstein hinaus Impulse gesetzt. Über 100 Projekte wurden mit Unterstützung der Ideenkanal Stiftung und mehr als 400 Expertinnen und Experten begleitet. Neben medialer Sichtbarkeit erhalten Initiatorinnen und Initiatoren – die sogenannten Täter-Teams – gezieltes Mentoring durch erfahrene Komplizen und wertvolles Feedback aus der Community. Die Mission bleibt: Ideen entwickeln, testen und mit Wirkung umsetzen. Jahresprogramm  mit sechs Ideencamps in Vaduz Am 13. März startet der Ideenkanal ins Jahr 2025 – mit neuen Formaten und einem vielseitigen Programm. Herzstück sind die Ideencamps im Vadozner Huus, wo Menschen zusammenkommen, um neue Ideen zu entwickeln oder bestehende weiterzudenken. Zum Auftakt teilen Persönlichkeiten in den FuckUp-Talks ihre Erfahrungen mit gescheiterten Projekten – und was sie daraus gelernt haben. Referentinnen sind unter anderem die Liechtensteiner Rennfahrerin Fabienne Wohlwend und Julia Zambonin, Mitgründerin des Snack-Start-ups Jause:Pause und Forbes 30 Under 30 Österreich. Danach präsentieren die Täter-Teams ihre Konzepte in Ideen-Pitches, bevor sie in interdisziplinären Ko-Kreationsrunden weiterentwickelt werden – mit kreativen Impulsen der Teilnehmenden und der Unterstützung erfahrener Kompliz:innen und Moderator:innen. Neu in 2025: Zwei themenspezifische Sport-Ideencamps in Kooperation mit dem Liechtenstein Olympic Committee. Hier entstehen neue Impulse für den Liechtensteiner Sport. Ob mit eigener Idee oder als Unterstützerin oder Unterstützer – in den Ideencamps treffen Menschen aufeinander, die etwas bewegen wollen. Viele Begegnungen führen zu langfristigen Kooperationen. Musik von Liechtensteiner Künstler wie Moritz Schädler oder Roger Szedalik, Fingerfood aus der Ackerküche und von Vegaluna sowie Barbetrieb und kreative Gespräche sorgen für eine inspirierende Atmosphäre. Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden langfristige Unterstützung durch Beratung, Vernetzung und mediale Sichtbarkeit. 1:1-Beratung, Schulungen & Alternatives Leadership Programm Neben den Ideencamps bietet die Stiftung individuelle 1:1-Beratungen , um Interessierte gezielt zu begleiten. Drei Moderationsschulungen bereiten angehende Ideencamp-Hosts darauf vor, Gruppenprozesse zu leiten und kreative Zusammenarbeit zu fördern. Das Alternative Leadership Programm richtet sich an Verwaltungen, Unternehmen und Organisationen. Es vermittelt neue Denkweisen und agile Methoden, um innovative Lösungen zu entwickeln und nachhaltige Führungskräfte zu stärken. Ein Highlight ist zudem das erste Alumni-Treffen auf der Pfälzerhütte, das ehemalige Teilnehmende zum Austausch und zur gemeinsamen Weiterentwicklung zusammenbringt. Währe deine Rolle und gestallte mit! 💡 Täter:in  – Du bringst deine Idee ins Spiel. 🛠️ Kompliz:in  – Du teilst dein Wissen und deine Kontakte. ❤️ Moderator:in – Du sorgst für ein ko-kreatives Gesprächsklima. 🎉 Gast – Du setzt unerwartete Impulse. 🦄 Organisationen  – Ihr nutzt unsere Formate und bringt euch ein. Melde dich jetzt an!

  • Ideencamp #32 - FuckUp-Talk mit Michael Lederer, vier Ideen und DJ Juwee

    Am 24. Oktober 2024 fand das fünfte und letzte Ideencamp des Jahres im Vadozner Huus in Vaduz statt. Rund 35 Teilnehmer aus Liechtenstein, der Schweiz, Österreich und Deutschland trafen sich, um innovative Projekte zu präsentieren, sich inspirieren zu lassen und gemeinsam neue Ideen weiterzuentwickeln. Das Event startete traditionell mit einem Fuck-up-Talk, gefolgt von den Pitches der vier Ideen-Teams, intensiven Mentoring-Sessions und einem stimmungsvollen Ausklang mit DJ Juwee. Einblicke in den Fuck-up-Talk mit Michael Lederer Den Auftakt des Abends bildete der Fuck-up-Talk von Michael Lederer , Geschäftsführer des Büros für Freiwilliges Engagement und Beteiligung des Landes Vorarlberg . Michael sprach offen über die Herausforderungen und Fehler, die ihm und seinem Team beim Projekt Landstadt Vorarlberg unterlaufen sind, und welche wertvollen Erkenntnisse er daraus gewinnen konnte. Sein ehrlicher Bericht liess das Publikum nicht nur schmunzeln, sondern bot auch inspirierende Denkanstösse, wie man aus Rückschlägen lernen kann. Hier gibt's den Fuck-up-Talk von Michael Lederer zum nachschauen. Die vier Projektideen im Fokus Nach dem inspirierenden Talk standen die Ideen-Pitches im Vordergrund. Zum ersten Mal wurden aufgrund der hohen Nachfrage vier Projekte präsentiert, die unterschiedlicher kaum sein konnten. Folgend gibt es einen Mitschnitt der vier präsentierten Ideen: Den Anfang machten Stefanie Ritter und Sophia Sandkühler, die neuen Pächterinnen der Pfälzerhütte. Ihr Anliegen: die Pfälzerhütte in einen Zukunftsort der Gastfreundschaft in den Bergen zu verwandeln. Sie stellten die Frage: "Wie wird die Pfälzerhütte zu einem Ort, der Tradition und Innovation miteinander verbindet?" Die Teilnehmer brachten zahlreiche Ideen ein, von neuen Eventformaten bis zu nachhaltigen Konzepten für den Betrieb. "Viele neue Impulse und angeregte Diskussionen durften wir für die Pfälzerhütte mitnehmen. Es hat uns unwahrscheinlich Spass gemacht zu sehen, für wie viele Menschen die Pfälzerhütte ein grosses Anliegen ist und es war sehr schön zu sehen, dass so viele einen grossen Teil davon auch mitgestalten wollen. Danke auch für so viel bestärkende Worte und für diese tolle Format." Stefanie Ritter & Sophia Sandkühler, Täterinnen Die zweite Idee wurde von Zeno John vorgestellt, der mit VegaLuna ein Zentrum für pflanzliche und gesunde Ernährung schaffen möchte. Ihr Bio-Laden und Ernährungszentrum soll nicht nur lokale Produkte anbieten, sondern auch ein Ort des Austauschs und Lernens sein. Die zentrale Frage lautete: "Welche Angebote machen VegaLuna langfristig finanziell tragbar?" Die Gruppe erarbeitete gemeinsam Ansätze zur Erweiterung des Angebots, wie etwa Kooperationen mit lokalen Produzenten und die Möglichkeit ihr Wissen an Interessierte weiterzugeben. Als drittes präsentierte Klemens Thaler und sein Team vom Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung des Landes Vorarlberg die Idee eines Bürger:innen-Beirates im Walsertal. Das Ziel: eine stärkere Einbindung der Bürger in politische Entscheidungsprozesse. Die Frage "Wie kann sichergestellt werden, dass ein solcher Bürger:innen-Beirat wirksam ist?" führte zu einer spannenden Diskussion über Partizipation, Transparenz und die Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern. Zu guter Letzt stellte das Team von Digihub.li ihr Konzept des Coworking Space 2.0 vor. Die Vision ist es, einen zukunftsweisenden Ort der Innovation und Zusammenarbeit zu schaffen, der Coworking, Coliving, Künstlerateliers und Pop-up-Stores vereint. Die zentrale Frage lautete: "Wo kann der Startschuss für diesen Ort der Innovation und Zusammenarbeit erfolgen?" Das Team erhielt wertvolles Feedback zu potenziellen Standorten und Kooperationspartnern. Ein Abend voller Inspiration Der Abend wurde begleitet von den groovigen Beats von DJ Juwee und einem durchgehenden Barbetrieb, der für eine entspannte und kreative Atmosphäre sorgte. Die Gäste und Kompliz:innen genossen nicht nur den Austausch mit den Täter:innen, sondern auch die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke zu vertiefen. Das Ideencamp #32 bot einmal mehr eine Plattform für Austausch, Kreativität und Inspiration – ein würdiger Abschluss für das Ideencamp-Jahr 2024. Mit dieser positiven Energie geht der Ideenkanal ins neue Jahr, bereit, noch mehr Ideen zu fördern und Menschen zusammenzubringen, die etwas bewegen wollen. Wer diese Energie noch in diesem Jahr mit nutzen möchte, ist herzlich zu unserem Jahresabschluss Netzwerktreffen am Samstag, den 07. Dezember 2024 auf dem Rathausplatz bei "Vaduz on Ice" eingeladen. Nächstes Ideencamp am 27. März 2025 - Termine für 2025 stehen fest Mit dem Ideencamp #33 am Donnerstag, den 27. März 2025 startet das Ideenkanal-Team in das Jahr 2025. Interessierte Menschen oder Organisationen, die an diesem Abend ihre Vorhaben weiterentwickeln wollen oder als Kompliz:innen oder Gäste dabei sein möchten, können sich jetzt bereits einen Platz am Ideencamp #33 sichern und sich anmelden. Für das Jahr 2025 wurden bereits vier neue Termine für die öffentlichen Ideencamps festgelegt ( Termine ). Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, an unseren MeetUps  teilzunehmen, unseren Newsletter zu abonnieren ,  unserer Telegram-Gruppe beizutreten  oder uns auf LinkedIn  zu folgen.

  • Ideencamp #31 - FuckUp-Talk mit Flurina Seger, drei Ideen und DJ Heinz Mühlegg

    Am 29. August 2024 fand das 31. Ideencamp im Vadozner Huus statt, das erneut als inspirierende Plattform für sinnstiftende Projektideen diente. Über 30 Teilnehmer:innen aus Liechtenstein, der Schweiz, Deutschland und Österreich kamen in Vaduz zusammen, um sich über Innovationen und neue Projekte auszutauschen und diese gemeinsam weiterzuentwickeln. Flurina Seger erzählte ihre Geschichten des Scheiterns und DJ Heinz Mühlegg sorgte für einen stimmungsvollen Musikabend. Flurina Seger im FuckUp-Talk Den Auftakt des öffentlichen Ideen-Abends machte Flurina Seger , Geschäftsführerin der Stiftung Lebenswertes Liechtenstein , mit einem sehr persönlichen und aufschlussreichen FuckUp-Talk. Vor den versammelten Teilnehmer sprach sie über die Herausforderungen und Fehler, die sie in den Projekten „Brandiser“ und „Basecamp:Vadozner Huus“ erlebt hat. Mit viel Ehrlichkeit teilte sie ihre wertvollsten Erkenntnisse und motivierte das Publikum, aus Fehlern zu lernen und diese als Chance zur Weiterentwicklung zu begreifen. Drei spannende Projektideen im Fokus Im Anschluss an den Talk folgten die einminütigen Pitches der drei ausgewählten Projektideen. Die Teilnehmer:innen hatten die Möglichkeit, sich direkt in die Weiterentwicklung der Ideen einzubringen und ihre Expertise in drei anschliessenden, vom Ideenkanal-Team moderierten, Mentoring-Sessions zu teilen. 💡 Patrik Jurkovic eröffnete die Runde mit seiner innovativen Idee 2pair.ch . Er stellte Sockenclips vor, die beim Waschen und Trocknen das Zusammenbleiben der Sockenpaare garantieren. Die Clips sind klein, wiederverwendbar und dauerhaft am Sockenrand befestigbar. Patrik suchte nach kreativen Ansätzen für die Vermarktung und liess die Anwesenden seine Prototypen direkt vor Ort testen, um wertvolles Feedback zu sammeln und folgend den Prototypen 2.0 in Angriff zu nehmen. Patrik Jurkovic: Ich kenne nichts wirklich vergleichbares wie das Ideencamp. Vielen Dank nochmals für das Event. Es hat mir grosse Freude bereitet und mich einen Schritt weitergebracht. 💡 Stephan Gstöhl und das Team von digihub.li präsentierten die Plattform Crowd.li . Diese innovative Plattform zielt darauf ab, die Stimme der Bevölkerung Liechtensteins durch Crowdsourcing und Crowdfunding sichtbar zu machen. Die Teilnehmer:innen halfen dabei, das Projekt weiter zu schärfen und wichtige Fragen für den geplanten Start im Frühjahr 2025 zu klären. Stephan Gstöhl: So viele begeisterte Menschen und wichtige Fragen. Der Abend hat sich mehr als gelohnt. 💡 Simon Egger, Projektkoordinator von ZirkuLIE , stellte die dritte Idee des Abends vor: das Zentrum für Zirkuläres Bauen (ZZB) in Triesen. Dieses Zentrum, das im Januar 2025 eröffnet wird, soll als Drehscheibe für die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen dienen, indem gebrauchte Bauteile gesammelt und weiterverkauft werden. Simon nutzte die Gelegenheit, um Erfahrungen und Inspiration zu sammeln und neue Kooperationen für ein zirkuläres Liechtenstein aufzugleisen. Simon Egger: Für mich war es extrem bereichernd, dass Aussenstehende ihre Gedanken und Ideen für unser Vorhaben eingebracht haben. Für mich ist jetzt klar, dass es das Zentrum braucht und noch viel bekannter in der Region gemacht werden muss. Ein Abend voller Inspiration, Musik und Genuss Musikalisch untermalt wurde der Abend von DJ Heinz Mühlegg , der mit seiner umfangreichen Vinyl-Sammlung für eine entspannte Atmosphäre sorgte und die Musikwünsche der Gäste bis spät in die Nacht erfüllte. Für das leibliche Wohl sorgte Vegaluna.li , während regionale Getränke wie das Feldbier vom Verein Feldfreunde und Eschner Apfelschorle die kulinarische Begleitung perfekt abrundeten . Nächstes Ideencamp am 24. Oktober 2024 - Termine bis 2025 stehen fest Das Ideencamp #32 ist das letzte Ideencamp im Jahr 2024 und findet am Donnerstag, den 24. Oktober 2024, wiederum im Vadozner Huus statt. Interessierte Menschen oder Organisationen, die an diesem Abend ihre Vorhaben weiterentwickeln wollen oder als Kompliz:innen oder Gäste dabei sein möchten, können sich jetzt bereits einen Platz am Ideencamp #32 sichern und sich anmelden. Für das Jahr 2025 wurden bereits fünf neue Termine für die öffentlichen Ideencamps festgelegt ( Termine ). Interessierte die gerne eine Weiterbildung als Moderator:in für das Ideencamp besuchen wollen, finden hier Informationen zur Moderator:innen Ausbildung . Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, an unseren MeetUps  teilzunehmen, unseren Newsletter zu abonnieren ,  unserer Telegram-Gruppe beizutreten  oder uns auf LinkedIn  zu folgen.

  • Ideencamp #28 - FuckUp-Talk mit Thomas Vogt und Oliver Stahl, drei Ideen zu Wein, Fleisch und Bewässerungshilfe und DJ Erika Fatna

    Mit dem Ideencamp 28 am Donnerstag, den 22. Februar 2024, startete das diesjährige Ideenkanal Inkubator Programm gleich mit einem vollen Vadozner Huus und drei motivierten Täter ins 14. Jahr. Es war ein stimmungsvoller Abend mit zwei Unternehmer am FuckUp-Talk, drei Täter mit zukunftsweisenden Projektideen und Gästen sowie Kompliz:innen, die ihre Vorhaben gemeinsam weiterentwickelt haben. Am Donnerstagabend fand das erste von fünf Ideencamps in diesem Jahr statt. Über 30 Teilnehmer:innen aus Liechtenstein, der Schweiz, Deutschland und Österreich kamen nach Vaduz, um einen inspirierenden Abend zu erleben und drei Projektideen gemeinsam weiterzubringen. FuckUp-Talk mit Thomas Vogt und Oliver Stahl Gute – oder weniger gute – Ideen mag wohl schon so manch einer gehabt haben. Letztlich geht es aber immer um die Frage, ob man sie umsetzt oder nicht. Food-Unternehmer Oliver Stahl und Tech-Unternehmer Thomas Vogt berichteten zu Beginn des Ideencamps von ihren Erfahrungen als Unternehmer und Tüftler, gaben Einblick in die Hochs und Tiefs und sprachen über das Scheitern. Ebenfalls gaben sie Tipps, wie man es besser machen kann. "Es ist nicht immer einfach, aber spannend", waren sich beide Unternehmer einig, die im Laufe ihrer Karrieren auch an physische und psychische Grenzen gestossen sind. Von Schädlingsschutz, über Fleischgenossenschaft bis hin zur Bewässerungshilfe Nach dem Input war es an der Zeit, die Täter und ihre Vorhaben genauer kennenzulernen. Dazu erhielten sie jeweils eine Minute, um die Teilnehmer:innen davon zu überzeugen, an ihrer Idee mitzuwirken. Nach dem Pitch entschieden sich die Anwesenden für ihre Lieblingsidee und starteten dann gemeinsam in die Mentoring-Session. Christoph Pirchl aus Vaduz ist seit vielen Jahren Winzer aus Leidenschaft. Genauso lange beschäftigt er sich mit der Frage, wie die Weintrauben vor Krankheiten geschützt bzw. Pflanzenschutz wirksam betrieben werden kann. Das Problem der Winzer bestehe nämlich hauptsächlich darin, die Reben im richtigen Moment spritzen zu können – und nicht dann, wenn es die Zeit zulässt. Eben dieses Zeitproblem möchte Chirstoph mit seiner Idee lösen. In der Abschlussrunde fasst Christof die Mentoring-Session wie folgt zusammen: "Es sind am Tisch spannende Ideen entstanden, u.a. technische, als auch Möglichkeiten, die wir mithilfe von Personengruppen angehen können. Die technischen Lösungen brauchen noch Zeit, aber wir werden die gesammelten Erkenntnisse aus diesem Abend nun im Vorstand genau besprechen und dann erste Ansätze in Angriff nehmen." Thomas Vogt, der beim Ideenkanal bereits seit vielen Jahren als Komplize tätig ist, hat erstmals die Seite gewechselt und sein Vorhaben als Täter eingebracht. Er hat einen Pflanzensensor entwickelt, der via LED darüber informiert, wann die Pflanze zu giessen ist. Das Produkt ist bereits weit fortgeschritten – Thomas sucht nun einen "Laufpartner", der die Idee vermarktet und verkauft. Thomas berichtete nach der Mentoring-Session: "Ich wusste zuerst selber nicht genau, was ich denn eigentlich möchte. Aber von Runde zu Runde konnte ich den Teilnehmern genauer erklären, was ich mit meinem Produkt erreichen möchte. In Runde drei wollten dann alle noch mehr wissen und das bekräftigt mich. Jetzt gilt es, meine Geschichte zum Produkt weiter zu erzählen". Das Täter-Team von Roman Eggenberger und Cornelia Wolf möchte mit der Idee akute Probleme in der gesamten Fleischwertschöpfungskette lösen. Die Verarbeitungskette weise grosse Mängel auf. Nun gelte es, eine Systemlösung für Liechtenstein zu finden, bei der die gesamte Wertschöpfungskette ganzheitlich betrachtet und regional gestaltet wird. Roman fasst die Erkenntnisse wie folgt zusammen: " Die Nachfrage nach qualitativ hochstehenden tierischen Genussprodukten aus regionaler Produktion und Verarbeitung besteht. Jetzt gilt es, die Erkenntnisse aus der Gruppe zu sammeln und weiterzubringen. Danke an die Mitwirkenden, gemeinsam hatten wir heute einen tollen Start für ein wichtiges Vorhaben". Musikalischer Ausklang am "Kliina Fritig" Nach der Mentoring-Session und der Abschlusspräsentation der Täter:innen sorgte die Liechtensteiner DJane Myriam Walser aka. Erika Fatna für die passende Stimmung im Vadozner Huus. Neben einer Muurer Rieslingsuppe, Vadozner Brot vom Dorfbeck Dörig und unterschiedlichen liechtensteiner Getränken gab es lange Gespräche unter den Teilnehmer:innen und Tanzeinlagen bis Mitternacht. Nächstes Ideencamp am 18. April 2024 Beim Ideencamp 29 am Donnerstag, den 18. April 2024, ist ab 17:30 Uhr der liechtensteiner Musiker, Podcaster und Stand-up-Comedian Moritz Schädler zu Gast. Moritz spricht mit Stephan über seine persönlichen Erfahrungen als Entertainer, gibt Einblick in seine Karriere und spricht tabulos, aber sicherlich auch humorvoll übers Scheitern und Fehler machen. Folgend geht es für ihn vom FuckUp-Talk direkt an die Turntables und in die Rolle des Unterhaltungskünstlers, der das Ideencamp 29 mit seiner Musik begleiten wird und zum Schluss gebührend ausklingen lässt. Mutige Täter:innen mit Ideen für die Zukunft gesucht   Einzelpersonen, Teams oder Organisationen mit Initiativen, Projektideen oder Vorhaben haben die Möglichkeit, einen Platz bei einem der fünf Ideencamps im Jahr 2024 zu ergattern und gemeinsam mit dem Ideenkanal-Team, den Kompliz:innen und Gästen weiterzuentwickeln. Die Möglichkeit, sich als Initiator:in, Kompliz:in oder Gast anzumelden, gibt es unter dem Menüpunkt Termine . Wie kann ich auf dem Laufenden bleiben? Um Updates zum weiteren Verlauf des Ideenkanals und der Projektideen zu erhalten, empfehlen wir, an unseren MeetUps teilzunehmen, unseren Newsletter zu abonnieren, unserer Telegram Gruppe beizutreten oder uns auf LinkedIn zu folgen.

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